Made in Franken: Final Breath

Bandvorstellung einer fränkischen Death Metal Band

In unserer neuen Serie stellen wir euch fränkische bzw. bayrische Metalbands vor, die bereits in ihrer Region oder auch darüber hinaus einen gewissen Bekanntheitsgrad erreicht haben. Heute mit Final Breath!

Name: Final Breath

Gründung: 1993

Musikrichtung: Death Metal, Thrash Metal

Links: https://de-de.facebook.com/finalbreathofficial
https://www.instagram.com/finalbreathofficial

Bandmitglieder:

Gitarre/Leads – Jörg Breitenbach
Schlagzeug – Heiko Krumpholz
Bass – Thomas Wissel
Gesang – Patrick Gadja

Diskografie:

  • 1995: Soul Change MCD (no Label)
  • 1997: End Of It All MCD (no Label)
  • 2000: Flash Burnt Cruxifies (Gutter Records)
  • 2002: Mind Explosion (Nuclear Blast)
  • 2004: Let Me Be Your Tank (Remedy Records)
  • 2018: Of Death And Sin (Metalville/Rough Trade)

Die Lohrer Band Final Breath wusste seit ihrer Gründung schon immer, wo es musikalisch hingehen soll – an die Spitze des deutschen Metals! In Eigenarbeit finanzierte die Band 1995 und 1997 ihr erstes Demo und eine erste EP und brachte diese unter das Volk. Vom anfänglichen Melodic Death ging es mehr und mehr in Richtung Thrash Metal. Auch die erste LP Flash Burnt Cruxifies wird vorfinanziert und in den Stage One Studios bei Andy Claasen aufgenommen. Gutter Records veröffentlicht den Erstling 2000, der bei Presse und Metalliebhabern gleichermaßen gut angenommen wird.

Aufgrund unterschiedlicher Auffassungen waren Final Breath dann erneut auf Labelsuche und mussten auch ihr zweites Werk Mind Explosion selbst vorfinanzieren. Nuclear Blast veröffentlicht 2002 das Album. Der Stilmix aus Death und Thrash wurde verfeinert, was sich auch in den Songs spiegelte. Der Bekanntheitsgrad der Band stieg und auch live wurden sie eine feste Institution in der deutschen Metalszene.

Drittes Album, drittes Label: Auf eigene Faust geht es erneut zu Andy Claasen in die Stage One Studios um Let Me Be Your Tank einzutrümmern. Das renommierte Hamburger Label Remedy Records lässt den fränkischen Panzer auf die Metalwelt 2004 los. Das Album schlägt wie ein Hammer ein und die hiesige Metalpresse bezeichnet es als „das stärkste Album der Band“. Jetzt ist Final Breath aus der Extrem Metal Szene nicht mehr wegzudenken und wird auch im europäischen Ausland wahrgenommen. Live stellen sie ihr Können bei der Europatour mit Illdisposed und Ancient unter Beweis sowie bei Auftritten beim Party.San und Summer Breeze.

2006 wurde es aus privaten Gründen still um die Franken. Doch die unermüdliche Nachfrage ihrer Fans nach neuen Gigs und die Leidenschaft zur Musik verhinderten die endgültige Auflösung der Band.

Nach diversen Demo-Aufnahmen und Auftritten in den letzten Jahren fand man in Patrick Gadja einen Sänger für ein stabiles Line-Up und der neue Brenner Of Death And Sin ging in die Produktion. Final Breath sind ihrem Stil treu geblieben und auch das aktuelle Album ist wieder ein gelungener Old School Thrash Mix mit Death Metal Einschlag. Die Songs werden von rasiermesserscharfen Riffs, satten Grooves, aggressiven Vocals, melodischen Leads und Soli bestimmt, sodass jeder Einzelne schon ein Highlight ist.

Zudem durfte kein Geringerer als Peter Tägtgren beim Endmix am Regler sitzen, sodass man sich auf einen fetten Sound freuen kann.

Bei soviel „Schützenhilfe“ war es kein Wunder, dass Meltiville Records auf das Album aufmerksam wurde und es 2018 veröffentlichte. Die Songs behandeln die sieben Todsünden der Neuzeit und sind daher aktueller denn je.

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