The Brink – Nowhere To Run

Ein Debüt mit Säulen von Bon Jovie bis Blink 182

Artist: The Brink

Herkunft: Sheffield/Cambridgeshire, UK

Album: Nowhere To Run

Spiellänge: 57:17 Minuten

Genre: Rock, Hard Rock

Release: 17.05.2019

Label: Frontiers Records

Link: https://www.facebook.com/thebrinkband/

Bandmitglieder:

Gesang – Tom Quick
Gitarre – Lexi Laine
Gitarre – Izzy Trixx
Bassgitarre – Gaz Connor
Schlagzeug – Davide Drake Bocci

Tracklist:

  1. Little Janie
  2. Break These Chains
  3. Never Again
  4. Save Goodbye
  5. Take Me Away
  6. One Night Only
  7. Wish
  8. Said And Done
  9. Fairytale
  10. Don’t Count Me Out
  11. Nothing To Fear
  12. No Way Back
  13. Are You With Me
  14. Burn
  15. Save Goodbye (Acoustic) (Bonus Track)

Die Briten The Brink mit ihrem Sänger Tom Quick konnten direkt nach zwei selbst produzierten EPs bei Frontiers Records anheuern, um ihr erstes Album Nowhere To Run zu veröffentlichen. Seit gut drei Wochen stehen die Klänge bereit, die modernen Rock offenbaren, der eine kleine Hard Rock Note beinhaltet und durch entspannte Atmosphären auffällt. Das Fünfergespann aus Sheffield serviert alles andere als humorlose britische Kunst. Gefühlsdurchtränkt jagt eine Ballade die nächste und setzt ganz sicher auch oder gerade auf die weibliche Fanbase.

Der Charme wird versprüht und das bereits mit den ersten Stücken Little Janie, Break These Chains und Never Again. Die teils alternativen Gesangsfarben von Tom Quick schieben The Brink in eine Region, die auch „Nichtrocker“ gerne mal laut aufdrehen. Beachtlich ist ebenfalls, dass die Musiker immer noch das Zepter bei der Produktion in ihrer eigenen Hand schwenken. Neben britischen Einflüssen schielen die Fünf hörbar über den großen Teich und mischen nordamerikanische Hooks mit in den Musiksalat. Von Bon Jovi bis Blink 182 – alles ist auf Nowhere To Run vertreten und dabei sogar angemessen umgesetzt. Eine gute Performance dürfte schnell Erfolg bescheren und trotzdem gibt es nichts Neues. Die Refrains sitzen locker, ungezwungen legen sie los und genau da liegt der Unterschied. Die Leidenschaft ist herauszuhören und das nicht nur bei One Night Only, der rockigsten Nummer. Das große Spektrum steht Lexi Laine und Izzy Trixx an den Gitarren nicht im Weg und sie meistern die Aufgabe entsprechend gut. Selbstbewusst mit Tom Quick am Mikrofon dürften The Brink dieses Jahr einen Riesenschritt machen. Mit Frontiers Records konnte man bereits für das Debüt ein optimales Label finden. Scheint so, als würde es für die Briten in diesem Jahr richtig rund gehen.

Fazit
Tolle wie leichte Melodien umgarnen den Hörer. Nowhere To Run bietet angenehme Rock Schule der Achtziger, die durch moderne Gedanken frisch gehalten wird. Mit fast einer Stunde Spielzeit darf der erste Silberling als großer Schritt gewertet werden, denn alle Titel sitzen. Ein Spannungsverlust ist nicht spürbar, die Kost relativ bekömmlich und die Zielgruppe wunderbar groß - was soll da noch passieren? The Brink könnten zu einer der Überraschung schlechthin avancieren, was modernen Hard Rock in diesem Jahr angeht.

Anspieltipps: Break These Chains und One Night Only
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