Wolfgang Welt – Kein Schlaf Bis Hammer Smith … und andere Musiktexte

Herausgegeben von Martin Willems

Buchtitel: Wolfgang Welt – Kein Schlaf Bis Hammer Smith … und andere Musiktexte

Sprache: Deutsch

Seitenanzahl: 363 Seiten

Genre: Musikgeschichte & -kritik

Release: 15.10.2020

Autor: Martin Willems

Link: https://www.verlag-reiffer.de/

Verlag: Verlag Reiffer

Buchform: Taschenbuch

ISBN-Nummer: 978-3-945715-81-9

Seit sechs Wochen kann man das Buch Wolfgang Welt – Kein Schlaf Bis Hammer Smith … und andere Musiktexte in jeder gut sortierten Buchhandlung erwerben. Herausgeber ist Martin Willems über den Verlag Reiffer. Die Musikgeschichte wurde auf Deutsch verfasst und kommt auf 363 Seiten. In zwei Passagen wird der Druck weiter aufgelockert und der Leser bekommt teils private Bilder von Wolfgang Welt zugänglich gemacht. Wolfgang wurde 1952 in Bochum geboren und ist 2016 im Alter von 64 Jahren von uns gegangen. Über Umwege drang er in den Musikjournalismus und wurde dort im Pop- und Rockbereich durch seine einmaligen Kritiken bekannt. Herr Welt nahm kein Blatt vor dem Mund und das in jeder Hinsicht. Hochlebende Berichte stehen neben niederschmetternden Kritiken, die jedem Redakteur auch heute noch ein Begriff sein sollten.

Mein Lieblingszitat von Wolfgang Welt:

Leider gehört es zu meinen Unarten, auch prominenten Leuten meine Ansichten knallhart an den Kopf zu werfen.

Die Inhaltsangabe / der Klappentext von Wolfgang Welt – Kein Schlaf Bis Hammer Smith … und andere Musiktexte:

Wolfgang Welt (1952–2016) gilt als »der größte Erzähler des Ruhrgebiets« (Willi Winkler), davor war er furioser Rock- und Popschreiber. Seine meinungsstarken, radikal-subjektiven Kritiken, Konzertberichte und Storys wirbeln die Szene der frühen 80er-Jahre ordentlich durcheinander. Zu den Leidtragenden gehören Herbert Grönemeyer, Heinz Rudolf Kunze und Motörhead. Welt hämmert aber nicht nur Totalverrisse in die Schreibmaschine, sondern auch regelrechte Liebeserklärungen. Selbst Lou Reed oder Stevie Wonder erreichen nicht die Bedeutung des jung verunglückten Rock ’n’ Roll-Musikers Buddy Holly. Besonders gern widmet Welt sich Solokünstlern, die ein Außenseiterdasein fernab vom Mainstream fristen. So bietet die Lektüre immer wieder Gelegenheit für Neuentdeckungen. Der um zahlreiche Abbildungen ergänzte Band enthält Wolfgang Welts beste Texte aus Sounds, Musikexpress, Marabo, dem Überblick sowie verstreuten Publikationen.

Wolfgang Welt – Kein Schlaf Bis Hammer Smith … und andere Musiktexte
Fazit
Das meiste aus diesem Buch wurde bereits vor acht Jahren unter "Ich Schrieb Mich Verrückt" veröffentlicht und ist seit Langem vergriffen. Nun wurde das Material mit Texten, Liedtexten, Leserbriefen usw. weiter ausgebaut. Das Original aus 2012 ist mir leider nicht bekannt, umso spannender ist für mich die Induktion an wortgewandtem Journalismus auf höchstem Niveau. Sicher dürfte auch vielen Kollegen Wolfgang Welt nicht ganz geheuer erscheinen. Wie kann man in wenigen Worten eine Lawine an Emotionen auslösen? Auch diese gehen durch alle Gefühlslagen und inspirieren mich persönlich aufs Höchste. Herr Welt wurde viel zu stiefmütterlich behandelt, das zeigt mir dieses Buch von Martin Willems, auf welche Wege man abseits der längst ausgetreten Pfade auch als Kritiker gehen kann. Kunst und persönliche Bindung zum einzelnen Musiker bleiben eben zwei Paar Schuhe, die man mit Abstand differenzieren muss. Durch Zufall ist mir die Veröffentlichung des Verlags Reiffer in die Hände gefallen und wird zu meinem persönlichen Highlight in diesem Jahr!
René W.
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