Municipal Waste – The Last Rager [EP]

Keine Experimente

Artist: Municipal Waste

Herkunft: Richmond, Virginia, USA

Album: The Last Ranger

Spiellänge: 10:13 Minuten

Genre: Thrash Metal, Crossover Thrash, Speed Metal

Release: 10. Oktober 2019

Label: Nuclear Blast

Link: https://www.municipalwaste.net

Bandmitglieder:

Vocals – Tony Foresta
Gitarre – Ryan Waste
Gitarre – Nick Poulos
Bass – Phil ‘Landphil‘ Hall
Drums – Dave Witte

Tracklist:

  1. Wave Of Death
  2. Car Nivore (Street Meat)
  3. Rum For Your Life
  4. The Last Rager

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Municipal Waste, die trinkfreudigen Speed Metaller aus Richmond, Virginia, lassen mit der EP The Last Rager die erste neue Musik seit dem Release von Slime And Punishment (2017) und somit einen ersten Vorgeschmack auf eine neue Platte auf die Menschheit los. Die gut zehnminütige Platte beinhaltet vier Songs und die Band bleibt ihrem Stil treu: schnelle Riffs, simple und alkoholgeschwängerte Texte und eine ordentliche Portion Humor.

Der Opener Wave Of Death gibt dabei sofort die Marschrichtung vor, es ist der typische Municpal Waste-Song: ein simpler Refrain, der zum Mitgrölen einlädt und eine Spielzeit von unter zwei Minuten, keine Überraschungen soweit.

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Die übrigens Songs reihen sich in dieses Schema ein und es gibt eigentlich keine Ausreißer in die eine oder andere Richtung. Lediglich die Titel Rum For Your Life und das Statement an den Vegan/Vegetarier-Trend Car Nivore (Street Meat) stellen mit ihren humoristischen Namen ein kleines Highlight der EP dar. Aus Produktionssicht orientieren sich Municipal Waste am – im Vergleich zu den Vorgängeralben – doch sehr sauberen, klaren und modernen Sound von Slime And Punishment. Unter dem Motto “Keine Experimente“ lässt sich auch das Cover-Artwork einordnen: gewohnt bunt, trashig und völlig over the top. Leider geht sowohl dem Artwork, als auch dem gesamten Release ein wenig die Kreativität der Vorgänger ab.

Municipal Waste – The Last Rager [EP]
Fazit
Mit The Last Rager liefern Municipal Waste eine EP mit vier Songs ab, die sich stilistisch nahtlos in den bisherigen Katalog der Band einreiht. Leider sticht keiner der Songs in irgendeiner Form heraus, sodass man Sinnigkeit und Qualität dieses Releases durchaus hinterfragen kann. Bleibt abzuwarten, ob Municipal Waste mit ihrem nächsten Full-Length ein inspirierteres Werk abliefern können.

Anspieltipps: Wave Of Death
Carsten B.
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