Devil Side Festival 2012 vom 20.07.-22.07.2012 an der Turbinenhalle in Oberhausen

 

” Ein staubgraues, farbenfrohes Festival!”

Headliner: In Flames, Sabaton, Hatebreed und Ignite

Vorbands: u.a. Arch Enemy, Suicidal Tendencies, Thin Lizzy und Danko Jones

Location: Open Air Gelände an der Turbinenhalle, Oberhausen

Homepage: http://www.devilside.de/

Datum: 20.-22.07.2012

Einlass: 10:30 Uhr(Fr.), 10:00 (Sa. & So.) / Konzertbeginn: 11:30 Uhr (Fr.), 10:30Uhr (Sa. & So.)

Kosten:
VVK:

  • 2-Tage (Fr./Sa. Open Air) 59,50 € zzgl. VVK-Gebühren
  • 3-Tage (Fr./Sa. Open Air/So. Indoor) 69,50 € zzgl. VVK-Gebühren
  • 1-Tag (für Freitag) 28,90 € zzgl. VVK-Gebühren
  • 1-Tag (für Samstag) 30,90 € zzgl. VVK-Gebühren
  • 1-Tag (für Sonntag) 25,90 € zzgl. VVK-Gebühren

AK:

  • 2-Tage (Sa. Open Air/So. Indoor) 70,00 €
  • 1-Tag (für Samstag) 45,00 €
  • 1-Tag (für Sonntag) 38,00 €

Besucher:

  • Freitag: 2.500-3.000
  • Samstag: 4.000-5.000
  • Sonntag: 1.500-2.000
  • Insgesamt: cirka 7.500

Veranstalter: Open Air Team UG

Wir schreiben 2012 und das DevilSide Festival jährt sich zum dritten Mal. Dieses Jahr findet das Festival in Oberhausen statt, nachdem Duisburg 2009 und Essen 2010 Gastgeber sein durfte. An und in der Turbinenhalle wird drei Tage lang bei bestem Sonnenschein und den Klängen von Punk, Metal und Hardcore die Sau rausgelassen. ric1452 und KamiMatze sind vor Ort und lassen sich für euch die Schädel in der Ruhrpottsonne verbrennen, um für euch zu berichten, wie die Neuauflage des DevilSide Festivals bei den Fans ankommt.

Im Vorhinein möchten wir ein paar Menschen danken, die uns geholfen haben, diesen Bericht zu dem zu machen, was er nun ist. Daher danke an Patrick K., Nils N., Toni B. Gunnerhttp://www.mondkringel-photography.de und natürlich allen Besuchern, die uns ihre Eindrücke geschildert haben.

Freitag – Tag 1:

Anreise und „Bändchen“:
Die 30-minütige Reise von Duisburg zum Festivalgelände in Oberhausen läuft reibungslos ab und der öffentliche Transportweg, um zum Festival zu gelangen scheint gut zu funktionieren. Dort angekommen verzögert sich der offizielle Zeitpunkt der Bändchenausgabe jedoch um eine ganze Stunde, welche sich jedoch gut durch Gespräche mit den anwesenden Besuchern überbrücken lässt. Als um 10:30 Uhr endlich Bändchen verteilt werden und der Einlass ebenfalls sofort beginnt, kommt es jedoch zu einer bitteren Enttäuschung bei allen Besuchern: Plastikbändchen – in über 10 farblichen Ausführungen, die für Verwirrung sorgen (wir sind allein mit vier Bändchen ausgestattet worden). Damit hat sich der Veranstalter selber gelumpt und ein wichtiges Werbemittel und Souvenir außenvor gelassen. Nach Erhalt unserer „Bändchen“ haben wir noch eine Stunde Zeit bis das Festival eröffnet wird. Somit nutzen wir die Zeit, um mit dem Shuttlebus zum 2-2,5 km entfernten Campingplatz zu gelangen und unser Zelt aufzuschlagen. Der Shuttlebus fährt größtenteils regelmäßig und die Stimmung ist (fast) immer ausgelassen, denn so ist Eisgekühlter Bommerlunder nach wie vor ein sehr beliebtes Partyständchen. Lediglich die Fahrtzeiten sind unzufriedenstellend: Morgens zwischen 9 und 13 Uhr viertelstündlich, ab da bis 24 Uhr nur noch halbstündlich. Dementsprechend voll ist der Bus am Nachmittag dann auch und teilweise können nicht alle mitkommen – man hätte also lieber die Zeiten tauschen sollen. Zu Fuß dauert der Weg je nach Eile, Route, Pegel und Tempo zwischen 15 und 45 Minuten.

Eröffnung mit Bumms:
Nun geht es aber zurück zum Gelände an der Turbinenhalle, wo Tenside um 11:30 Uhr das große Spektakel eröffnen sollen und dürfen. Die Bayern von Tenside brachten 2011 ihr Album Chain Reaction auf den Markt und wie schon im Dezember in Köln, machen die Jungs auch dieses Mal eine gute Show. Einen viel besseren Einstand in dieses Festival hätte es kaum geben können.

Platzerkundung:
Die nächste Stunde wird für eine Platzvisite genutzt, während Exit Ten die HellStage einweihen. Wenn man den trichterförmigen Platz abgeht, so besteht die eine Flanke aus Merchandise-Ständen mit diversen Shirts, Accessoires und CDs, während die andere Seite voller Fressbuden ist, die eine ähnlich breite Auswahl bieten: von Pommes, über Döner und Thai-Essen bis hin zu Pizza und Vegetarier-Fraß ist alles dabei. Ein Biergarten, der stets gut besucht bleibt (auch weil man sich dort gut unterhalten kann), befindet sich mittig im letzten Drittel des Geländes. Toiletten gibt es im Übrigen mehr als genug in allen Himmelsrichtungen, was man nicht von den drei Bierbuden sagen kann, die sich allesamt zentral befinden. Das größere Übel jedoch ist der Boden, denn die Ebnung des Geländes ist zwar sinnvoll, jedoch erschweren große Steine und Kies das Laufen ungemein.

Metal made in Taiwan:
Während wir unsere Platzerkundung beenden, werden Cerebral Ballzy gerade mit ihrem Punk-Auftritt auf der Devil Stage fertig und wir bewegen uns zurück zur Hell Stage um den Taiwanern von Chthonic und ihrem Melodic Death/Symphonic Black Metal zu lauschen. In vielerlei Hinsicht können wir sagen, dass dies ein klasse Auftritt ist: Gut abgemischt, gutaussehend und gut spielend überzeugt uns die Band mit ihrer krachenden Death/Black Metal-Musik made in Taiwan. Auch die Einbindung der Ehru, einem asiatischen Streichinstrument, ist sehr gelungen und klingt an keiner Stelle falsch.

Mittagspause:
Für uns wird es nun Zeit, eine kleine Mahlzeit im Camp einzunehmen, während D.R.I. und Dog Eat Dog ihre Auftritte durchziehen. Doch wir bleiben nicht untätig und unterhalten uns mit den Leuten, denen es ähnlich geht wie uns und erfahren, dass sehr viele Besucher aus Nordrhein-Westfalen kommen und keiner wirklich glaubt, dass die Turbinenhalle der geeignete Ort für dieses Festival ist. Mit als Begründung hierfür dient die angebliche Lautstärkebegrenzung, der aufstaubende Dreck und Sand auf dem Gelände und die Entfernung zum Camp, das sich direkt neben dem Stadion Niederrhein befindet. Der Bus zurück zur Turbinenhalle wird von einer Gruppe Piraten geentert, die auf dem Weg zum naheliegenden Aqua-Park sind, um das von den Veranstaltern organisierte Angebot von 30 % Rabatt für Festivalgänger zu nutzen. Für uns geht es jedoch weiter mit den Deutsch-Punkern von Serum 114.

Ein Hoch auf Wireless-Instruments:
Serum 114 bieten nicht nur anspruchsvolle Texte auf Deutsch zu guter Punk-Musik, sondern sind auch bei der Performance ganz vorne mit dabei. Sänger und Gitarrist der Gruppe, Esche, feuert das Publikum pausenlos an, nimmt mit Gitarre im Mosh-Pit teil und erklimmt auch einfach mal eben das Mischzelt. Das Ganze übrigens während er weiterspielt und mit den Fans in der Menge Bier trinkt. Somit haben Serum 114 die Messlatte für die nachfolgenden Emil Bulls sehr hoch gelegt.

“Grün-weiße Party-Bulls“
Die Frage, ob Emil Bulls stimmungsmäßig an Serum 114 rankommen, können wir schnell beantworten: Kaum ein paar Sekunden am Spielen und der erste Mosh-Pit ist in vollem Gange und das Publikum besteht aus einer einzigen großen Party. Der Song Here Comes The Fire ist Pflichtprogramm und danach ist nur noch gute Stimmung angesagt. Vierzig Minuten geht dieser starke Auftritt und jede Sekunde wird ausgenutzt, um sich auszupowern und zu feiern. Mit Serum 114 das Highlight des Tages, bevor um 18:15 Uhr das Hauptprogramm losgeht.

Keine Knochen, keine Töne, kein Betontod:
Aufgrund der Autogrammstunde von In Flames um 18:00 Uhr und der dazugehörigen anstehenden Masse kommen wir leider nicht dazu, The Sounds zu sehen, da die Mischzelte die Sicht versperren, um etwas erkennen zu können. Laut Aussagen der Zuschauer, hat die Sängerin der Band jedoch des Öfteren ihr kleines Rotes „gelüftet“, wodurch man ihr „kleines Schwarzes“ begutachten durfte. Die Auftritte der davor spielenden The Bones und Betontod haben wir dazu genutzt, Nahrung zu uns zu nehmen und ein wenig mit Leuten im Biergarten zu reden. Wegen der Lautstärkebegrenzung kommen die Auftritte der beiden Bands jedoch nur als Hintergrundmusik während unserer Unterhaltungen an.

Wenn Sänger Amok laufen…
…dann tun es die Fans gleich mit! Mächtig angepisst von der Lautstärkebeschränkung zeigt sich Arch Enemy-Sängerin Angela Gossow. Mit Ansagen wie „Ich kann ohne Mikro lauter schreien“ und „An eurer Stelle würde ich mein Geld zurückverlangen“ bringt sie die Menge zum Kochen. Die Wut darüber tut dem Gig aber gut, denn angefressene Metaller sind gleich doppelt so gut. Richtig starker Auftritt der Khaos-Truppe.

Altes Eisen, aber solide:
Wie mehrere andere Bands auf dem Festival: Alt aber immer noch gut. Clawfinger-Frontmann Zak Tell ist agil wie immer und mit spektakulären Klettereinlagen bringt er das Publikum auf Hochtouren. Die Setlist ist gespickt mit allen großen Hits seit der Gründung 1993 – so werden z.B. Do What I Say und The Truth gespielt, wodurch jeder Clawfinger-Fan auf seine Kosten kommt.

Sie ist und bleibt eine der Besten:
Die Rede ist natürlich von Doro Pesch, einem der Headliner des heutigen Freitagabends und es ist ein starker Auftritt der deutschen Metal Queen. Dank ihr füllt sich der Platz schnell und sie greift für die Fans tief in die alte Warlock-Kiste. Songs wie Burning The Witches, I Rule The Ruins und der obligatorische Abschluss mit All We Are begeistern die Masse. Zwischendurch erklingen neuere Songs und die Ballade Für Immer – insgesamt ein souveräner Gig und für uns einer der Höhepunkte des Festivals.

Leider Langweilig:
Die vorletzte Band des Tages betritt die Bühne und hat ein schweres Erbe anzutreten nach der tollen Show von Doro. Danko Jones sind um kurz nach halb neun dran und wollen die Zuschauer in Wallung bringen. Wir müssen jedoch leider sagen, dass es zwar ein solider Auftritt ist, doch nichts was uns überzeugt. Danko Jones werden wohl immer eine Vorgruppe für uns bleiben und nie als ein Headliner durchgehen. So kann man sagen, dass die Kanadier mit ihrem Garage Rock einfach nur als Lückenfüller zwischen Doro und In Flames dienen.

Feuer und Flamme:
In Flames sind die Headliner des kompletten Festivals und dementsprechend performen sie auch. Sowohl Klassiker, als auch neues Material wird gespielt und mit einer genialen Pyroshow, die Sänger Anders Friden fast zum Verhängnis wird (er hätte beinahe eine Flamme ins Gesicht bekommen), ist die Stimmung auf dem Siedepunkt. Jeder feiert ausgelassen, schwingt sein Haupthaar und grölt mit. Anders redet aber gerne und viel – u.a. über die genitalen Umfänge seines Gitarristen Björn und welche Publikumsseite die bessere ist. In Flames als Headliner nach Oberhausen zu holen ist allerdings definitiv die richtige Entscheidung gewesen und heute wird die Klasse dieser Band erneut unterstrichen.

 

Die Party nach der Show:
Ein kurzer Besuch bei der Aftershow-Party zeigt eine weitere Schwachstelle bei der Organisation: Wenn man die Feier verlassen möchte, kommt man durch den Hinterausgang raus. In Folge dessen muss man noch ungefähr einen Kilometer(!) gehen, um zum Shuttlebus zurückzukommen. Das ist um 24 Uhr nicht für jeden gleich einfach in Anbetracht des Getränkeaufgebots vor Ort. Die Party an sich ist sehr ruhig, denn die wenigsten haben noch Energie zum Tanzen. Was die Musik angeht, so machen die DJs einen hervorragenden Job und spielen, wie angekündigt Metal, Rock, Crossover, Punk und Hardcore – mit anderen Worten: Genau die Musik, wegen der man sich eine Karte gekauft hat. Sanitäranlagen und Service an der Bar sind ebenfalls sehr gut, genau so wie die Tatsache, dass es in der Halle einen Zigarettenautomaten gibt, da der einzige naheliegende Automat in gefühlten zwei Stunden leer gekauft wurde. Abschluss des Tages bildet eine gemütliche Runde unter Zeltnachbarn, in der man über Sinn und Unsinn des Tages redet und ein Absacker-Bier genießt.

Fazit Tag 1:
Die Wahl der Bands war größtenteils hochklassig, doch der Sound war nicht immer perfekt abgemischt und besonders der Gesang litt des Öfteren darunter. Das Publikum war immer gut drauf, trotz der Hitze, jedoch hätten mehr Gäste da sein können und müssen. Die Organisation hat allerdings schon am ersten Tag einige Mängel aufgezeigt (keine Stoff-Bändchen!), die zum nächsten Jahr behoben werden sollten.

Samstag – Tag 2:

Ausschlafen…:
…das wollen die meisten nach dem gestrigen In Flames-Inferno und so kommt es, dass wir ebenfalls erst zu Mr. Irish Bastard auf das Gelände gehen. Doch vorher verbringen wir noch ein wenig Zeit auf dem Zeltplatz und frühstücken mit den Nachbarn, bevor es wieder richtig los geht. Während das Mahl seinen Lauf nimmt, kann man beobachten, dass sich einige in Richtung Duschen bewegen, sowohl die kalten Duschen, die abgesondert von den Sanitäranlagen stehen, als auch die warmen, die ab 9 Uhr geöffnet und umsonst (!) zu benutzen sind. Das Gleiche gilt im Übrigen für die Toiletten, was für eine kurze Schlange an den drei WCs bei den Männern sorgt, die aber auch nur morgens existiert. Das Personal vor Ort kümmert sich sehr gut um die Anlagen und versorgt die Camperschaft mit einem Becher „Kaffee To Go“ für gerade einmal 1,50€. Neben dem Sanitärhäuschen, das zur umfunktionierten Sport- & Freizeitanlage gehört, gibt es auch noch ca. 10 Dixies mittig und im Schatten platziert. Ein weiteres kleines Highlight auf der Anlage ist die Frittenbude auf dem Campingplatz, die uns fast 24 h am Tag mit gutem, fettigem Essen versorgt, wie man es sich nur wünschen kann.

You Can’t Touch This:
Nun zurück zu Mr. Irish Bastard, die wir vor dem Festival noch nicht kannten. Während wir also an der nächstgelegenen Theke stehen und ein alkoholisches Kaltgetränk genießen, lauschen wir dem Irish Punkrock der aus Münster stammenden Band Mr. Irish Bastard. Ein jähes Stop! Hammertime! verschlägt uns die Sprache und wir sind hellauf begeistert von dem folgenden, fast schon legendären, Riff des MC Hammer. Mit dieser kleinen Überraschung und den sehr guten Interaktionen mit dem Publikum bildet diese Gruppe schon ein erstes Highlight des zweiten Tages.

Rum:
Nach einer weiteren Essenspause folgt die Piraten Metal-Truppe aus Schottland, namentlich Alestorm. So manche Fans scheinen gerade wegen dieser Band da zu sein, denn Piratenhüte und Säbel sind in der Menge zu sehen. Von Anfang an kann man seinen Bierkrug in die Höhe halten und Arm in Arm zu der bombastischen Piraten-Musik schunkeln, grölen und trinken. Klassiker wie Captain Morgan’s Revenge oder Keelhauled werden ausgelassen von den anwesenden Landratten gefeiert. Das Highlight der Show ist wohl die Ansage zu dem Song Rum: „Do You Like Rum? Do You Want Rum? Then We Have A Song For You, Rum.“ Dann dauert es auch nicht mehr lange und auch die Piraten sind ebenfalls fertig.

Ein Circle Pit mit Folgen:
Nächste Band auf dem Zettel ist für uns Neaera, die wie Mr. Irish Bastard aus Münster stammen und von Anfang an mit dem Publikum auf einer Wellenlänge ist – trotz des absoluten Stilbruchs. Die brutale Mischung aus Melodic Death Metal und Metalcore bringt die Masse dazu alles zu geben, bis auf einmal ein Warnspruch von Sänger Benny zu hören ist, nachdem ein Unfall im Circle Pit passierte. Es ist wohl jemand sehr hart gestürzt und der trockene, steinige Boden hat diesen Sturz noch schlimmer gemacht. Dies ist jedoch der einzige Vorfall beim Festival, von dem wir gehört haben. Zur großen Freude der Fans gibt es nicht nur Kracher wie Spearheading the Spawn zu hören, zusätzlich gibt die Band sogar noch eine unplanmäßige Autogrammstunde um 16:00 Uhr bekannt, in der sie sich im Gegensatz zu ihrer musikalischen Darbietung äußerst friedlich und ruhig zeigen und dabei jeden mit Handschlag begrüßen.

Thrashiger Wachrüttler:
Legion Of The Damned sind unmittelbar nach Konzert-Ende von Neaera dran und warten mit gewohnt thrashiger Gewalt auf, die nicht nur alte Fans lockt. Die Gitarren sind zwar teilweise schlecht abgemischt und zu laut, doch dies tut der Freude an der Band keinen Abbruch. Beim Titelsong der Band rollen die Köpfe und fliegen sprichwörtlich die Fäuste und es wird noch mehr gefeiert als es bei Lied eins, Cult Of The Dead, der Fall war. 14:50 Uhr ist jedoch eine ungewohnt frühe Spielzeit für Legion Der Verdammten, aber dennoch waren einige Leute anwesend und wurden, wenn dies noch nicht bei Neaera geschehen ist, wachgerüttelt.

“Ihr seid alle scheiße!“
Weiter geht es nun mit den Reggae-Metallern von Skindred, die wissen, wie man Party macht. Destroy The Dancefloor ist natürlich eine Pflichtaufgabe, doch auch Nobody und Rat Race sind dabei. Aber auch hier wird leider wieder gepfuscht und der Gesang ist teilweise einfach gar nicht zu verstehen, obwohl wir in der dritten Reihe stehen. Die Stimmung ist dennoch grandios und wenn sich diese den Abend hindurch zieht, wird das ein noch besserer Tag als es der gestrige Freitag war. Größtes Highlight sind die verschiedenen Einlagen des Sängers, der weiß, wie man Leute mitreißt und unterhält. Zwischenzeitlich gibt es ein wenig Beyonce-Musik für alle Alleinstehenden Leute auf die Ohren, bis Sänger Benji abbricht und „You are all disgusting“ ruft, was zu großer Begeisterung führt.

Instrumentaler Auftritt:
Die drei nachfolgenden Bands fallen leider für uns aus, da wir feste Nahrung brauchen und wir zu allem Überfluss den Bus, der uns pünktlich zu Overkill bringen soll, verpassen. Daher geht es erst bei Amorphis weiter, die mit einer Mischung aus Melodic Death Metal und Progressive Metal auftrumpfen.

Ein immer wieder aufkommendes Problem stört den Hörspaß auch hier wieder ungemein: Die Stimme geht bei manchen Liedern einfach unter und die Mischer stehen erneut in der Kritik – so ist es bei einigen Songs praktisch unmöglich, den Text zu entziffern. Pluspunkte gibt es jedoch für das Mikrofon von Sänger Tomi, das mit insgesamt drei Griffen wirklich stylisch und praktisch aufgebaut ist. Dennoch bleibt die Enttäuschung gerade bei Fans, die sich auf diese Band gefreut haben, groß. Die letzte Chance, Amorphis dieses Jahr in besserer Qualität zu hören, ist nur noch die Metal Invasion in Straubing am 12. Oktober.

Soundcheck vs. Band:
Das Kapitel um die Band Suicidal Tendencies ist leider sehr kurz, denn um bei Sabaton vorn stehen zu können, darf man bereits nach dem Amorphis-Auftritt stehenbleiben. Ein weiteres Hindernis bildet der Soundcheck der Schwedischen Power-Metaller, denn dieser übertönt die spielenden Hardcore-Kalifornier bei Weitem – zumindest dort, wo wir stehen. Der Auftritt soll jedoch, wie wir im Nachhinein von einigen anderen Besuchern hören, sehr stark gewesen sein.

BOOM BOOM BOOM
Nun sind die angesprochenen Bombasten aus Schweden dran: Sabaton. Und was ist das bloß für ein Auftritt! Denn man wird eher selten durch die Druckwelle einer Bassdrum überrascht, doch genau das schafft Drummer Robban schon beim Soundcheck und ebenso beim Opener Ghost Division. Sänger Joakim schafft es ebenfalls, richtig gute Stimmung im Publikum zu verbreiten und obwohl er nicht der deutschen Sprache mächtig ist, versteht er doch die Rufe der Fans, die da lauten „Noch ein Bier! Noch ein Bier!“ gefolgt von einem „Ex! Ex! Ex!“. Diesem Aufruf folgt er ganze drei Mal und auch Crowdsurfen ist ein Teil seiner Performance. Fans und Band interagieren miteinander und somit wird bei jedem Song mitgegrölt bis die Stimmbänder reißen und man sieht den Schweden auf der Bühne die Freude daran an. Musikalisch wird man praktisch überrollt von der besungenen Kriegsattillerie und ebenso schmerzerfüllt wacht man am Tag danach auf. Leider müssen wir ein weiteres Mal erwähnen, dass der Gesang teilweise unverständlich ist und lediglich die Fangemeinde rettet letzten Endes die gesangliche Darbietung durch ihr Mitwirken.

 

“Destroy Everything!“
Die bestbesuchte Band des heutigen Tages ist der Headliner Hatebreed, die mindestens genauso viel Stimmung machen wie Sabaton zuvor. Circle-Pit, Mosh-Pit, Crowdsurfing – einfach alles ist dabei und die Stimmung erreicht den Siedepunkt. Noch lange nach dem Konzert kann man „Destroy Everyhting“-Rufe über das Festivalgelände hören. Ironischerweise sagt ein Festivalbesucher am Tag danach, dass Hatebreed nur zwei Lieder gespielt hätten: 45 Minuten Destroy Everything und dann ein zweites Lied gerade so angestimmt. Man merkt also nicht nur während, sondern auch nach dem Auftritt, dass die Leute sehr viel Spaß an der Band haben. Trotz der aggressiven Musik, sind die Jungs von Hatebreed sehr freundlich und stehen den Fans unglaublich nahe, wie man auch auf einem Facebook-Bild der Band unschwer erkennen kann. Und so geht der zweite und definitiv beste Tag des Festivals zu Ende.

Fazit Tag 2:
Es war deutlich mehr Publikum anwesend als am Vortag, was zwar schade für In Flames war, doch immerhin ein sehenswerter Fortschritt, der uns erst wirklich bei Hatebreed aufgefallen ist, da wir an der Seite des Geländes standen und somit einen guten Überblick hatten. Der Sound war jedoch enttäuschend – sowohl was das Mischen angeht, als auch die Lautstärkebegrenzung – mit anderen Worten: Kein Fiepen im Ohr, nicht einmal ansatzweise. Dafür war die Stimmung umso besser und der Freitag wurde praktisch in allen Belangen geschlagen und selbst die Pyroshow von In Flames hat Sabaton noch getoppt. Dementsprechend haben die Leute am Abend dann auch zugelangt und es wurde die ganze Nacht gefeiert, Flunky/Flummy-Ball gespielt und gegrölt was das Zeug hält.

Sonntag – Tag 3:

Bevor wir mit den Konzertberichten des heutigen Sonntags anfangen, müssen wir leider sagen, dass wir keine Bilder von den heutigen Konzerten machen können. Es tut uns Leid, dass ihr hier nur lesen, aber nichts angucken könnt.

Material kaputt? Weitermachen!
Das erwähnte Feiern stellt sich am heutigen Sonn- und Abschlusstag des Festivals als Verhängnis für die ersten paar Bands heraus. Erst bei Kissin‘ Dynamite füllt sich die Halle (die Konzerte finden am Sonntag in der Turbinenhalle statt) erst merkbar, was diese kranke Truppe auch sehr freut – denn so wird Glam Rock und Metal in der heutigen Zeit des Metalcores doch eher weniger geschätzt. Die Jungs schaffen es jedoch, ein wenig Sonnenschein in die dunkle Halle zu bringen und so sieht man doch schon einige Hände in der Luft. Eines der Highlights des Auftrittes ist wohl der Gurtriss bei einem Gitarristen, der das Ding einfach in den Mund steckt und weiter Party macht, als wäre nichts passiert – dafür ein großes Lob!

Butterbrote, Riesenballons und Konfetti:
We Butter The Bread With Butter sind dieses Jahr praktisch auf jedem erdenklichen Festival unterwegs. Wie sich heute herausstellt, auch mit Begründung. Und wer die Möglichkeit hat, sie mehrfach zu sehen, sollte dies auch tun! Alle Meine Entchen ist nur eines der vielen Highlights bei dem 40minütigen Auftritt der Deathcorer von WBTBWB. So gibt es auch Riesenballons, die durch die Gegend geboxt werden wie nichts Gutes und Konfetti-Regen für die ersten fünf Reihen, da der Druck auf den Kanonen wohl nicht für mehr reicht. Doch Stimmung machen die jungen Brandenburger, die es erst fünf Jahre gibt, wie die ganz Großen. Es folgen noch Lieder wie 13 Wünsche, Schlaf, Kindlein, Schlaf und als grandioser Abschluss Der Kleine Vampir, bei dem der größtmögliche Aktivitätspegel zu diesem doch eher frühen Zeitpunkt (13:30 Uhr) erreicht wird.

Hochgenuss eines Akustik-Sets:
Eine Pause muss her, was also tun? Raus! Raus an die frische Luft muss es gehen, denn die Luft in der Turbinenhalle wird mit jedem Auftritt stickiger, da Nebelwerfer und Raucher daueraktiv sind. Die Sonne knallt uns also auf unsere Gesichter, während wir uns ein weiteres mal über Wichtigkeiten und Nichtigkeiten unterhalten, bevor es zu Everlast wieder in die Halle rein geht.
Eine große Überraschung erleben wir bei der Ankunft in der fünften Reihe: Es stehen zwei Mikrofone, zwei Stühle und zwei Gitarrenständer mit dazugehörigen Instrumenten auf der Bühne, die abschließend von einem großen Everlast-Banner geziert wird. Diese Überraschung sollte aber nicht die letzte bleiben, wie wir nach wenigen Songs feststellen. Nicht nur die Soundqualität ist hier überragend gut, dazu kommt noch eine gut gefüllte Halle mit absolut stillen Metalheads, die der akustischen Musik von Everlast lauschen. Persönliches Highlight ist der Song Black Jesus, aber das ist bei Weitem nicht das einzige Lied, zu dem die Leute heute jubeln und klatschen. Eine überzeugende Darbietung, die so eigentlich gar nicht in das Programm passt und trotzdem großen Respekt verdient.

Drei Songs und raus!
Eine weitere Pause folgt und wir sind bei Weitem nicht die einzigen, die sich hinaus bewegen. Against Me! haben nach Everlast vor gefühlten 50 Leuten gespielt, um danach wieder eine volle Halle bei dem folgenden Biohazard-Auftritt sehen zu müssen. Zu ebendieser Band sind auch wir wieder auf unserem Weg zurück in die Turbinenhalle. Großes Kino soll uns dort erwarten, soviel ist sicher. Das Intro läuft, Rauch füllt erneut die Halle und dann stürmen die New Yorker auch schon die Bühne, um richtig Party zu machen. Wir haben selten oder gar niemals jemanden so viel Energie zum Gitarrespielen benutzen gesehen wie heute Billy. Das ist mal eine Bühnenshow, die ihresgleichen sucht und bei der man keine Effekte mehr braucht – Boxen und Absperrgitter dienen als Bühnenersatz und die Crowd darf fast schon die Zugluft von Billys Riffing am eigenen Leib spüren. Doch, um ehrlich zu sein, dauert es auch nicht mehr als drei Lieder, bis wir wieder aus der Halle gehen. Diesmal nicht, weil die Luft so stickig ist, sondern weil Biohazard einfach 20-30 Dezibel lauter sind als alles bisher Gehörte und es uns doch eher in den Ohren schmerzt als wohl tut. Von der Lautstärke gänzlich unberührt, scheinen jedoch die mitgereiste Frau und die zwei Kinder des Leadgitarristen zu sein, die auf der Bühne mit ‚Mickey Mäusen‘ ihrem Dad/Mann und seiner Band zujubeln.

Der Powerulf von Powerwolf:
Nun kommen wir zur für uns letzten Band des Festivals: Powerwolf. Die deutschen Power Metaller mit rumänischer Gesangsunterstützung bilden für uns das Highlight des Sonntags und beenden in Oberhausen ihre diesjährige Tournee. Rauch, Weihrauch, Orgelklänge und schließlich der Song Sanctified With Dynamite eröffnen den Auftritt, der als der Meistbesuchte des Tages zu bezeichnen ist. Das Publikum ist voll dabei und Sänger Attila (der der deutschen Sprache nun vollends mächtig ist) sowie Organist Falk heizen die Leute noch mehr an als es der Rest der Band ohnehin schon tut. Um ehrlich zu sein, läuft Falk mehr auf der Bühne rum als er hinter seinem Keyboard steht, doch darüber beklagen kann man sich nicht, denn die Menge feiert, jubelt und singt was die Lungen hergeben. We Drink Your Blood, Lupus Dei und Resurrection By Erection lösen einander ab und der das Beste dabei: Der Sound stimmt! Also ein persönliches Finale für uns, über das man sich nicht beklagen kann.

Ein unglaublich ruhiger Abschluss:
Nachdem Powerwolf die Bühne verlassen haben, begeben wir uns zurück ins Camp und packen langsam aber sicher unsere sieben Sachen zusammen, um Montag früh nach Hause zu fahren. Als so langsam die letzten Musiksüchtigen zu ihren Zelten zurückkehren, erfahren wir durch selbige, dass Thin Lizzy aufgrund von Kabelproblemen geschlagene 45 Minuten später anfangen mussten und der Bassist mit seinem Soundcheck die Vorgruppe der eigenen Band bildete. Nach zwei Liedern des starren Dastehens der Fans lockerte sich jedoch endlich die Stimmung der geduldigen Zuschauer und der Abend konnte weitergehen. Des Weiteren können wir noch in Erfahrung bringen, dass Ignite doch mit gemischten Gefühlen aufgenommen wurden und viele es für ein Unding hielten, dass die Band mit einem Gastsänger auftritt. Wir sagen dazu, dass die Jungs von Ignite echt versucht haben, euch eine gute Show zu liefern und den Sonntag so gut wie möglich abzuschließen.

Fazit Tag 3:
Bis auf die musikalische Zusammenstellung und die Tatsache, dass der Tag komplett in der verrauchten Turbinenhalle (Devil’s Turbo Stage) stattfand, gehörte er mit zum Festival und fungierte im Zusammenhang mit dem Abbau des Open-Air Geländes als Rausschmeißer. Der Abend auf dem Campingplatz war für die meisten Besucher eine Zeit des Abreisens, während die letzten übernachtenden Gäste größtenteils früh das Bett aufsuchten. Lediglich ein paar wenige am anderen Ende des Platzes haben noch die halbe Nacht die Anlage aufgedreht und für ein letztes Bisschen Festival-Feeling gesorgt.

Fazit Insgesamt:
Fangen wir an mit den schlechteren Dingen, sonst vergisst man das positive Erlebnis direkt wieder: Zum einen haben wir die Bändchen zu bemängeln, da Plastikbändchen einfach keine Alternative für Metalheads sind und der Veranstalter sich selber um Werbung bringt und um ehrlich zu sein, haben wir nicht von einem Besucher gehört, dass ihnen das egal ist, somit sollte es nächstes Jahr ausschließlich Stoffbändchen geben.

Der Sound ist leider auch ein großer Knackpunkt, mit dem viele unzufrieden sind. Natürlich sind viele Auftritte gut gelaufen, doch gerade bei den großen Bands, wie zum Beispiel Sabaton und Biohazard lief das Abmischen alles andere als zufriedenstellend, was auch im Nachhinein oft von den Festivalgängern zu hören war.

Das angemessen große Festivalgelände war an sich eine gute Location, doch die großen Steine, die überall verteilt waren, machten das Laufen, Tanzen und Moshen teilweise zu einer schmerzhaften Herausforderung.

Auch die Lautstärkebegrenzung, die für das Gelände galt, war eine absolute Spaßbremse, über die sich viele noch lange aufregen werden. In der Turbinenhalle selber waren vor allem stickige Luft und Rauch ein Störfaktor, dem man nur durch ständiges Raus- und Reingehen abhelfen konnte.

Zu guter Letzt kommen wir noch auf die Verbindung zwischen Campingplatz und Festivalgelände, die an sich gut eingerichtet war, zu sprechen. Die eher unpräzise Einhaltung der halbstündlichen Shuttle-Fahrt war nicht genug, sodass manchmal Zuschauer am Gelände zurückgelassen werden mussten. Um nach der Aftershowparty überhaupt zu dem Bus zu kommen, musste man noch einen Fußmarsch von gefühlten fünf Kilometern zurücklegen, obwohl am Sonntag Ein- und Ausgang doch derselbe waren.

Nun aber zu den positiven Dingen des Festivals, denn davon gab es mehr als genügend. Allein die Verkehrsanbindung vom HBF Oberhausen zum Gelände war sehr gut, wenn auch die Ausschilderung fehlte. Viele Besucher haben in der näheren Umgebung geparkt und geschlafen, was ebenfalls sehr gut funktioniert hat.

Das Campinggelände war groß, wurde stets beaufsichtigt und die Sanitäranlagen wurden gepflegt, sodass man sich hier auch in keinster Weise beklagen konnte. Die Verpflegung durch Kaffee und Fastfood am Campinggelände war ebenfalls gut organisiert.

Auf dem Open Air Gelände selber war ebenfalls ein guter Service gewährleistet, wodurch man stets sein Bier und seine Fritten oder sonstiges fettiges oder vegetarisches Essen genießen konnte. Es gab keine Überschneidungen zwischen den Konzerten und man konnte immer eine Uhrzeit finden, zu der man Merchandise und andere Dinge begutachten konnte. Die Anzahl der Dixies war mehr als zufriedenstellend, sodass Warteschlangen über fünf Personen gar nicht existierten. Nur die Handicap-Toiletten wurde bis aufs Äußerste missbraucht, sodass es eigentlich unmenschlich war, eine behinderte Person auf diese WCs zu lassen. Dort sollte man in Zukunft Security aufstellen, um eine solche Unverschämtheit komplett zu vermeiden.
Und gerade das Thema Security ist das wohl Positivste an dem ganzen Festival, denn solch freundliche und wachsame Helfer hat man auf Festivals selten gesehen. Die vordersten Reihen bei den Konzerten wurden frühzeitig über Crowdsurfer alarmiert und selbige wurden stets sicher aufgefangen. Auf dem Platz konnte man die nicht (!) ortskundigen Wärter jederzeit über alles (außer die Oberhausener Geographie) ausfragen und sogar nachts hatte das Wachpersonal immer ein offenes Ohr für die Anliegen der Besucher. Selbst während der Konzerte waren die Securitys stets zu einem Späßchen aufgelegt und so hatte man in den vorderen Reihen öfter etwas zu Schmunzeln.

Also abschließend ein großes Lob an die Veranstalter, die erstmalig ein 3-Tages-Festival unter dem Namen Devil Side auf die Beine gestellt haben, das bis auf ein paar wenige Punkte doch recht gut funktioniert hat. Man sollte jedoch eine andere Location in Erwägung ziehen, die angenehmeren Boden und eine höhere Lautstärke bietet. Die friedlichen, aber sehr aktiven Fans und die hilfsbereite Security haben dieses Festival gut vervollständigt und somit lässt es sich als vorfallsloses Großereignis mit Verbesserungspotential beschreiben.

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