Elstree 1976

“Wie die Saga begann!“

Filmtitel: Elstree 1976

Sprachen: Deutsch, Englisch

Untertitel: Deutsch

Laufzeit: ca. 97 Minuten

Genre: Dokumentation, Science-Fiction

Release: 01.09.2017

Regie: Jon Spira

Link: http://www.buschmediagroup.de/de/

Produktion: Busch Media Group

Schauspieler:

David Prowse
Jeremy Bulloch
Anthony Forrest
Garrick Hagon
Laurie Goode
Angus MacInnes
Paul Blake
Pam Rose
John Chapman
Derek Lyons

Als im Sommer 1976 im Elstree Studio in England bei London die erste Klappe für einen unbekannten SciFi-Film namens Star Wars fiel, ahnte noch niemand, dass dies einer der größten Blockbuster aller Zeiten werden sollte. Für die Nebendarsteller und Komparsen, deren Gesichter oftmals hinter Masken und unter Helmen verborgen blieben, waren die Dreharbeiten ein alltäglicher Job. Doch als Star Wars zu einer globalen Erfolgsgeschichte heranwuchs, hinterließ dies auch Spuren im Leben aller Beteiligten. In den Augen der Fangemeinde können schon wenige Sekunden auf der Leinwand – ob als Alien oder Rebellenpilot – ein kleines Stück Berühmtheit bedeuten.
Der Dokumentarfilmer Jon Spira hat zehn der damaligen Darsteller aufgespürt, die über ihr außergewöhnliches Verhältnis zu Star Wars erzählen, das vergnüglich, anrührend und manchmal sogar tragisch ist. Unter anderem kommen David Prowse (Darth Vader) und Jeremy Bulloch (Boba Fett) zu Wort, aber auch Anthony Forrest, der als Stormtrooper in einer legendären Szene den bekannten Satz „Das sind nicht die Droiden, die wir suchen.“ spricht. Zum 40. Jubiläum von Star Wars erzählt Elstree 1976 die Geschichten der kleinen Stars aus dem großen Sternenkrieg.
Wer wie meine Person auf gute Dokumentationen steht, kommt auf seine Kosten. Jon Spira ist ganz sicher alles andere als ein Amateur trotz seiner noch geringen Erfahrung. Geboren wurde der Regisseur 1976 und wurde ganz zweifelsohne vom Hype mit geprägt. Als Bonus gibt es für alle Käufer eine Trailershow sowie ein Wendecover. In Englisch erschien Elstree 1976 bereits vor gut zwei Jahren. Die deutsche Version enthält zudem die Dokumentation auf Englisch und auch ein deutscher Untertitel ist möglich. Mehr Sprachen oder Untertitel suchen Fans leider vergeblich. Um es nochmals auf den Punkt zubringen – mit Originaldarstellern aus den Siebzigern, die ihre ganz eigenen Geschichten, Anekdoten und Gefühle schildern. Ein fast hundertminütiger Ausritt in die unendlichen irdischen Welten.
Fazit: Was bringt einem eine Dokumentation, wo einem das Thema nicht liegt? Ganz klar rein gar nichts. Daher ist Elstree 1976 eher was für eingefleischte Star Wars Fans, die von der Story und allem darum herum nicht genug bekommen können. Die Einblicke in die Zeit von vor vier Jahrzehnten wurden spannend angereichert und zeigen auf, wie die große Saga überhaupt erst ins Rollen gekommen war. Eine Kaufempfehlung für alle, die selber schon einmal ein Laserschwert in den Händen gehalten haben.
Rene W.
7.7
Leserwertung0 Bewertungen
0
7.7
Weitere Beiträge
Fleshcrawl – Into The Catacombs Of Flesh