Contamination – Traumatic Recollections

Thrash, Death und dies und das....

Artist: Contamination

Herkunft: Deutschland

Album: Traumatic Recollections

Spiellänge: 51:02 Minuten

Genre: Thrash Metal, Death Metal

Release: 15.05.2020

Label: Eigenproduktion

Link: https://www.facebook.com/contaminationband/

Produktion: Produziert, gemischt und gemastert – V. Santura und Contamination in den Woodshed Studios

Bandmitglieder:

Gitarre und Gesang – Tobias Berger
Gitarre – Philipp Reinhardt
Bassgitarre – Lutz Friedrich
Schlagzeug – Konstantin Luick

Tracklist:

  1. Traumatic Recollections
  2. Infestation Of The Soul
  3. Transformed Monstrosity
  4. Isolated Fear
  5. Curse Of The Tomb
  6. Lethal Injection
  7. Lost In Psychotic Dreams
  8. The Devil’s Experiment

Seit 2008 lärmt diese Combo aus Baden-Württemberg herum und konnte bis dato auf zwei Veröffentlichungen blicken. 2011 erblickte das Demo Globus Invernus das Licht der Welt und 2014 kam dann das Debüt Nightmare Asylum. Der Basser verließ aus privaten Gründen die Band, wie es immer so ist, aber schnell wurde Ersatz gefunden. 2016 entschloss man sich, erst einmal live zu pausieren, um sich auf das Songwriting zu konzentrieren. 2018 ging man ins Studio. Der Versuch, ein passendes Label zu finden, scheiterte und nahm viel Zeit in Anspruch. So bringt man dann Album Nummer zwei in Eigenregie heraus.

Los geht es mit dem CD-Titelgeber. Nach einem recht kurzen Geplänkel gibt es gleich thrashiges Vollgas. Das Riff ist nicht neu, macht aber definitiv Laune und Traumatic Recollections geht schon mal gut los. Thrashiges Riff, schnelle Uftata. Das geht immer, da freuen sich meine Ohren. Kurzes Break und weiter schön im Tempo. Grooviges Midtempo wird uns anschließend präsentiert und wieder Gummi gegeben. Der Gesang ist schön aggressiv und ein neuer Part folgt. Kurze Verschnaufpause und wieder Gas. Natürlich muss ein Solo folgen. Ist klar. Der groovige, recht verspielte Refrainpart folgt. Weiter mit Break und Vollgas usw. Der Gesang wird von Backgroundgesang unterstützt. Es folgen zwei verspielte Parts, die aber Laune machen und den Song auf sechs Minuten treiben. Zum Ende hin wird das alles ein wenig zu verspielt, aber ansonsten ein schönes Thrash Metal Liedchen.

Auch Infestation Of The Soul schafft es auf sechs Minuten. Der Beginn ist recht schleppend und hier hört man die Death Metal Einflüsse. Es folgt aber wieder ein straighter, thrashiger Part, gefolgt von einem weiteren Death Metal Element und dann ein melodisches Zwischenspiel zur Erholung in Form eines irgendwie verwirrend klingenden Solos. Schleppt sich aber ganz gut und klingt ganz bedrohlich. Das Tempo wird aufgebaut und es folgt flüsternder Gesang. Vorspieler. Drumbetonung, thrashiges Riffing und schnelle Uftata. Jo, schockt. Wieder Solo. Recht verzwickter Songaufbau, aber man verliert nie den Faden. Macht durchaus Laune.

Midtempolastigen Beginn kann man bei dem folgenden Transformed Monstrosity wahrnehmen. Hier wird eher Wert auf technische Spielerei genommen. Die Midtempoparts erzeugen aber trotzdem ordentlich Druck, aber der ganze Song ist mir ein wenig zu „verspielt“. Das Tempo wird zwar noch ein wenig erhöht, aber irgendwie fliegt der Song so an mir vorbei. Der Schrei mit dem anschließenden Solo kommt aber ganz geil.

Auch Isolated Fear kommt recht fett aus den Boxen und zeigt, dass man Thrash, Death und technische Spielerei durchaus kombinieren kann.

Zum Ende hin finde ich, dass sie ein wenig an Energie verlieren, aber ansonsten eine recht gute Kombination.

Contamination – Traumatic Recollections
Fazit
Gut Ding will Weile haben und so bringen Contamination nach Jahren der Veröffentlichungspause ein cooles Album heraus. Eine gute Mischung aus Thrash Metal und Death Metal, wobei man Wert auf Abwechslung legt, sowohl beim Riffing, als auch bei der Geschwindigkeit. Teilweise sind mir die Songs aber zu verspielt und zu lang - ansonsten machte das Zuhören echt Spaß.

Anspieltipps: Traumatic Recollections, Infestation Of The Soul und Curse Of The Tomb
Michael E.
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