Mission In Black-Sängerin begeistert bei Pro7-Castingshow The Voice Of Germany

Stefanie Stuber tritt mit Ghost Walking von Lamb Of God an

TV-Castingshows gibt es viele, Deutschland Sucht Den Superstar, X-Factor, Das Supertalent, The Voice Of Germany sind die bekanntesten und beliebtesten in Deutschland. Nun gehören diese Castingshows nicht unbedingt zum TV-Pflichtprogramm für Metalfreaks, da Rock und Metal hier eher nicht stattfinden. Obskure Träller-Elsen, verkappte Pop-Sternchen und Möchtegern Herz-Schmerz-Akrobaten versuchten die Show bisher als Sprungbrett zu nutzen. Hatte sich zwischendurch doch einmal jemand an handfestem Rock und Metal versucht, so schaffte er kaum die erste Hürde, oder wenn doch, kam er in der Show nicht weit. Aber mal ehrlich, hat da schon jemals einer der Kandidaten versucht, mit Slayer, Metallica, Lamb Of God, Kreator, Iron Maiden … etc. bei der Jury zu punkten? Da machte auch die Pro7-Show The Voice Of Germany bisher keine Ausnahme. Die Sieger der ersten Staffeln heißen Ivy Quainoo, Nick Howard, Andreas Kümmert, Charley Ann Schmutzler, Jamie-Lee Kriewitz, Tay Schmedtmann, Tatia Todua und Samuel Rösch. Kennt die heute etwa noch irgendwer, oder spielen die Namen irgendeine Rolle für uns?

Am vergangenen Donnerstagabend (12. September) wurde nun die erste Blind-Audition der mittlerweile neunten Staffel ausgestrahlt und plötzlich wird die Sendung auch für den einen oder anderen Metalhead interessant. Mit dabei war die 23-jährige Aalenerin Steffi Stuber, die uns durchaus bekannt ist als Frontfrau der süddeutschen Heavy Metal-Band Mission In Black. Anstatt sich aber einen geeigneten Popsong für ihre Performance auszusuchen, mit dem sie alle Facetten ihrer Stimme der vierköpfigen Jury, bestehend aus Rapper Sido, Ex-Reamonn-Sänger Rea Garvey, Popsternchen Alice Merton und Singer and Songwriter Mark Forster, präsentieren hätte können, ging die Aalenerin ihren ganz eigenen Weg. Sie wählte den Song Ghost Walking der US-Metaller Lamb Of God für ihre Darbietung und überraschte damit Jury und Publikum gleichermaßen. Von der ersten Sekunde an legte die Sängerin richtig los und bei den ersten Shouts werden sicherlich auch zu Hause vor den Bildschirmen einige erstaunt geschaut haben. Doch die Blicke der Jury, als sie plötzlich merkten, dass hier eine Frau am Werk ist, waren unbezahlbar. Mit ihrer hingebungsvollen Darbietung des Metaltracks überzeugte die Mission In Black-Fronterin alle vier Jury-Mitglieder. Zuerst drehte sich Rapper Sido um und zeigte so, dass er die Süddeutsche gerne in seinem Team haben wollte, dann folgten auch die anderen Coaches Rea Garvey, Alice Merton und Mark Forster seinem Beispiel. Alle wollten diese außergewöhnliche Sängerin haben, doch letztendlich bekam Mark Forster, der Steffi sogar ein Ständchen gab, von ihr den Zuschlag und darf jetzt mit ihr arbeiten und die weitere Show mit ihr bestreiten. Auch Rea Garvey trällerte ein Ständchen, auf das Steffi mit einstieg, schaute aber in die Röhre.

Wir dürfen durchaus gespannt sein, wie die Reise für Steffi Stuber bei The Voice Of Germany weitergeht und mit welchen Songs sie das Publikum noch schocken und begeistern wird. Wir wünschen ihr auf jedem Fall viel Glück!

Interessant wäre auch zu erfahren, was die Mannen von Lamb Of God zu Steffis Interpretation von Ghost Walking zu sagen haben, aber wer weiß, vielleicht erfahren wir das ja auf der State Of Unrest Tour 2020, wenn Lamb Of God mit Kreator und Power Trip unterwegs sind und die unvergleichliche Steffi Stuber als Gastsängerin dazu einladen …!?!?

Wer den Auftritt bei The Voice Of Germany verpasst hat, kann hier noch mal ein Auge riskieren:

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