“Zwanzig Jahre Ocean Machine“
Artist: Devin Townsend Project
Herkunft: Kanada
Album: Ocean Machine: Live At The Ancient Roman Theatre Plovdiv
Spiellänge: 120:41 Minuten
Genre: Progressive Metal
Release: 06.07.2018
Label: Inside Out
Link: http://www.hevydevy.com/
Bandmitglieder:
Gesang – Daniel Tompkins
Gitarre – Acle Kahney
Gitarre – James Monteith
Bassgitarre – Amos Williams
Schlagzeug – Jay Postones
Tracklist:
- Truth
- Stormbending
- Om
- Failure
- By Your Command
- Gaia
- Deadhead
- Canada
- Bad Devil
- Higher
- A Simple Lullaby
- Deep Peace
- Seventh Wave
- Life
- Night
- Hide Nowhere
- Sister
- 3 A.M.
- Voices In The Fan
- Greetings
- Regulator
- Funeral
- Bastard
- The Death Of Music
- Thing Beyond Things
Zwei Jahre nach Transcendence ist mein persönlicher Lieblingskanadier und Multiinstrumentalist Devin Garrett Townsend mit seinem dritten und gleichzeitig wohl erst mal letzten Livealbum wieder am Start. Zum zwanzigjährigen Jubiläum des Kultalbums Ocean Machine hat das musikalische Genie sich etwas ganz Besonderes ausgedacht – und so wird neben der von Fans ausgewählten Setlist das komplette Ocean Machine Album aus dem Jahre 1997 inklusive Orchester in einer absolut atemberaubten Location zum Besten gegeben. Das Freilufttheater von Philippopolis lässt Fanherzen höherschlagen, selbst wenn man nicht live dabei sein konnte und sorgt für eine unbeschreiblich tolle Atmosphäre, die selbstverständlich nicht nur auf der DVD, sondern auch auf dem Album zu hören ist.
Bereits der erste Teil des Albums bietet sämtliche Überraschungen, denn wer schon einmal ein Konzert des Hobbykomikers besucht hat, sucht hier vergeblich nach den sonst so lustigen Sprüchen des Kanadiers. Es scheint, als wolle er den mystischen Ort wirklich nutzen, um den Zuschauern ein möglichst unvergessliches Erlebnis bieten zu können. Und das ist ihm wahrlich gelungen. Stücke wie OM oder Bad Devil wurden schon sehr lange, oder gar noch nie live gespielt. Aber auch Truth, Higher oder Failure vom aktuellen Transcendence schlagen ein wie eine Bombe. Von dem epischen Intro in Truth, über das absolut unschlagbare Solo in Failure bis hin zu dem Publikumsliebling Higher ist auch für jeden „Neuling“ etwas dabei. Jedoch auch das Orchester und der Chor der Staatsoper Plovdiv machen einen super Job und ergänzen die ohnehin schon sehr orchestralische Musik um ein weiteres.
Im zweiten Teil geht es dann voll und ganz um das Geburtstagskind und das absolute Prog-Meisterwerk der Neunziger, Ocean Machine. Ohne Orchester, dafür aber zusammen mit Überraschungsgast und Original Bassist John „Squid“ Harder, hat auch der zweite Teil ordentlich was zu bieten. Und so sehen es auch die Fans, die von Seventh Wave bis hin zu Thing Beyond Things mitgrölen und die Stimmung auch auf CD sehr authentisch rüberbringen. Besucht man eine Devin Townsend Liveshow, bekommt man eben vor allem eins – atemberaubende Melodien und eine fantastische Show.



