King 810: „Nachdem ich angeschossen wurde, kam unser Wendepunkt“

 

Seit vergangener Woche ist die Debüt-EP proem von King 810 erhältlich. Die Band kommt aus Flint, Michigan im mittleren Westen der USA, gemeinhin als die „vergessene Stadt“ bezeichnet. Diese dystopische Umgebung bildet den Hintergrund für den packenden Sound des neuesten Roadrunner-Signings, die von Fachleuten wie dem Metal Hammer schon als „die neuen Slipknot“ gehandelt werden.

Noisey besuchte ein Konzert der Band, „die gewalttätigste Show, die ich je gesehen habe“, so der Reporter des bekannten Musikblogs. Im Interview spricht Frontmann David Gunn über die realen Hintergründe für die düsteren Texte und Sounds der Band:

„Ich bin angeschossen worden und wir haben ein Jahr gebraucht, in dem wir uns nicht um unsere Online-Präsenz gekümmert haben. Wir sind ans Reißbrett zurückgegangen. Es war unser Wendepunkt für die Musik nach dem, was passiert ist. In meinem Kopf herrschte ein anderer Zustand. Wir hatten nicht das Gefühl, dass wir weiterhin den selben Kram spielen konnten. Wir mussten auf wahrhaftigere Weise zeigen, was bei uns zu Hause passiert.“

Die EP proem ist Vorbote für das Debütalbum von King 810, das im August erscheint. Im Juni ist die Band um Frontmann David Gunn live beim Download Festival zu sehen (15.06., Leicestershire, UK).

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