Wenn Rob Zombie einen Song singt, den Korn für Rammstein geschrieben hat, dann klingt das nach Madlife. Die zehn Nummern der drei Kalifornier stampfen manisch über den Dancefloor – angedickt mit lärmenden Riffs und schrägen Samples. Darüber raspelt sich die Gesangs-Feile direkt ins Ohrwurm- Zentrum: auf die Öffentlichkeit losgelassen wird das Album am 5. Mai via BleedingNoseRecords/Soulfood Music.

Schräge Electros, fette Gitarren, markante Drums, die sich alle um eine teuflisch eingängige Hook winden – das sind Madlife. Das kalifornische Trio bringt am 05. Mai 2017 mit Precision in the Face of Chaos sein fünftes Album heraus und verbindet dabei wieder gekonnt Aggression mit Party.

Madlife verweben in ihren Kompositionen Industrial, Metal und Electro geschickt mit Pop und erzeugen so eine ungewöhnliche und abwechslungsreiche Mischung. Wie schon auf den vorangegangenen Platten scheint Frontmann Angry Phil es auch auf Precision in the Face of Chaos wieder mit der ganzen Universum aufnehmen zu wollen: Er beschäftigt sich in den Lyrics mit den Härten des Lebens und mit der Kraft des Menschen, diese Härten zu überwinden: „People staring, sirens braring, look at where I find myself“ (Live and Die in Hollywood).

Dass Madlife damit einen Nerv trifft, beweist die immer größer werdende Fangemeinde ebenso, wie die überschwänglichen Kritiken der vorherigen Veröffentlichungen. So pries etwa die US-amerikanische Internetplattform hardrockhaven.net den „charakteristischen Sound“ der Band, mit seinen „aufwühlenden Melodien“, den „intensiven Metalgitarren“ und „massigen Drums“ und sprach eine unbedingte Kaufempfehlung für 21st Century Megalomaniac (2013) aus. Die britische Seite Über Röck bezeichnete die gleiche Platte als „letztlich unmöglich zu verabscheuen“.

Selbst Kollegen sind begeisterst: „Die Jungs von Fear Factory fanden 21st Century so geil, dass sie es auf unserer gemeinsamen Tour rauf und runter gehört haben. Schließlich hat ihr Tourmanager es nicht mehr ausgehalten und die CD aus dem Bus geworfen“, erinnert sich Angry Phil. „Und weil deren Sänger Burton C. BellLive and Die in Hollywood“ besonders klasse fand, haben wir ihn dann während der Tour jeden Abend für die Nummer auf die Bühne geholt.“.

Neben Fear Factory standen Madlife seit ihrer Gründung im Jahre 2000 unter anderem mit Korn, Marilyn Manson, Slayer, Five Finger Death Punch, Volbeat sowie Trivium auf der Bühne. Aktuell supporten sie neben Ektomorf die Latino-Metal-Altmeister Ill Niño auf ihrer Europatour „15 years anniversary of Revolution“. Madlife spielten bereits auf Festivals wie Rock Hard at the Park und dem Mayhem Festival. Nebenbei nimmt das Trio seit 2006 außerdem Musik für Film und Fernsehen auf. Mit Precision in the Face of Chaos wollen sich die US-Amerikaner nun vermehrt auch Europa zuwenden.

Quelle: www.rosenheim-rocks.de

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