Mastodon: Konzerte im Juni 2022 in Leipzig, Dortmund und Bremen bestätigt

Neues Album “Hushed And Grim” ab 29. Oktober 2021 im Handel

Zuletzt waren sie im Frühjahr 2019 live auf deutschen Bühnen zu erleben, jetzt hat das amerikanische Heavy Rock-Quartett Mastodon endlich wieder Termine hierzulande bestätigt. Die Grammy-prämierte Band aus Atlanta wird im Rahmen der Promotion ihres am 29. Oktober 2021 erscheinenden Albums Hushed And Grim im Juni 2022 für drei Konzerte nach Deutschland kommen. Mastodon spielen dabei in folgenden Städten: in Leipzig am 1. Juni 2022 (Parkbühne, Special Guests: Kvelertak & Baroness), in Dortmund am 13. Juni 2022 (FZW, Special Guests: De Staat & Bokassa) und in Bremen am 14. Juni 2022 (Pier 2, Special Guest: De Staat).

Ab Dienstag, dem 21. September 2021 – 11.00 Uhr bieten die Ticketanbieter MyTicket und CTS Eventim Online Presales an. Der allgemeine Vorverkauf startet am Donnerstag, dem 23. September 2021 – 11.00 Uhr. Tickets sind unter www.myticket.de sowie telefonisch unter 01806 – 777 111 (20 Ct./Anruf – Mobilfunkpreise max. 60 Ct./Anruf) und bei den bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.

Photo by Clay McBride

Mastodon sind mehr als eine Band für Musiker, denn parallel zu ihrer Kreativität haben sie im Verlauf ihrer Karriere auch mit jedem weiteren Studioalbum ihre weltweite Anhängerschar vergrößert. Nicht nur für ihre Fans zählen Mastodon zu den meistrespektierten und einflussreichsten Kreativkräften in der heutigen Metalszene. Vor allem live sind sie eine Attraktion, die Rock- und Metal-Anhänger nicht verpassen sollten. Und nach vier Jahren langer Wartezeit kann man sich dabei auf reichlich neues Material freuen: Denn mit Hushed And Grim legen Mastodon ihr erstes Doppelalbum vor! Zuletzt hatten sie 2017 das gefeierte Emperor Of Sand veröffentlicht, das der seit über 20 Jahren aktiven Band nach zuvor vier Nominierungen den ersten Grammy Award bescherte (in der Kategorie „Best Metal Performance“). Hushed And Grim entstand im Verlauf des letzten Jahres in ihrer Heimatstadt Atlanta. Produziert von David Bottrill (u.a. Tool, Rush, Muse, Peter Gabriel), klingen Mastodon darauf so ambitioniert und ausladend wie nie – denn die 15 Songs decken alles von Rock und Psychedelic über Punk und Metal bis hin zu Alternative und Prog ab, verschnürt von der einzigartigen Chemie, die zwischen diesen vier eingeschworenen Rock-Virtuosen besteht. Dabei ist die Stimmung zwischenzeitlich alles andere als ausgelassen, wenn sie etwa von ihrem langjährigen Wegbegleiter, Freund und Manager Nick John Abschied nehmen, der im Herbst 2018 an einer Krebserkrankung verstarb. Für Mastodon markiert die Veröffentlichung des neunten Albums einen weiteren Evolutionsschritt: Das Songwriting klingt dieses Mal noch ausgereifter, ihre Absage an klassische Genrezugehörigkeiten noch nachdrücklicher und unmissverständlicher als zuvor. Ihren Trademark-Sound entwickeln sie abermals weiter, indem sie dieses Mal sehr viel mehr Mut zu Melodien zeigen – was Hushed And Grim insgesamt zu einem knallharten und hypnotischen Karrieremeilenstein macht.

Mastodon (Name einer prähistorischen Elefanten-Art) gibt es seit der Jahrtausendwende. Schlagzeuger Brann Dailor und Gitarrist Bill Kelliher spielen bis 1999 in der experimentellen Death Metal-Band Lethargy, danach sind sie für ein Album bei Today Is The Day. Anfang 2000 lernen Dailor und Kelliher bei einem Konzert in Atlanta Brent Hinds (g) und Troy Sanders (b) kennen. Die gemeinsame Schnittmenge (z.B. Neurosis, die Melvins oder Thin Lizzy) und zwei Jamsessions führen zur Bandgründung. Die ersten beiden Alben sind noch stark vom Sludge und Hardcore Punk beeinflusst, besonders auf Remission (2002) klingt die Band härter, nutzt verzerrte Instrumente und atypische Songstrukturen. Auf dem zweiten Album Leviathan (2004) verknüpfen Mastodon alten Hardrock mit modernem Metal. Bereits auf dem Drittwerk Blood Mountain (2006) bevorzugen sie statt gutturalem einen klaren Gesang und Melodien. Mastodon-Fans vergleichen ihre Lieblinge danach mit Rush und King Crimson. Auf dem vierten Album Crack The Skye (2009) dann die volle Wende zum Progressive Rock der 70er-Jahre. Das fünfte Album The Hunter (2011) ist hingegen weniger progressiv, Überlänge und verkopfte Arrangements werden durch kurze Riffs und Schlankheit ersetzt. Mit Once More ‚Round The Sun landen sie 2014 in den USA ihren zweiten Top 10-Erfolg nacheinander (Platz 6), in Deutschland gelangt das sechste Mastodon-Album auf Platz 16 der Charts, mit Emperor Of Sand charten sie sogar auf Platz 11. Mit dem neuen, lange erwarteten Hushed And Grim dürften sie endlich auch hierzulande den verdienten Einstieg in die Top 10 der Charts schaffen.

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