A Ghost Named Alice – High & Low und A Room For My Enemies

A Ghost Named Alice sind zurück

Artist: A Ghost Named Alice

Herkunft: Zell am See, Österreich (München, Deutschland)

Singles: High & Low und A Room For My Enemies

Spiellänge: 10:18 Minuten

Genre: Power Metal, Thrash Metal, Speed Metal

Release: 16.03.2021

Label: Eigenproduktion

Link: https://aghostnamedalice.bandcamp.com/

Bandmitglieder:

Gesang – Jürgen Dachl
Bassgitarre – Martin Moser
Gitarre – Dominik Sebastian

Tracklist:

  1. High & Low
  2. A Room For My Enemies

A Ghost Named Alice wurden 2018 gegründet. Nuclear Blast hatte damals bereits Interesse an der Band gezeigt. Wegen Problemen zwischen den Musikern löste sich die Formation nach der Entstehung eines einzigen Albums jedoch vorzeitig auf. Ab sofort geht’s wieder voran – A Ghost Names Alice sind zurück. Bassist Martin Moser (ex-Shadows‘ Grey, ex-Thanatos) und Sänger Jürgen Dachl (ex-Stormhammer, ex-Diablous Dust) schreiben gemeinsam an den Texten. Während Martin vorwiegend mit Songwriting und den Arrangements beschäftigt ist, übernimmt Jürgen den kompletten Gesangspart. Zur weiteren Unterstützung steht den beiden Gitarrist Dominik Sebastian zur Seite. Gemeinsam wollen sie neue Wege gehen.

Anlässlich ihres Neuanfangs veröffentlichen A Ghost Named Alice ihre ersten beiden Singles High & Low und A Room For My Enemies am 16. März 2021 ausschließlich über die Streamingplattform Bandcamp. Das Ganze soll als Vorgeschmack für das nachfolgende Studioalbum dienen. Beide Tracks stehen als Stream oder MP3-Datei zum Reinhören zur Verfügung. Die stilistische Ausrichtung der wiedervereinten Band ist eine Mischung aus Power-, Thrash- und Speed Metal. Die Produktion dieser beiden Songs sowie das Mixing und Mastering übernahm Lukas Haidinger. Beide Singles entstanden im Deep Deep Pressure Studio in Braunau.

Bei High & Low höre ich zuerst hinein. Hierbei geht es um eine weitere gescheiterte Romanze im Leben, die das dabei durchlebte Gefühlschaos beschreibt. In den ersten zwei Minuten singt Jürgen mit Wehmut zu stimmungsvoller Pianountermalung. Ab Songmitte setzen dann melodiöse und kraftvolle Gitarrenriffs ein, die das Arrangement abrunden. Von einer Ballade zum Einstieg bin ich etwas überrascht. Diese Nummer zündet bei mir erst beim mehrmaligen Durchhören.

Weiter geht es mit A Room For My Enemies, inhaltlich dreht es sich um Horrorvorstellungen und Ängste. Dieser Song beginnt zunächst mit akustischen Gitarrenakkorden, doch die harmonische Idylle hält nicht lange an … Jürgen dreht nach seinem markanten Urschrei erst richtig auf, es geht im flotten Midtempo zur Sache. Die Gitarren- und Basslinien werden energischer, steigern die sich immer weiter aufheizende Atmosphäre. Im letzten Drittel sind Metallica-Einflüsse in der Melodieführung und Riffs der frühen 80er-Jahre nicht zu überhören. Da kommen bei einem alten Fan wie mir Erinnerungen an die eigenen metallischen Wurzeln auf. Davon hätte ich gerne mehr gehört.

Der Anfang ist gemacht. Man darf auf das kommende Album wirklich gespannt sein.

Format: Digital Track

A Ghost Named Alice – High & Low und A Room For My Enemies
Fazit
A Ghost Named Alice haben zweifelsfrei das Potenzial für mehr. Auf beiden Singles sind die Instrumente und Melodien fein aufeinander abgestimmt. Eine gute Portion Luft nach oben ist dennoch vorhanden. Bei High & Low sind für meinen Geschmack zu üppige technische Finessen beim Gesang zugemischt. Hier wäre weniger mehr gewesen, denn Jürgens gesangliche Qualitäten kommen ohne Schnickschnack viel besser zur Geltung. Dem nachfolgenden Album käme es zu Gute, an dieser Stelle etwas runterzuschrauben. A Ghost Named Alice haben zweifelsfrei das Potenzial für mehr. Auf beiden Singles sind die Instrumente und Melodien fein aufeinander abgestimmt. Eine gute Portion Luft nach oben ist dennoch vorhanden. Bei High & Low sind für meinen Geschmack zu üppige technische Finessen beim Gesang zugemischt. Hier wäre weniger mehr gewesen, denn Jürgens gesangliche Qualitäten kommen ohne Schnickschnack viel besser zur Geltung. Dem nachfolgenden Album käme es zu Gute, an dieser Stelle etwas runterzuschrauben.
Die Single A Room For My Enemies erschloss sich mir vom ersten Moment an. Die Nummer hat mich sofort abgeholt. Hier entfalten die Power- und Thrash Metal-Wurzeln gekonnt ihre Wirkung. Die Gitarrenarbeit im letzten Songdrittel hat mich besonders begeistert.Single A Room For My Enemies erschloss sich mir vom ersten Moment an. Die Nummer hat mich sofort abgeholt. Hier entfalten die Power- und Thrash Metal-Wurzeln gekonnt ihre Wirkung. Die Gitarrenarbeit im letzten Songdrittel hat mich besonders begeistert.

Anspieltipp: A Room For My Enemies
Sandra R.
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