Hereafter – Hereafter (EP)

Macht Appetit aufs Album

Artist: Hereafter

Herkunft: Bielefeld, Deutschland

Album: Hereafter (EP)

Spiellänge: 9:42 Minuten

Genre: Modern Metal, Melodic Death Metal

Release: 01.11.2019

Label: Eigenproduktion

Link: https://www.facebook.com/hereaftergermany/

Produktion: Mix von Christoph Wieczorek

Bandmitglieder:

Gesang – Alexander Schwarz
Gesang – Lilly Seth
Gitarre – Manuel Schütter
Bassgitarre, Synthesizer – Tim Kirchhoff
Schlagzeug – Dario Pöhling

Tracklist:

  1. Plain Sight
  2. Wasted Years
  3. Forsaken

 

Im vergangenen Jahr legten Manuel und Tim den Grundstein für die Formation Hereafter. Und genauso zügig, wie die restlichen Bandmitglieder dazustießen, ist man auch in der Veröffentlichung von Songs. Wurde zunächst der Track Wasted Years als Single veröffentlicht, sind auf der selbstbetitelten EP noch zwei Songs dazugekommen, die Appetit auf das Album machen sollen, an dem man aktuell fleißig werkelt.

Bei Bands, die mit Sängerin und Sänger ausgestattet sind, fällt wohl nicht nur mir sofort „Die Schöne und das Biest“ ein. Hier könnte man es ein wenig umformulieren in „Der schöne Gesang und die Shouts“. Lilly beweist ja schon bei Aeranea, dass sie eine tolle Stimme hat, und Alexander ist ein richtig guter Shouter. Also das ideale Gespann an den Mikrofonen.

Musiktechnisch erfinden Hereafter sicherlich das Rad nicht neu, Modern Metal mit Synthesizer hat nach wie vor seine Fans, mich eingeschlossen. Aber im Gegensatz zu anderen Bands versinken Hereafter dabei nicht im „Plastikpop“, sondern bringen noch ausreichend Härte in die drei Songs. Sie selbst bezeichnen es als Mix aus Metalcore und Alternative Metal, ich tendiere eher zum Melodic Death Metal. Aber das sind sicherlich Marginalien, und ich würde nicht drüber diskutieren wollen.

Zur ersten Single gibt es auch ein Video, hier kommt Wasted Years:

Hereafter – Hereafter (EP)
Fazit
Wenn Hereafter mich nicht kontaktiert hätten, wäre die Band wohl an mir vorbeigegangen. Das wäre schade, denn talentiert sind sie wohl in allen Belangen. Richtig gute Songs schreiben können sie, spiel- und gesangstechnisch sind sie auch gut besetzt. Das letzte Puzzleteilchen fehlt mir noch, aber ich hoffe, dass ich sie auch irgendwann mal live erleben darf. Auf der EP hier hätten gern noch ein oder zwei Songs mehr drauf sein dürfen, aber umso mehr bin ich aufs anstehende Album gespannt.

Anspieltipps: alles
Heike L.
8
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Pro
Contra
8
Punkte
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