August Burns Red, Wage War & Betraying The Martyrs am 16.11.2018 in Frankfurt

“August Burns Red, Wage War & Betraying The Martyrs bringen die Batschkapp zum Beben“

Eventname: The Phantom Anthem Tour

Headliner: August Burns Red

Vorbands: Wage War, Betraying The Martyrs

Ort: Batschkapp, Frankfurt

Datum: 16.11.2018

Kosten: 34,50 €

Genre: Metalcore

Besucher: ca. 1000 Besucher

Link: https://www.facebook.com/events/770060263185888/

Setlisten:

1. King Of Sorrow
2. Composure
3. Invisible Enemy
4. Fault Line
5. The Frost
6. Beauty In Tragedy
7. Marianas Trench
8. Dangerous
9. Meddler
10. Back Burner
11. Ghosts
12. Martyr
13. Empire
14. Drum Solo
15. Float
16. White Washed

1. The River
2. Deadweight
3. Witness
4. Alive
5. Never Enough
6. Gravity
7. Don’t Let Me Fade Away
8. Johnny Cash
9. Stitch

1. The Resilient
2. Lost For Words
3. Unregistered
4. Liberate Me Ex Inferis
5. Life Is Precious
6. The Great Disillusion
7. Eternal Machine (Unreleased)

Nachdem August Burns Red erst Anfang des Jahres zusammen mit Heaven Shall Burn, Whitechapel und In Hearts Wake in Europa unterwegs waren, um ihr letztes Meisterwerk Phantom Anthem zu präsentieren, habe ich im November noch einmal das Vergnügen, die Band in einem mindestens genau so geilen Traumpackage zu erleben. Zusammen mit Betraying The Martyrs und meinen absoluten Helden Wage War, haben die Jungs einen Stopp in der Batschkapp, Frankfurt eingelegt – und da kann ich natürlich nicht anders, als mir das Spektakel noch einmal anzuschauen.

Leider jedoch läuft alles etwas schief und ich verpasse trotz frühzeitiger Anreise die erste Band des Abends – Betraying The Martyrs spielen zuerst und ich habe aufgrund der absolut unterirdischen Verkehrslage in Frankfurt für 15 Kilometer knapp eine Stunde gebraucht. Naja, davon wird meine Vorfreude doch zum Glück nicht weniger, denn ich habe direkt das Glück meine persönlichen Sterne am Metalcore-Himmel, Wage War, aus der ersten Reihe heraus zu sehen. Angefangen mit The River bebt die Batschkapp von der ersten Minute an – Sänger Briton Bond und der Rest der Bande sind in absoluter Bestform und schaffen es, die Zuschauer mit fiesen Breakdowns und noch fieseren Riffs perfekt für Headliner August Burns Red aufzuheizen. Das Zusammenspiel zwischen Briton und Cody ist einfach nur traumhaft. Vor allem Songs wie Witness oder Johnny Cash funktionieren live einwandfrei! Mit dem Zerstörer namens Stitch beenden die Jungs ihr Set dann aber nach gefühlten fünf Minuten (obwohl es in Wirklichkeit natürlich knapp 45 Minuten sind) und lassen mich hellauf begeistert zurück. WOW!

Nach kurzem Warten kommen dann aber endlich die sympathischen Fünf aus Pennsylvania auf die Bühne und eröffneten ihre Show mit King Of Sorrow aus ihrem aktuellen Album Phantom Anthem. Ab dann gibt es nur noch Vollgas. Mit Composure und Invisible Enemy spielen ABR gleich schon zwei meiner Favoriten am Anfang und begeistern mich damit um so mehr. Neben Leadgitarrist JB Brubaker, der in seinen Sandalen wie gewohnt alles gibt, hat auch der Rest der Band nichts anbrennen lassen und sich selbst mindestens genauso ins Schwitzen gebracht, wie das Publikum.

Lückenlos und ohne große Worte spielten ABR ihr Set mit sehr großer Spielfreude hochprofessionell runter und schaffen es, mit einem tollen Mix aus alt und neu die gesamte Batschkapp zu begeistern. Nach Dauerbrennern wie Meddler oder Backbourner dürfen selbstverständlich auch Ghosts und Martyr vom letzten Album Found In Far Away Places nicht fehlen, bis dann Matt Greiner mit seinem absolut geilen Drumsolo die letzten zwei Stücke des Abends einleitet. Float und White Washed beenden das Set dann mindestens genauso gut, wie es begonnen hat, und lassen mich in voller Begeisterung die Heimreise antreten.

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