Savage Master – Those Who Hunt At Night

Okkulter Heavy Metal um Fronthexe Stacey Savage

Artist: Savage Master

Herkunft: Louisville (Kentucky), USA

Album: Those Who Hunt At Night

Genre: Heavy Metal, Occult Metal

Spiellänge: 35:50 Minuten

Release: 05.08.2022

Label: Shadow Kingdom Records

Link: https://www.facebook.com/savagemasterofficial

Bandmitglieder:

Gitarre – Larry Myers
Gitarre – Adam Neal
Gesang – Stacey Savage
Schlagzeug – Jon W. Littlejohn

Tracklist:

  1. Hunt At Night
  2. Eyes Behind The Stars
  3. Rain Of Tears
  4. Spirit Of Death
  5. A Warrior’s Return
  6. The Hangman’s Tree
  7. Queen Satan
  8. Vaster Empires
  9. The Death Of Time

Those Who Hunt At Night, das neue Album der 2013 gegründeten Heavy/Occult Metal Band Savage Master um Fronthexe Stacey Savage (bürgerlich Stacey Peak), erscheint am 05.08.2022 bei Shadow Kingdom Records. Neben den digitalen Formaten ist das Album als CD, Kassette und den Vinylvarianten Classic Black (200 Stück, bereits sold out), Glow In the Dark (200 Stück) und Red & Black Tears Colored Vinyl (1400 Stück) erhältlich. Daneben gibt es noch eine Bloody Spirit Of Death Liquid Vinyl, limitiert auf 50 Stück, bereits sold out. Die Dinger scheinen momentan der Renner zu sein, aber wohl eher was fürs Auge als fürs Ohr. Sammlerticks halt.

Savage Master bleiben sich auch mit ihrem vierten Album Those Who Hunt At Night treu: Achtziger Heavy Metal mit einer okkulten Ausrichtung. Das wird bereits auf dem Cover des Albums deutlich, auf dem sich Stacey Savage inmitten ihren maskierten Mitstreitern diabolisch zeigt. Vielleicht hatte sie ja zu einem Konvent geladen!?

Der Opener Hunt At Night mit Synthesizer-Intro hat für mich persönlich so etwas, was musikalisch in den trashigen Achtziger Horror Filmen so musikalisch vorging. Hunt At The Night erinnert mich da doch ein wenig an Ragman aka Trick Or Treat.

Ich bin ja nicht so unbedingt der Achtziger Metal Freak, dafür bin ich doch zu sehr in den Siebzigern musikalisch verwurzelt. Ich muss jedoch sagen, dass mich die Combo Savage Master hier auf Those Who Hunt At Night mit ihrer Lady Stacey Savage doch richtig gut abholt und mitnimmt. Ich denke, das liegt vor allem daran, dass das hier sehr authentisch und inspiriert klingt und Stacey mit ihren okkulten Anleihen doch recht sexy wirkt. Nach diesem Album für mich dann live auch eine Option. Mal schauen, wann Savage Master in unseren Gefilden unterwegs sind.

Auf Those Who Hunt At Night gibt es eine Menge an Einflüssen diverser Achtziger Heavy Metal Bands (nein, ich mache jetzt keine Vergleiche und bleibe mir treu). Zudem gibt es eine Vielfalt an Tempi, Harmonie und Soli. Bei der Jagd durch die Nacht agiert man also recht variabel. Da wird in Rain Of Tears mal richtig groovig abgerockt, episch wird es in zum Beispiel in A Warrior’s Return oder auch The Death Of Time. In solchen Songs spielt die Band ihren okkulten Vibe aus meiner Sicht am stärksten aus.

Uptempo Knaller wie Hangman’s Tree oder Vaster Empires sind allerdings auch nicht zu verachten. Savage Master haben es geschafft, auf Those Who Hunt At Night eine klasse Mischung zu kreieren.

Savage Master – Those Who Hunt At Night
Fazit
Ich kann ja eigentlich mit diesem schnöden „Oldschool“ Eighties Heavy Metal nur wenig anfangen. Savage Master um ihre Fronthexe Stacey Savage schaffen es jedoch, auch mich mit ihrem okkulten Heavy Metal durch die Nacht zu jagen. Alleine das ist schon bemerkenswert. Und da sie das sogar noch mit recht variablen Songs machen, erfreut mich das umso mehr.

Anspieltipps: Hunt At Night, The Hangman’s Tree und The Death Of Time
Juergen S.
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