By: Hatebreed & Eliran Kantor

Hatebreed – Weight Of The False Self

Jeder hat seine Last zu tragen

Artist: Hatebreed

Herkunft: Bridgeport, Connecticut, Amerika

Album: Weight Of The False Self

Spiellänge: 34:51 Minuten

Genre: Hardcore

Release: 27.11.2020

Label: Nuclear Blast Records

Links: https://www.facebook.com/hatebreed/
https://www.hatebreed.com

Produktion: Produziert von Christopher Harris alias Zeuss, Coverartwork von Eliran Kantor

Bandmitglieder:

Gesang – Jamey Jasta
Gitarre, Gesang – Wayne Lozinak
Gitarre – Frank Novinec
Bassgitarre – Chris Beattie
Schlagzeug – Matt Byrne

Tracklist:

  1. Instinctive (Slaughterlust)
  2. Let Them All Rot
  3. Set It Right (Start With Yourself)
  4. Weight Of The False Self
  5. Cling To Life
  6. A Stroke Of Red
  7. Dig Your Way Out
  8. This I Earned
  9. Wings Of The Vulture
  10. The Herd Will Scatter
  11. From Gold To Gray
  12. Invoking Dominance

Hatebreed, Hatebreed und noch mal Hatebreed. Man könnte diese Aneinanderreihung beliebig fortsetzen und alle wüssten am Ende immer, was sich mit Hatebreed in Verbindung bringen lässt. Brachiale Härte, kompromisslose Riffs und ungezähmte Dynamik, die sich in schiere Energie umwandelt. So war es bisher und so wird es immer sein. Auf Hatebreed ist eben Verlass.

Über vier Jahre musste die Fanbase nun auf das achte Studioalbum warten. Um es vorwegzunehmen, das Warten hat sich gelohnt, denn Weight Of The False Self erfüllt die Erwartungen abermals. Von Enttäuschung oder unerfüllten Erwartungen kann hier nicht die Rede sein.

Dies gilt zumindest für die treuen Anhänger von Hatebreed. Und wer zwölf Songs in runde 35 Minuten reinpackt, der lässt keine Zweifel darüber aufkommen, dass sich in den zurückliegenden Jahren einiges an Material angehäuft hat und darüber hinaus viele Botschaften freigelassen werden mussten.

Hatebreed befassen sich auf Weight Of The False Self thematisch im Grunde mit der stetig wachsenden inneren Last, die ein jeder von uns kennt und eigene Strategien entwickelt, damit umzugehen.

Musikalisch mündet das in pure Aggression, die vor allem Jamey Jasta in bekannter Manier zum Ausdruck bringt. Das Songwriting ist prägnant, vollkommen direkt und bietet nur selten kleinere strukturelle Abweichungen, die verzeihbar und zudem auflockernd wirken.

Hatebreed – Weight Of The False Self
Fazit
Im Westen nichts Neues. Und das ist gut so! Hatebreed bleiben ihrer Linie treu - warum sollten sie diese auch verlassen? Das Prinzip hat sich über viele Jahre hinweg bewährt und umso schöner ist es, erfahren zu dürfen, dass Beständigkeit sich auszahlt. Der Hatebreed Hardcore, der gerne auch mal den Punk ins Auge fasst, führt unweigerlich zu körperlicher Verzückung.

Anspieltipps: Instinctive (Slaughterlust), Set It Right (Start With Yourself) und Invoking Dominance
Peter H.
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