“Gerenation Goodbye – Dynamite Nights das die Nacht niemals enden möge!“
Artist: Kissin` Dynamite
Herkunft: Reutlingen, Deutschland
Album: Gerenation Goodbye – Dynamite Nights
Spiellänge: 47:46 Minuten
Genre: Heavy Metal, Modern Hard Rock
Release: 14.07.2017
Label: AFM Records
Link: http://www.kissin-dynamite.de/de/
Bandmitglieder:
Gesang – Hannes Braun
Gitarre – Jim Müller
Gitarre – Ande Braun
Bassgitarre – Steffen Haile
Schlagzeug – Andi Schnitzer
Tracklist CD 1:
- Intro
- Generation Goodbye
- Money, Sex & Power
- DNA
- Highlight Zone
- Running Free
- Love Me Hate Me
- If Clocks Were Running Backwards
- She´s A Killer
- Deadly
- She Came She Saw
- Somebody To Hate
- Operation Supernova
Tracklist CD 2:
- Only The Good Die Young
- Out In The Rain
- Against The World
- Masterpiece
- Supersonic Killer
- Sex Is War
- Hashtag Your Life
- Steel Of Swabia
- Ticket To Paradise
- Six Feet Under
- I Will Be King
- Flying Colours
Zum zehnjährigen Bandjubiläum gibt es nach fünf Studioalben nun das erste Livedokument der Schwaben. Und was für eins! Die Band lässt sich nicht lumpen und präsentiert auf zwei CDs insgesamt 25 energische Songs, die das gesamte Schaffen der Hardrocker abdeckt. Nicht erst seit Alive II (Kiss) und Unleashed In The East (Judas Priest) weiß man ja heutzutage nicht, wie viel denn wirklich live war und was nachbearbeitet wurde. Doch wer schon mal eine Show der Jungs gesehen hat, weiß, wie schweißtreibend diese sind.
Kissin´ Dynamite stehen für Gute-Laune-Hardrock und sie beweisen immer wieder ihr Gespür für griffige Melodien und Ohrwurmrefrains – nicht schlecht für Mittzwanziger. Technische Sperenzchen sind hier nicht zu bewundern, das brauchen die Songs aber auch nicht, die von ihrer Eingängigkeit leben.
Da die aufgenommene Show die Tour zum letzten Album Generation Goodbye Album war, befinden sich natürlich viele Songs des aktuellen Drehers auf dem Werk. Doch auch Only The Good Die Young oder der Titelsong vom Debüt Steel Of Swabia sind auf der Doppel-CD zu hören.
Die Energie, die von der Band bei diesem Konzert – aufgenommen im Dezember 2016 in ihrer Heimatregion Stuttgart – ausgestrahlt wird, kommt sehr gut rüber. Das Publikum gibt diese Power gerne zurück, was die Band hörbar zu Höchstleistungen antreibt. Einziger Kritikpunkt ist, dass es im Mittelteil gleich drei Balladen gibt, die einen Bruch verursachen. Hier wäre weniger mehr gewesen.



