“Diese Barbaren bringen neue Melodien!“
Artist: Armored Dawn
Herkunft: São Paulo, Brasilien
Album: Barbarians In Black
Spiellänge: 39:32 Minuten
Genre: Power Metal
Release: 23.02.2018
Label: AFM Records
Link: http://armoreddawn.com/2018/
Bandmitglieder:
Gesang – Eduardo Parras
Gitarre – Tiago De Moura
Gitarre – Timo Kaarkoski
Bassgitarre – Fernando Giovannetti
Keyboard – Rafael Agostino
Schlagzeug – Rodrigo Oliveira
Tracklist:
- Beware Of The Dragon
- Bloodstone
- Men Of Odin
- Chance To Live Again
- Unbreakable
- Eyes Behind The Crow
- Sail Away
- Gods Of Metal
- Survivor
- Barbarians In Black
Die brasilianische Kombi Armored Dawn hat sich mittlerweile einen Namen in der Metalszene erspielt und war zuletzt mit Hammerfall auf Tour. Seit 2011 gibt es das Sextett nun schon und behandelt seitdem zum Großteil das Thema Wikinger. Es ist endlich so weit und sie präsentieren ihren bislang zweiten Silberling, der unter der Fahne von AFM Records veröffentlicht wird und zusätzlich einige Melodien auf Lager haben soll.
Diese sind direkt auf dem Opener Beware Of The Dragon zu hören und nach einem Moment kommen sie auch ziemlich gut zur Geltung.
Sänger Eduardo Parras hat zudem eine wahnsinnig angenehme Stimme, die die Songs sehr schön untermalt. Bei Tracks wie Unbreakable und vor allem Sail Away kommt diese um so mehr zur Geltung und beschert dem Hörer eine reine Gänsehaut und lässt ihn einfach genießen. Gleiches Spiel bei Men Of Odin, wo man sich nur zurückzulehnen braucht und genießen kann.
Das Keyboard wird hier auch ziemlich passend eingesetzt, denn es gibt zu dem klassischen Metalsound eine entspannte, ruhige und vor allem melodiöse Atmosphäre.
Die Gitarren sind bei einem Song wie zum Beispiel Beware Of The Dragon bedeutend präsenter als in manch anderen, was aber wiederum ein sehr angenehmes Gesamtpaket schnürt.
Am allerbesten ist der Track (oben schon einmal angeschnitten) Sail Away. Hier packen Armored Dawn einen sehr starken Track aus, mit viel Emotionen, Abwechslung und einem tollen Text. An diesem Song erkennt man die wahre Stärke des Sextetts.
Abwechslung gibt es wirklich viel auf dem neuen Silberling der brasilianischen Wikinger und es wird generell nicht langweilig auf dem Album und das ganz alleine durch die Melodien.
Produktionstechnisch gibt es auch nicht viel zu meckern, dennoch hätte man (soweit nicht anders beabsichtigt) die Gitarrenregler etwas höher fahren können.