Photo @ Plagues / Offizielles Pressefoto

Plagues: veröffentlichten ihre vierte Single „Purgatory“

Metalcore aus den dunkelsten Tiefen des Vereinigten Königreiches

Photo @ Plagues / Offizielles Pressefoto

Am 26. Juni 2020 krochen sie aus dem tiefsten britischen Underground hervor und veröffentlichten aus dem dunkelsten Nichts heraus ihre Debütsingle Sentinel. Die Rede ist von Plagues, einer fünfköpfigen maskierten Metalcore-Combo, die sich selbst als ekelhaft beschreibt, rund um den gequälten Frontmann Osorio. Die Band gibt bisher quasi nichts von sich preis und der Inforeiter der britischen Truppe gibt auch nicht viel mehr her.

„Wenn sie in die dunkelsten Tiefen Großbritanniens reisen, werden sie irgendwo auf etwas stoßen, dass so ekelhaft und faulig ist, dass es ein mulmiges Gefühl in ihrer Magengrube hinterlässt Plagues, eine fünfköpfige Metalcore-Truppe. Ihre Musik erscheint aus dem absoluten Nichts, angeführt von dem gefolterten und gequälten Osorio, und bringt Gefühle von Verzweiflung und Angst mit sich, während sich in ihren Masken und Gewändern Bilder des Okkultismus widerspiegeln.“

Innerhalb des nächsten halben Jahres wurden die Nachfolge-Singles Rapture und Cataclysm nachgelegt und die Jungs konnten in den sozialen Medien doch für eine gewisse Aufregung sorgen und gekonnt auf sich aufmerksam machen. Ob die Jungs aber nun wirklich mehr Angst und Verzweiflung hinterlassen als die Maskenmänner von Slipknot, Mushroom Head, GWAR oder auch Ghost, das sei dahingestellt und muss jeder für sich selbst entscheiden. Fakt ist dagegen, dass der oberste Maskenmmann Osorio phasenweise doch sehr an Eric Vanlerberghe der US-Post Hardcore/Metalcore-Recken I Prevail erinnert, während der Sound etwas an die US-Deathcore-Band Whitechapel denken lässt.

Jetzt haben Plagues ihre vierte Single Purgatory auf die Menschheit losgelassen und eine erste EP namens Daywalker soll im Laufe des gerade erst begonnenen Jahres folgen, jedoch gibt es noch keinen genauen Termin.

Ihre vierte Veröffentlichung beschreibt die Band wie folgt: „Im Fegefeuer geht es um den Kampf gegen die psychische Gesundheit und den Zustand der Schwebe, in dem Sie sich befinden, dargestellt durch die Bilder von Osorio, der die Verkörperung der Qual halluziniert. Die Verkörperung der Qual verspottet Osorio, was letztendlich dazu führt, dass Osorio zu dem Schluss kommt, dass der einzige Weg, diesem Terror zu entkommen, darin besteht, zu versuchen, sich das Leben zu nehmen.

Das Lied transportiert die Idee, von einer externen Kraft kontrolliert zu werden, wenn es wirklich der eigene Verstand des Opfers ist, der seine Umstände diktiert. Der Chor unterstreicht die Verzweiflung, die man erlebt, wenn man nachts ins Bett geht und mit seinen Gedanken allein ist. Die Verse sprechen von den entmenschlichenden Auswirkungen, die eine schlechte psychische Gesundheit auf die Menschen hat.

Die Idee des Fegefeuers erfolgt aufgrund des unvorstellbaren Wachstums der Anhänger von Osorios Lehren. Seine Führung berührt alle Ränder der Welt. Er ist demütig über ihre Hingabe an den Pestkult.“

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