Alice In Chains – Rainier Fog

„Alice In Chains haben ihre Ketten gesprengt“

Artist: Alice In Chains

Herkunft: Seattle / USA

Album: Rainier Fog

Genre: Grunge, Alternative Rock

Spiellänge: 53:51 Min.

Release: 24.08.2018

Label: BMG / Warner Music

Bandmitglieder:

Vocals, Guitars – Jerry Cantrell
Vocals, Guitars – William DuVall
Drums – Sean Kinney
Bass –  Mike Inez

Tracklist:

1.The One You Know
2. Rainier Fog
3. Red Giant
4. Fly
5. Drone
6. Deaf Ears, Blind Eyes
7. Maybe
8. So Far Under
9. Never Fade
10.All I Am

Alice In Chains: Fünf Jahre mussten die A.I.C. Fans auf das neue Album Rainier Fog warten, das am 24.08.2018 bei BMG / Warner Music erscheint. Erhältlich sein wird es als Download, CD und Doppel Vinyl (in den Farben splatter und black).

Fünf Jahre nach The Devil Put The Dinosaurs Here! Das dritte Album mit Sänger / Gitarrist William DuVall macht bestimmt viele Fans neugierig und voller Erwartung. Mit dem zweiten Vorabtrack So Far Under haben die Fans ab sofort Gelegenheit, sich schon einmal von der Größe des Albums zu überzeugen. So Far Under ist der Nachfolger des kürzlich releasten Vorabouttakes The One You Know, dessen unter der Regie von Adam Mason entstandener Videoclip bereits nach kurzer Zeit mehr als 2,3 Millionen Views verbucht hat.

Der Albumtitel ist ein Tribut an die regnerischen Grunge Metropole Seattle. Die Aufnahme von Rainer Fog ist für die Band mit einigen wichtigen Premieren verbunden: Einerseits erscheint mit dem Album das erste neue Studiomaterial seit gut fünf Jahren, des Weiteren liefern die Amerikaner ihre allererste Scheibe für BMG ab und haben zum ersten Mal seit über zwanzig Jahren wieder in ihrer Heimatstadt Seattle aufgenommen.

Da zurzeit einige Releases auf ein Review warten, bin ich froh, dass mir mein Kumpel Byrt anbietet, sich das Album einmal reinzuziehen. Byrt, selbst Musiker, alter Metal und Rock Fan und ganz wichtig auch ein großer Alice In Chains Fan der ersten Stunde, ist ganz angetan von Rainer Fog. Hier seine Ausführungen zum neuen Alice In Chains Album.

The One You Know erinnert sehr an den Song Them Bones. Es geht also wieder zurück in die Anfänge von A.I.C. (hier nenne ich mal exemplarisch das Dirt Album). Der Titelsong Rainier Fog ist ein schneller, hämmernder Song mit sphärischem Mittelteil. Eine coole Nummer zum Abgehen. So Far Under, mit schleppendem Gitarrensound in alter A.I.C. Manier, kommt schnell auf den Punkt. Der Song Red Giant ist ein typischer, schleppender A.I.C. Song mit klasse Gitarrensolo. Fly, der Song mit Hitpotenzial, lädt ein, mit dem Bike über den endlosen Highway zu düsen. Danach schließt sich mit Drone ein düsterer, doomiger und leicht abgedrehter Song an. Deaf Ears, Blind Eyes ist eine Midtempo Nummer. Dem folgt Maybe, ein Song mit balladenhafter Struktur, unterstützt mit Akustikgitarre und Chorgesang. Never Fade ist wieder so ein typischer A.I.C. Song. Dem schließt sich als letzter Song All I Am an, eine Ballade mit Gänsehaut Gitarrensolo. Der ist der ruhigste und längste Song auf dem Album.

Alice In Chains haben kürzlich den 3. Teil ihrer ausgedehnten Welttournee verkündet. Die deutschen Tourdaten werden noch bekannt gegeben.

Fazit: Nach fünf Jahren ein tolles gängiges Album, das Warten hat sich gelohnt! Man darf also davon ausgehen, dass die Kultband eine glatte Punktlandung nicht nur bei Kritikern, sondern auch bei den Fans erzielen wird. Es ist nicht so schwermütig wie das Vorgängeralbum The Devil Put The Dinosaurs Here.

Anspieltipps: The One You Know, Drone, So Far Under
Juergen S.
8.8
Byrt Djouad
8.7
Leserwertung2 Bewertungen
8.95
8.8
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