Ironhammer Festival am 08.09.2018 im JUZ in Andernach (Vorbericht)

“Ironhammer Festival 2018 am 08.09.2018 im JUZ in Andernach (Vorbericht)“

Eventname: Ironhammer Festival 2018

Headliner: Sex Gepard, Night Demon

Vorbands: Stallion, Midnight Rider, Screamer, Wolfen, WildRider, Iron Jaws

Ort: JUZ Andernach, Stadionstr. 88, 56626 Andernach

Datum: 08.09.2018

Kosten: 25 € VVK, 30 € AK

Genre: Heavy Metal, Power Metal, Speed Metal, True Metal, Thrash Metal, Hard Rock, Glam Metal, Heavy Rock, Sleazerock

Besucher: es werden ca. 500 Besucher erwartet

Veranstalter: A Chance For Metal www.acfmf.de

Link: https://www.facebook.com/events/1793382460732372/

Die Sommerpause ist vorbei, und in der heiligen Metal Halle des JUZ in Andernach steigt der erste Knaller. Am 08.09.2018 findet das zweite Ironhammer Festival statt. Nach dem erfolgreichen Beginn dieses eintägigen Festivals im letzten Jahr sind wir gespannt, ob das zweite Ironhammer Festival dies fortführen kann.

Topact an diesem Tag sind Sex Gepard. Sex Gepard sind so etwas wie die deutschen Steel Panther, also eine zotige Persiflage des Hair und Glam Metal der Achtziger. Die Bandgeschichte dieser abstrusen Band hat eigentlich 2011 aufgehört. Den Organisatoren in Andernach ist es offenbar gelungen, die Band für ein Konzert zu reaktivieren. Da sind wir doch alle mal gespannt, wie Sex Gepard sich repräsentieren. Zu aktiven Zeiten hüllten sie sich von Kopf bis Fuß in Leopardenmuster und zwei Gogo Tänzerinnen gehörten zum festen Teil des Line-Ups. Sie werden uns sicher ihre ultimativen Songs wie Luke Schwanzwalker, Bobby Buttbasher oder Free Willy, Free Pussy zu Gemüte führen. Musikalisch werden sie wohl wieder einen astreinen Old School Metal mit Sleazerock bringen. Das dürfte den Old School Metalern im JUZ gefallen, auch wenn die Texte zum Teil ein doch sehr infantiles und manchmal schwer erträgliches Niveau haben. Aber lassen wir uns überraschen. Das könnte ein hervorragender Klamauk Gig der Sex Geparden werden.

Co-Headliner sind Night Demon. Die nehmen im Moment jeden Gig mit. Sie sind eine richtig geile Liveband. Ich habe sie bereits letzten Sommer bei einem der letzten Konzerte im legendären Underground in Köln zusammen mit Nervosa und Crowbar gesehen. Ende Juli auf dem Rockfestival in Rengsdorf nicht unweit von Andernach haben Night Demon die Fans stark beeindruckt. Night Demon aus Kalifornien sind eine der Bands, die momentan den New Wave of British Heavy Metal erfolgreich wiederbeleben. Ungestüme, aber jederzeit eingängige Songs, die für Traditionalisten keine Wünsche offenlassen. Im Gepäck haben sie ihr erstes Livealbum, welches vor Kurzem erst erschienen ist.

Neben den beiden bereits erwähnten Headlinern sind folgende Topacts mit von der Partie:

Stallion aus Baden-Württemberg, genauer gesagt aus Weingarten, beehren die Fans mit einem klassischen Heavy Metal und Speed Metal, der seine Wurzeln in den Achtzigern hat, wenngleich die Band erst seit 2013 aktiv ist. Auch vor größeren Festivals machten Stallion bisher nicht halt. So stehen auf der Habenseite bereits Metal Assault, Keep It True, Hell’s Pleausre, Out And Loud, Bang Your Head, Metal Hammer Paradise und das Summer Breeze. Ebenso stehen zwei Alben, das Letzte wurde 2017 veröffentlicht und ist noch recht frisch, auf der Habenseite.

Noch recht frisch ist auch das letzte Album von Screamer. Das Quintett aus Ljungby / Schweden hat natürlich Songs ihres bei High Roller Records erschienenen Albums Hell Machine dabei. Die Jungs bezeichnen ihre Mucke selbst als Full Throttle Heavy Metal. Natürlich verbirgt sich dahinter erstklassiger Heavy Metal, den sie auf den verschiedensten Bühnen bereits unter Beweis gestellt haben.

Midnight Rider ist nicht nur ein Song von den berühmten Allman Brothers, Midnight Rider ist auch eine Classic Heavy Metal /Heavy Rock Band aus Koblenz. Ursprünglich 2004 aus einem Projekt von Blumi (Metal Inquisitor, Metalucifer) hervorgegangen. 2013 gab es Wechsel im Line-Up. 2017 haben Midnight Rider den ersten Longplayer mit dem Titel Manifestation bei Massacre Records herausgebracht.

Das neue Album von Wolfen ist noch frischer, denn es ist erst im Juni dieses Jahres herausgekommen. Die deutsche Underground Institution Wolfen aus dem Kölner Raum begeistert mit einem Mix aus Power und Thrash Metal. Ihr neues Album Rise Of The Lycans durfte ich hier bei Time For Metal rezensieren. Das Album hat mich richtig beeindruckt. Zudem habe ich kurz vor Veröffentlichung ein Interview mit ihnen geführt. Wir warten übrigens noch auf die Vinylausgabe der neuen Scheibe. Vielleicht ist sie ja bis zum Ironhammer Festival fertiggestellt. Es gab 2017 nochmals einen Wechsel im Line-Up, unter anderem ist jetzt der Koblenzer Kreativgitarrist Andi „The Wicked“ Dötsch dabei. Ihrem Liveprogramm durfte ich bereits im Proberaum lauschen. Leute glaubt mir, wenn ihr euch die Jungs in Andernach nicht anseht, habt ihr was verpasst.

Iron Jaws, die italienischen Heavy Speed Metaler aus dem italienischen Asti, der Stadt, aus der das leckere Gesöff herkommt, beehren uns ebenfalls in Andernach. Seit 2006 treiben sie ihr Unwesen. Wo ihre Mucke hingeht, verrät unter anderem auch der Titel ihres Albums von 2010 Louder Is Not Enough. Ihr zweites und bisher letztes Album Guilty Of Ignorance ist auch schon von 2013. Da muss doch endlich mal was Neues her. Umso besser, dass sie beim Ironhammer in Andernach sind. Da werden die Fans getreu nach dem Motto Iron Jaws Just Wanna Speed in ausreichender Schnelligkeit und den dazugehörigen Screams was auf die Ohren bekommen.

WildRider, direkt um die Ecke aus Bad Breisig, spielen typischen kraftvollen Hardrock der Achtziger. Auf dem Ironhammer haben sie die Chance ihre Liveperformance unter Beweis zu stellen.

Das Ironhammer Festival schick sich an, neben dem immer wieder ausverkauften A Chance For Metal Festival im Frühjahr, einen eigenen Platz in der Veranstaltungsserie im JUZ Andernach zu ergattern. Hoffen wir, dass es sich genauso etabliert. Als Medienpartner von ACFM sind wir natürlich gerne dabei und werden berichten.

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