Artist: Paradox
Herkunft: Würzburg, Deutschland
Album: Mysterium
Genre: Progressive Metal, Thrash Metal, Heavy Metal
Spiellänge: 57:30 Minuten
Release: 26.09.2025
Label: High Roller Records
Link: https://www.facebook.com/paradoxthrash
Bandmitglieder:
Gesang und alle Instrumente – Charly Steinhauer
Tracklist:
- Kholat
- Abyss Of Pain And Fear
- Grief
- Those Who Resist
- One Way Ticket To Die
- Pile Of Shame
- Tunguska
- Fragrance Of Violence
- Mysterium
- The Demon God
- Within The Realms Of Gray (CD Bonus)
Wie paradox ist Charly Steinhauer? Er spielt und programmiert auf dem neuen Paradox-Album nicht nur alle Instrumente und übernimmt den Gesang. Er produziert auch gleich das ganze Werk. Nur das Mastering übernimmt Patrick W. Engels. Das klingt, als würde Steinhauer seine Arbeit nur ungern mit Kollegen teilen. Die Liste der ehemaligen Bandmitglieder ist lang und darunter befinden sich bekannte Namen wie der Gitarrist Christian Münzner, Bassist Oliver Holzwarth und Alex Holzwarth an den Drums. Kann Steinhauer im Alleingang diese Koryphäen ersetzen?
Technisch progressiv angehauchter Thrash Metal kommt nach Pianoklängen zum Start zu Kholat aus den Boxen. Erster Eindruck: Das klingt nicht danach, dass hier eine One-Man-Show agiert. Ähnlich wie Kholat geht auch Abyss Of Pain And Fear zu Werke. Mit dem Interlude Grief ändert Steinhauer den Rhythmus. Those Who Resist verlässt den Pfad der beiden Vorgänger, bleibt technisch progressiv und setzt aber mehr auf Speed Metal oder US Power Metal und vermischt diesen mit thrashigen Einflüssen. Das Manko des Drumcomputers kommt zum Vorschein. Die Drums könnten an der einen oder anderen Stelle mit mehr Dampf rüberkommen.
Progressiver Thrash Metal mit Heavy-Metal-Elementen (One Way Ticket To Die, Pile Of Shame, The Demon God), aber auch eher im Heavy Metal beheimatete Stücke (Fragrance Of Violence, Mysterium) sind auf Mysterium zu finden. Was alle Nummern gemeinsam haben, ist ein hohes Tempo und ein progressiver Touch.




