Primordial – 09.08.2020 – Metal Festival Alliance Livestream 2020

Bringen die grandiose Party.San Show zu euch nach Hause

Eventname: Metal Festival Alliance Livestream 2020

Band: Primordial

Ort: Online (Alcatraz Festival, ARTmania Festival, Bloodstock Festival, Brutal Assault, Dynamo Metalfest, Into The Grave, Leyendas Del Rock, MetalDays, Midgardsblot, Motocultor Festival, Party.San Metal Open Air, Resurrection Fest und Summer Breeze)

Datum: 09.08.2020

Genres:  Black Metal, Pagan Metal, Doom Death Metal

Setlist:

  1. Where Greater Men Have Fallen
  2. No Grave Deep Enough
  3. Gods To The Godless
  4. As Rome Burns
  5. The Coffin Ships
  6. Wield Lightning To Split The Sun
  7. Empire Falls

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Die Großmeister des tiefschwarzen Extreme Metal lassen die Boote zu Wasser. Der einmalige Sänger Alan „Naihmass Nemtheanga“ Averill sieht Primordial als Kunst und nicht als Unterhaltungsmedium. Genau da liegt der Unterschied. Die Gruppe zieht ihre tief emotionale Darbietung ohne Abstriche durch. Haupteckpfeiler natürlich Alan, der für die Interpretation der zu übertragenen Gedanken alleine zuständig ist. Werte wie Stärke, Ehre und Kampfgeist bleiben die Seele der Iren, die mit den letzten beiden Studioalben Where Greater Men Have Fallen und Exile Amongst The Ruins noch mal richtig einen raushauen konnten. Treue zum Label gehört da genauso dazu. Bei Metal Blade Records agieren sie seit mehr als 15 Jahren.

Das Publikum vom Party.San zu sehen, erzeugt ein lachendes und ein weinendes Auge. Das Open Air ist nicht nur eins der größten Extreme Metal Veranstaltungen der Welt, sondern alle Beteiligten zelebrieren die drei Tage in Thüringen als eine große Familienzusammenführung. Da vermisse ich viele Gesichter, die man seit über einem Jahrzehnt jedes Jahr aufs Neue aus aller Welt sieht. Neben der Trauer macht einen der Schulterschluss stolz, dass eine solche Sause überhaupt immer stattfinden kann, um die härtesten Subgenres zu vereinigen. Zurück zu Alan und seinem Heer. Where Greater Men Have Fallen bildet den Anfang des Manifestes. Die passenden Gräber werden mit No Grave Deep Enough ausgehoben. Die letzten Leiber werden mit As Rome Burns nach Rom gezerrt. 52 Minuten, sieben Songs und 100 Prozent Emotionen. Wer von Primorial nicht ergriffen wird, hat keinen Hang zu theatralischen Ergüssen. „Sing Sing Sing to the Slaves. Sing to the Slaves that Rome Burns“, noch Fragen? Hinterher werden The Coffin Ships und Wield Lightning To Split The Sun geschoben. Last But Not Least der Evergreen und einer der größten Hits Empire Falls, der dem letzten Zuschauer den Boden unter den Füßen wegzieht.

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