Inbreeding Rednecks – Abnormal Life Portrayed

“Eine neue dänische Größe?“

Artist: Inbreeding Rednecks

Herkunft: Dänemark

Album: Abnormal Life Portrayed

Spiellänge: 32:57 Minuten

Genre: Old School Death Metal

Release: 14.10.2013

Label: Mighty Music

Link: auf Facebook

Produktion: CB Studios von Christian Bonde und gemixt von Sebastian Wolff

Bandmitglieder:

Gesang – Torsten Madsen
Gitarre – Thue Schmidt
Gitarre – Brian Jakobsen
Bass – Rune Sinnbeck
Schlagzeug – Peter Methiesen

Tracklist:

  1. Word Of Waste
  2. An Observation
  3. Eyes Of Deception
  4. The Grand Misconception
  5. Wilted Flowers
  6. Defeated Demons?
  7. Division Wreckage
  8. Misery The Agenda
  9. The Law Of Man Betrayed

Inbreeding Rednecks - Abnormal Life Portrayed

Dänemark wird an sich nicht grade als das Mutterland des Death Metals bezeichnet, dennoch gibt es die eine oder andere dänische Band, die einen bleibenden Eindruck hinterlassen hat – Illdisposed zum Beispiel. Nun versucht eine weitere Band aus dem schönen Nachbarland in die Fussstapfen jener bekannten Band zu treten und ebenfalls Eindruck zu hinterlassen: Inbreeding Rednecks; dass sie dabei Gas geben, ist selbsverständlich. So hat das dänische Quintett lediglich eine EP veröffentlicht, bevor sie dann ein Jahr später das Debütalbum Abnormal Life Portrayed unter Mighty Music rausgehauen haben.

Was erwartet uns auf dieser Platte?
Beim erstmaligem Durchhören klingt es eher anch amerikanischem Metal als europäischem. Ein wenig fad, leicht chaotisch, wenig innovativ (wobei es auch mal gut tut, nicht jedes Mal eine Band zu haben, die das Rad neu erfinden möchte, grade im Old School Death Metal-Bereich) und stellenweise sogar leicht ermattend. Die Drums ballern von vorne bis hinten durch und geben ein gutes mittelmäßiges Tempo vor, stumpfes Gewalze, ohne wirklich den Tonus anzugeben, ohne passenden, abwechslungsreichen Groove. Die 6-Saiter frickeln auf sehr hohem Niveau durch das Album, sowohl leadtechnisch, als auch rhythmisch sehr stark und vordergründig; leider jedoch ein wenig unkreativ. Da fehlt meiner Meinung nach aber auch nur ein kreativer Faktor, denn technisch hören sich Inbreeding Rednecks sehr ordentlich an.

Fazit: Potenzial ist definitv vorhanden! Und für das erste Full-Length-Release klingt es schon recht ordentlich. Eine Kaufempfehlung wird es leider von mir nicht geben, aber man sollte als Fan des alten Metals ruhig mal genau hinhören. Anspieltipps: Word Of Waste und The Grand Misconception
Mathias D.
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