“Gut aber auch gut genug?!“

Artist: Seven Kingdoms

Herkunft: Florida, USA

Album: Decennium

Spiellänge: 51:38 Minuten

Genre: Power Metal, Speed Metal, Symphonic Metal, Thrash Metal

Release: 05.05.2017

Label: Napalm Records

Link: https://www.facebook.com/pg/SevenKingdomsOfficial/about/?ref=page_internal

Bandmitglieder:

Gesang – Sabrina Valentine
Gitarre – Kevin Byrd
Gitarre – Camden Cruz
Bassgitarre – Aaron Sluss
Schlagzeug – Keith Byrd

Tracklist:

  1. Stargazer
  2. Undying
  3. In The Walls
  4. The Tale Of Deathface Ginny
  5. Castles In The Snow
  6. Kingslayer
  7. The Faceless Hero
  8. Neverending
  9. Hollow
  10. Awakened From Nothing

 

Im vom Hurrikan Irma gebeutelten Teil der USA Florida wurde im Mai diesen Jahres ein ebenfalls starker Sturm aus Power, Thrash, Speed und Symphonic Metal entsannt. Zum zehnjährigen Bestehen gibt es den nun vierten Longplayer auf die Ohren. Nach dem Debüt Brothers Of The Night, damals noch als Eigenproduktion, zog es die Amerikaner zu Nightmare Records und sie nahmen Seven Kingdoms sowie The Fire Is Mine auf. Der neuste Output Decennium fand über unsere Partner Napalm Records aus Österreich den Weg zu den Plattendealern unserer Nation. Mit zehn Titeln und über 50 Minuten Spielzeit, eine schon fast typische Länge für Symphonic Metal Bands, die beim Einspielen einer Platte wohl nie ein Ende finden können. Ob die Quantität im Einklang mit der Qualität steht, werdet ihr direkt in den nächsten Sätzen erfahren.
Sabrina Valentine, Frontfrau von Seven Kingdoms, macht ab dem Startschuss Stargazer einen klasse Job. Die Verflechtung der diversen Genres steht zudem den Byrd Brüdern gut zu Gesicht. Meist ansprechend flink unterwegs lassen die Musiker aus der warmen US Region kaum Platz, um den Schweiß aus dem Gesicht zu wischen. Nicht lange dauert es, bis die ersten Höhepunkte herangespült werden. Eins hört auf den Namen The Tale Of Deathface Ginny. Ein fünf Minuten starker Hit, der alles beinhaltet, was Seven Kingdoms im Repertoire haben. Castles In The Snow hat Power im Arsch und einen geilen Groove – da kann man ruhig mehr von bekommen. Gesagt getan, mit Kingslayer energisch nachgelegt, bricht spätestens jetzt das Eis beim vierten Silberling. Einen Einbruch braucht man bis zum letzten Takt nicht zu befürchten, es warten im Schlusssektor spannende Kompositionen wie Neverending oder Hollow. Gibt es einen gravierenden Knackpunkt an Decennium, werdet ihr euch Fragen. Das kann direkt mit Nein beantwortet werden. Ich stelle aber nur zu gerne die These auf, das es Seven Kingdoms trotz eines gelungenen Werks im Female Symphonic Metal schwer haben werden. Pluspunkt ganz klar die Breite, die weit in andere Genres reicht.

 

Seven Kingdoms - Decennium
Fazit: Keine schlechte Leistung der fünf Allrounder - ist jedoch keine schlechte Leistung gleich eine Gute und führt diese grundsätzlich zum Erfolg? Die Frage werde ich wohl nicht klären können aber allen Fans des Genre Decennium von Seven Kingdoms ans Herz legen. Wenigstens mal reinhören, ist der geringste Support, den die Band verdient hat!

Anspieltipps: In The Walls und Neverending
Rene W.7.9
7.9Gesamtwertung
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