Eventname: Field Invasion Festival
Bands: Organic Destruction, Soulstrike, Leyka, Bloodspot, Lifespark, Words Of Farewell, Left Betrayed, Alles Auf Zucker, Karabooza, Final Fortune, Deluminate, Hereafter, Gefrierbrand
Ort: Festivalgelände, 56317 Urbach
Datum: 11.07. – 12.07.2025
Kosten: Tickets: VVK Hardcoverticket 39 Euro, Donnerstag und Freitag AK 22 Euro, Samstag AK 27 Euro, Kombi-Ticket AK 43 Euro
Genre: Melodic Death Metal, Thrash Metal, Groove Metal, Modern Metal, Power Speed Metal, Alternative Metal, Metal Core, Death Metal, Rock ’n‘ Roll, Metal ’n‘ Roll
Veranstalter: Field Invasion Crew
Link: https://www.field-invasion-festival.com/
Zwei Tage, 16 Bands, ein familiäres Festival mitten im Westerwald: Das Field Invasion 2025 in Urbach steht am 11.07. und 12.07.2025. Ein Festival nicht nur für eingefleischte Metalheads, sondern auch für alle, die auf ehrliche Musik, gute Stimmung und eine Community ohne Allüren stehen.
Für Time For Metal ist dieses Jahr Ansgar E. als Gastschreiber am zweiten Tag dabei. Die tollen Bilder stammen von meinem geschätzten Fotografenkollegen Erik Hüther / rhoihesseknipser.de.
Hier der Bericht:
Urbach im Westerwald wird einmal im Jahr zur Anlaufstelle für Fans harter Musik. Auf dem Feld hinter dem Ort verwandelt sich eine Wiese in ein Festivalgelände mit Zeltplatz, Longdrinkbar, Bühne und – besonders bei Temperaturen um die 30 Grad – kurzer Verbindung zum Freibad. Kein Wunder also, dass man hier auch mal jemanden in Badehose und Bierlaune trifft.
Der Soundtrack zur Sommerhitze. Schon ab Freitagnachmittag rollt die erste Gitarrenwand übers Gelände, doch ich kann erst den Samstag genießen. Übrigens ein klasse Tipp meines Kollegen Juergen S., der in den letzten Jahren schon oft auf dem Field Invasion hier in Urbach war.

Für die Camper gibt es am Samstagmorgen ein gemeinsames Frühstück mit Rührei und Co. – ein liebevolles Detail, das zeigt, wie viel Herzblut das Orga-Team um Manuel Wefel in das Festival steckt.
Um 13 Uhr eröffnen Organic Destruction, Soulstrike und Leyka den zweiten Festivaltag. Erste Moshpits werden mutig getestet, während ein Paar aus Hachenburg lachend neben mir tanzt: „Die Bands sind jedes Jahr gut – hier hat man einfach Spaß.“

Alles Auf Zucker – eine Rockband aus dem Westerwald – bringt mit eigenen Songs und markanten Covern das Publikum endgültig auf Betriebstemperatur. Das Gelände füllt sich, die Leute strömen den Hang hinab zur Bühne. Der Festivalmodus ist voll aktiviert.
Mit Deluminate steht danach progressiver Metalcore aus Koblenz auf dem Programm. Sänger Arne Herbertz nutzt die Gelegenheit für ein herzliches Dankeschön ans Festival-Team: „Wir sind dankbar, dass wir hier spielen dürfen.“ Der Sound ist druckvoll, vielschichtig – genau das, was Fans dieses Genres feiern.

20:30 Uhr, es wird laut, düster, roh: Bloodspot, das Biest aus Limburg an der Lahn tritt an – und reißt alles ab. Mit ihrer Mischung aus Death, Thrash und kompromissloser Energie wühlen sie die Crowd auf. Oder wie es Last.fm einst treffend formulierte: „Bloodspot sind wie eine gute Splattermovie-Story – scheißegal, wild und geradeheraus.“ Nach dem Gig gibt’s noch ein kurzes Gespräch mit Frontmann Peter Kunz – sympathisch, direkt, genau wie der Auftritt.

Spät am Abend begleiten uns Lifespark in eine warme Vollmondnacht, bevor gegen Mitternacht die Death-Metal-Formation Words Of Farewell aus dem Raum Münster die Bühne übernimmt. Spätestens bei Born Of Sleep ist klar: Das ist der musikalische Höhepunkt des Wochenendes. Die Band im Line-Up Alexander Otto (Gesang), Erik Gaßmann (Gitarre), Robin Dirks (Gitarre), Konstantin Vosshoff (Bass) und Tristan Wegner (Schlagzeug) überzeugt mit einer technisch wie auch körperlich starke Performance. Frontmann Alexander Otto glänzt nicht nur mit seiner Stimme, sondern auch mit einer Bühnenpräsenz, die den letzten Funken Energie aus der Crowd kitzelt.

Fazit: Field Invasion 2025 – ein familiäres Festival mit Haltung
Was bleibt? Ein Wochenende voller Musik, Zusammenhalt, kühler Getränke und heißer Gitarrenriffs. Das Field Invasion hat sich längst aus dem Geheimtipp-Status herausgespielt – und dabei trotzdem seinen DIY-Charme und seine Bodenständigkeit behalten. Wer 2025 nicht dabei war, sollte sich den Termin für Field Invasion 2026 ganz fett im Kalender markieren. Denn: Wer’s verpasst, verpasst was. Punkt.














