Lina Areklew – Schärenstille

Ein fesselnder Schwedenkrimi mit tiefgründigen Figuren, emotionalen Abgründen und einem Hauch Geduld

Buchtitel: Schärenstille

Sprache: Deutsch

Seitenanzahl: 512 Seiten

Genre: Krimi, Roman

Release: 23.04.2025

Autor: Lina Areklew

Link: https://www.penguin.de/buecher/lina-areklew-schaerenstille

Verlag: Goldmann Verlag

Buchform: Taschenbuch, Broschur

ISBN-Nummer: 978-3-442-49613-6

Mit Schärenstille erschien am 23.04.2025 der vierte Band der Krimireihe um die Kommissarin Sofia Hjortén – erstmals in deutscher Sprache und als Taschenbuchausgabe im Goldmann Verlag. Auf 512 Seiten entführt uns Autorin Lina Areklew, geboren 1979 in Stockholm, erneut in die raue und zugleich faszinierende Welt der schwedischen Schären. Aufgewachsen an der Höga Kusten und heute lebend in Örnsköldsvik und Stockholm, kennt Areklew die Küstenlandschaft wie kaum jemand sonst – ein Wissen, das sie meisterhaft in ihre atmosphärischen Romane einfließen lässt. Der Originaltitel Utan Dig erschien im schwedischen Bazar Förlag. Für die deutsche Ausgabe zeichnet Übersetzerin Angela Beuerle verantwortlich. Schärenstille ist als Taschenbuch (Broschur) erhältlich und markiert die deutsche Erstausgabe dieses Bandes.

Die Story von Schärenstille:

Der Herbst bringt düstere Zeiten an die raue Schärenküste Schwedens. Was als ausgelassene Strandparty einer Gruppe Jugendlicher beginnt, endet in einem Albtraum: Kurz nach Mitternacht wird ein Mädchen schwer verletzt und bewusstlos an einem Bach entdeckt – blutüberströmt und kaum ansprechbar. Für Kommissarin Sofia Hjortén, die selbst Mutter ist, und ihren Kollegen Fredrik Fröding beginnt ein nervenaufreibender Fall. Die Jugendlichen schweigen – niemand scheint etwas gesehen oder gehört zu haben. Doch als die Ermittlungen eine schockierende Wendung nehmen, geraten die Ermittler unter Druck: Sie müssen den Täter stoppen, bevor noch Schlimmeres geschieht …

Lina Areklew – Schärenstille
Fazit
Lina Areklews Schärenstille bietet spannungsgeladene Unterhaltung mit vielschichtigen Charakteren und einer eindringlichen Atmosphäre – besonders für Fans skandinavischer Krimis. Zwar fordert der Einstieg mit einer Fülle an Namen und Beziehungen etwas Geduld, doch zahlt sich dieses Durchhaltevermögen im weiteren Verlauf aus. Der Fokus liegt weniger auf einem innovativen Krimiplot als vielmehr auf den komplexen, manchmal frustrierend menschlichen Figuren und ihren Verstrickungen. Wer eine dichte Charakterstudie mit emotionaler Tiefe sucht, wird hier fündig – auch wenn manche Verhaltensweisen überzeichnet oder klischeehaft wirken.
René W.
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