Saint Asonia – Saint Asonia

“Die vier Köche lassen nichts anbrennen“

Artist: Saint Asonia

Herkunft: Vereinigte Staaten von Amerika, Kanada

Album: Saint Asonia

Spiellänge: 57:37 Minuten (inkl. Bonustracks)

Genre: Alternative Metal, Alternative Rock

Release: 23.10.2015

Label: Sony Music

Link: https://www.facebook.com/saintasonia und http://www.saintasonia.com/

Bandmitglieder:

Gesang und Rhythmusgitarre – Adam Gontier
Leadgitarre – Mike Mushok
Bassgitarre und Backgroundgesang – Corey Lowery
Schlagzeug – Rich Beddoe

Tracklist:

  1. Better Place
  2. Blow Me Wide Open
  3. Let Me Live My Life
  4. Even Though I Say
  5. Fairy Tale
  6. King Of Nothing
  7. Waste My Time
  8. Dying Slowly
  9. Try To Catch Up With The World
  10. Happy Tragedy
  11. Leaving Minnesota
  12. I Don’t Care Anymore (Bonustrack)
  13. Fairy Tale (Acoustic Version) (Bonustrack)
  14. No Tomorrow (Bonustrack)
  15. Voice In Me (Bonustrack)

Saint Asonia - Saint Asonia

 

Es gibt so Bands, da kommt es weniger darauf an, wann und wo sie gegründet wurden, sondern eher, wer die Bandmitglieder sind. Bei Saint Asonia ist das der Fall, denn die vier Männer aus Amerika und Kanada sind Fans des Alternative Metal bzw. Alternative Rock schon lange ein Begriff. Da wäre zum Beispiel Sänger und Gitarrist Adam Gontier, der vorher bei Three Days Grace die gleiche Position innehatte. Auch Mike Mushok ist aus seiner anderen Band Staind sicherlich vielen ein Begriff. Corey Lowery zupft auch bei Eye Empire die Saiten vom Bass, und Rich Beddoe hat mal bei Finger Eleven die Trommelfelle verdroschen. In 2014 wurde dann Saint Asonia gegründet, bereits am 31.07.2015 erschien das selbstbetitelte Debütalbum in Amerika. Jetzt kommt die Scheibe, in der mir vorliegenden Form ausgestattet mit 11 Songs und vier Bonustracks, am 23.10.2015 über Sony Music auch bei uns in die Regale.

Auf der Facebook-Seite der Band gibt es so nach und nach zu den einzelnen Songs einige Kommentare von Adam Gontier, und das Statement zum ersten Song Better Place bestätigt das, was ich mir gedacht hatte. Die Idee zu diesem Song kam nämlich von Mike Mushok, der das Riff für diesen Song eigentlich irgendwann einmal für einen Song mit Staind aufgeschrieben hatte. Dann wurde ein wenig daran rumgebastelt, und fertig war ein sehr gelungener Einstieg in dieses Album.

Auch die folgenden Songs sind einfach nur als gelungen zu bezeichnen. Dass Adam Gontier eine klasse Stimme hat, die genau zum Alternative Metal bzw. Alternative Rock passt, hat er ja schon bei Three Days Grace bewiesen. Und auch die Instrumentenfraktion weiß genau, wie sie den Songs diesen gewissen rockigen Anstrich verleiht. Mal klingt dann noch ein wenig Seether durch, bei Fairy Tale und Dying Slowly muss ich an Breaking Benjamin und Evans Blue denken.

Bei elf regulären Tracks gibt es natürlich auch die ruhigeren Songs, um nicht zu sagen Balladen, auf die Ohren. Die liefern Saint Asonia mit Even Though I Say, Waste My Time, Try To Catch Up With The World und Leaving Minnesota. Haben mich nicht wirklich berührt, tun aber auch nicht weh.

Und dann gibt es da die Bonustracks. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass bei dem Titel I Don’t Care Anymore nichts bei mir geklingelt hat, obwohl ich Phil Collins früher sehr oft gehört habe. Wie auch immer haben Saint Asonia daraus einen richtig guten Rock Song gemacht. Die Akustikversion von Fairy Tale zeigt dann mal, wie der sehr rockige Uptempo-Song auch klingen kann, aber mir gefällt die reguläre Version doch besser. Auch No Tomorrow hat es ja in meine Anspieltipps geschafft, das abschließende Voice In Me ist dann so eine „Fast-Ballade“. Zumindest klingt dieses tolle Album relativ ruhig aus.

Fazit: Man hört den Männern definitiv an, dass sie sich gern in diesem Genre bewegen, denn das ist richtig gut gemacht. Sie haben auch nicht einfach ihre ehemaligen bzw. anderen Bands kopiert, sondern sie machen ihr eigenes Ding. Da ist über die gesamte Spielzeit ein hoher Hörspaß garantiert, wenngleich man meiner Meinung nach die Akustikversion hätte weglassen können. Aber das ist nur eine Anmerkung meinerseits, schlecht gemacht ist auch die Version nicht. Für alle Fans des Genres definitiv eine absolute Kaufempfehlung!

Anspieltipps: Fairy Tale, Dying Slowly, Happy Tragedy, I Don't Care Anymore und No Tomorrow
Heike L.
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