„Eklat – Death Metaler Torment Of Souls werden beim Piece Of Loin Festival in Reutlingen am 17.11.2018 vom Veranstalter aus den Räumlichkeiten verwiesen!”

Die aus Bitburg stammende Death Metal Band Torment Of Souls sorgte am 17.11.2018 beim Piece Of Loin Festival in Reutlingen für einen handfesten Skandal.

Die berühmt berüchtigten Eifeler Jungs spielten bei dem Eintagesfestival in Reutlingen zusammen mit Asphyx, Goath, Organism, Mass Casualty Incident, Deadfreight Of Soul und Casket auf.

Beim Gig von Torment Of Souls auf dem Festival des autonomen Jugend- und Kulturzentrums Kulturschock Zelle e. V. in Reutlingen kam es zu einem Streit über die Songs auf der Setlist, der letztlich zur Folge hatte, dass die Band danach ihre Zelte in den Räumlichkeiten sofort abbrechen musste.

Time For Metal erfuhr von dem Vorfall und sprach mit der Band, für die Sänger Jochen Hamper die Situation wie folgt schilderte:

Vereinbarungsgemäß wurde im Vorfeld die Setlist an den Veranstalter abgegeben. Die Setlist der Band beinhaltete auch die Songs Hure und Hure II.

Der Song Hure stand als zweiter Song auf der Setlist. Nachdem dieser Song gespielt wurde, erschien eine Person des Veranstalters auf der Bühne und teilte dem Sänger von Torment Of Souls mit, dass sie den Song Hure II (der als vierter Song auf der Setliste stand) nicht spielen dürften, da ansonsten der Strom während des Gigs abgestellt würde. Ihm wurde erklärt, dass die Songs Hure und Hure II frauenfeindlich seien. Jochen Hamper erklärte dem Veranstalter, dass weder die Band, noch die Songs frauenfeindlich seien. Man kam zu keiner Einigung. Die Band verzichtet dann im Laufe der normalen Setlist auf den Song Hure II. Als Zugabe spielte man jedoch den Song Hure II, nachdem man ihn in Englisch angekündigt hatte.

Dies ist dem Veranstalter nach dem Gig aufgefallen. Durch den Veranstalter wurde die Band dann gebeten, das Jugend- und Kulturzentrum unverzüglich zu verlassen. Einige Fans, die gerne noch Merchandisewaren gekauft hätten, zeigten sich, nach Aussage der Band, über den Rausschmiss sehr enttäuscht. Die Band natürlich selbst auch. Man hat jedoch darauf verzichtet, vor Ort einen „Aufstand“ zu machen.

Die Band möchte klarstellen, dass man sich an die Hausordnung gehalten hat, die unter anderem sexistisches Verhalten verbietet. Weiter distanzieren sich Torment Of Souls von der Aussage, dass ihre Songs frauenfeindlich seien. Von dem Titel eines Songs (hier Hure) auf Frauenfeindlichkeit zu schließen, sei völlig inakzeptabel.

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