Wizard – Metal In My Head

Heavy Metal Magie aus Bocholt

Artist: Wizard

Herkunft: Bocholt, Deutschland

Album: Metal In My Head

Spiellänge: 43:56 Minuten

Genre: Heavy Metal, True Metal

Release: 19.02.2021

Label: Massacre Records

Link: http://www.legion-of-doom.de/

Bandmitglieder:

Gesang – Sven D’Anna
Gitarre – Michael Maass
Gitarre – Tommy Hartung
Bassgitarre – Arndt Ratering
Schlagzeug – Sören ‚Snoppi‘ van Heek

Gastmusiker:

Klavier – Gustavo Acosta

Tracklist:

  1. I Bring Light Into The Dark
  2. Metal Feast
  3. Metal In My Head
  4. Victory
  5. 30 Years Of Metal
  6. We Fight
  7. Whirlewolf
  8. Years Of War
  9. Firesword
  10. Destiny

Metal In My Head ist das inzwischen zwölfte Studioalbum von Wizard. Der Titel bringt das Credo der Formation aus Bocholt, die bereits 1991 ihr Debütalbum präsentierte, auf den Punkt. Die Band hat eine bemerkenswert geringe Fluktuation, doch im vergangenen Jahr stieg Gitarrist Dano Boland, nach 16 Jahren bei Wizard aus. So kommt bei diesem Album durch Wizards neuen Axtschwinger Tommy Hartung mal wieder frisches Blut ins Line-Up. Produziert, gemischt und gemastert wurde Metal In My Head von Wizards Freund Martin Buchwalter in den Gernhart Studios in Troisdorf. Besonderen Wert wurde auf den Purismus der Schlagzeugaufnahmen gelegt. Es wurde keine Software zum künstlichen Aufpeppen der Trommeln verwendet, was für einen ehrlichen und doch satten Sound sorgt.

Photo Credit: Jochen von Eden, Quelle: Massacre Records

Da es nicht möglich war, live aufzutreten, konnten sich Wizard voll auf ihr neues Werk konzentrieren. Aus Bandkreisen heißt es: „Das Album wurde während der andauernden Pandemie mit „viel Unterstützung von Jack Daniels Old No. 7“ geschrieben und aufgenommen.“ Vermutlich diente der Jacky der regelmäßigen Desinfektion, die Jungs um Sören van Heek waren jedenfalls in Anbetracht des Ergebnisses voll bei der Musik.

Zehn energiegeladene Songs und eine Spielzeit von fast 44 Minuten, das sind die nackten Fakten der neuen Scheibe. Der Opener I Bring Light Into The Dark beamt den Hörer in eine fantastische Welt und nimmt ihn mit auf eine Reise durch blutige Schlachten. Bereits die beiden folgenden Titel, Metal Feast und Metal In My Head, sind Hymnen mit epischem Charakter, geprägt von eingängigen Riffs und treibender Doublebass.

In Zusammenarbeit mit Marcel Schaffeld entstanden die Songs We Fight und Years Of War. Von ihm stammt auch die Idee für das Cover des neuen Longplayers. Wie bei ihrem 2013 veröffentlichtem Trail Of Death stammt die Umsetzung des Covers aus der Feder von Jens Reinhold. Schwerter, Hellebarden und Kriegshämmer weisen auf gewaltige Schlachten hin und Blut, Krähen und Totenköpfe lassen das verheerende Ausmaß von Verwüstung und Tod erahnen. Die plakative Cover-Illustration macht die Rückkehr zu den Wurzeln, in Bezug auf das Songwriting, erkennbar.

Whirlewolf ist der einzige Song des Albums, der nicht von Wizard selbst geschrieben und arrangiert wurde. Er ist dem 2019 unerwartet verstorbenen Martjo Brongers (Vortex, Steel Shock) gewidmet. Gustavo Acosta, Mastermind von Feanor, schrieb diese herzergreifende Ballade und spielt dazu das Klavier.

Wizard – Metal In My Head
Fazit
Metal In My Head ist nicht nur der Titel für das Album, sondern vielmehr ein Versprechen. Randvoll gepackt mit purem Heavy Metal liefern Wizard ein starkes zwölftes Album ab. Songs wie Metal Feast oder Firesword gehen ordentlich voran und können einem Live-Publikum mühelos einheizen, sobald dies wieder möglich ist. 😉 Solange empfehle ich, die Anlage aufzudrehen und Metal In My Head bei einem gepflegten Jack Daniels Old No. 7 zu genießen.

Anspieltipps: I Bring Light Into The Dark, Years Of War und Firesword
Lars T.
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