Tuxedoo: Neue Single/neues Video „Sanctuary“ online & neuer Schlagzeuger an Bord

Alles neu macht 2019. So ähnlich könnte das zumindest im Fall der österreichischen Metalcore-Band tuXedoo lauten. Hatte man bereits im Dezember mit „Like A Bomb“ einen ersten Vorgeschmack dazu veröffentlicht, was man von den Musikern künftig erwarten darf, ging mit „Sanctuary“ jüngst eine weitere Single mitsamt brandneuem Video an den Start. Dieser Song ist nicht nur musikalisch, sondern auch inhaltlich sehr ausdrucksstark: „Erst wenn man die gesellschaftlichen Zwänge und den Druck der Welt um einen herum hinter sich gelassen hat und wenn man sich von den Erwartungen anderer frei gemacht hat, kann man darüber nachdenken wer man wirklich ist und was wichtig im Leben ist. Man braucht einen Zufluchtsort (Sanctuary) den man selbst erschaffen muss. Nur so hat man einen Blick auf sich selbst und die Welt, welcher nicht von den Erwartungen anderer bestimmt ist.“, erklärt tuXedoo-Sänger Johannes Frauenhuber.

Zum Reinhören:

Und auch innerhalb der Band gibt es einen Neuzugang: Uli Meisinger ist ab sofort als neuer Drummer dabei. Der Besitzer eines Musikladens spielt schon seit mehr als einem Jahrzehnt Schlagzeug und war in den letzten Jahren in den Bands The Morphean (Modern Death Metal) und Black Velvet (Melodic Harcore) aktiv.

Band: „Wir freuen uns sehr, dass Uli nun Teil unserer Band ist und wir mit ihm zusammen eine neue musikalische Ära einläuten dürfen! Wir sind uns sicher, dass Uli genau der richtige Mann für diesen Schritt ist und sind gespannt, was wir zukünftig noch alles gemeinsam erleben werden.“

Mit ihm zusammen arbeiten tuXedoo derzeit am neuen Album, welches noch in diesem Jahr erscheinen soll. Auf diesem warten die Musiker mit einer völlig neuen Seite auf, welcher jedoch weiterhin eine an alte Hardcore-Sounds orientierte Produktion zugrunde liegen wird.

Ihr Stil aus Oldschool-Thrash mit hochmodernem Metalcore erhält damit eine noch geerdetere, schneller auf den Punkt kommende Komponente. Eine Entwicklung, die für die Band völlig natürlich kam: zahlreiche Shows haben die Musiker in den letzten zwei Jahren gespielt – mehr als je zuvor in ihrer Karriere. Neben den großen Festivals wie Wacken, Rockavaria, Sonisphere, Nova Rock, With Full Force, Full Metal Mountain, Reload oder den Hamburg Metal Dayz waren darunter auch etliche Shows als Vorprogramm von Bands wie z.B.: Dog Eat Dog. Zusammen mit Produzent Jakob Braun schaffte es die Band, die Erfahrungen und die dadurch entstandenen Vibes im Studio einzufangen und in die Songs des neuen Albums mit einfließen zu lassen.

Bereits die ersten Singles Like A Bomb und Sanctuary machen deutlich, in welche Richtung sich die Band entwickelt. TuXedoo, die sich in den letzten Jahren als ein charakterstarkes Unikat in der Metal(core)/Hardcore-Szene etabliert hat und mit ihrem selbst initiierten Alpencore – einer markanten Mixtur aus krachendem Sound sowie einer brachialen Bühnenoptik – für Furore sorgte, machte einen deutlichen Schritt in Richtung erwachsenere, reifere Präsenz. Grund dafür waren zweifelsohne die zahlreichen Shows und Festivals und die damit verbundenen Erfahrungen, Erlebnisse und Eindrücke, die tuXedoo geprägt und geformt haben.

Man wird 2019 noch viel von ihnen hören.

 

Weitere Beiträge
Vampyromorpha: “Darkness Whore” Lyricvideo und Albumdetails