Ponte Del Diavolo haben gestern ihr neues Album De Venom Natura veröffentlicht. Die italienische Band, die sich aus der Underground-Szene in Turin heraus entwickelt hat, verfeinert ihren einzigartigen Stil, den sie als „blackened post-punk“ bezeichnen, und präsentiert ein dunkleres, immersives Werk.
Im Zentrum von De Venom Natura steht das Konzept, dass die Natur sowohl Verführung als auch Gift, Schöpfung und Zerstörung ist. Das Album betrachtet Gift nicht nur als Zerstörung, sondern als einen transformierenden Agenten innerhalb eines ewigen Zyklus von Leben, Tod und Wiedergeburt. In sieben Tracks, darunter Every Tongue Has Its Thorns, Lunga Vita Alla Necrosi und Il Veleno Della Natura, vermittelt die Band diese Dualität durch ritualistische Wiederholungen, lyrische Beschwörungen und eine spannungsgeladene Klangarchitektur.
Die Band, die 2020 gegründet wurde, hat sich eine markante Identität erarbeitet, die in Doom, Black Metal, Post-Punk und Wave verwurzelt ist. Ihre ungewöhnliche Dual-Bass-Konfiguration bleibt zentral für den Charakter des Projekts und verankert rhythmische Gitarren unter wave-gefärbten weiblichen Vocals und einem rohen, dynamischen Schlagzeugrhythmus. Für De Venom Natura wurde die Grundinstrumentierung live im The Deepest Sea Studio in Turin aufgenommen, um die Unmittelbarkeit und Spannung ihrer Auftritte zu bewahren.
Mit De Venom Natura erweitern Ponte Del Diavolo ihre Grenzen, ohne ihre Kernidentität aufzugeben. Es ist ein Album, das die Intensität von Live-Auftritten in ein kontrolliertes Studio-Ritual überträgt, in dem Gift zur Offenbarung und Verfall zu einem Bewusstseinszustand wird.
Das Album kann hier gestreamt werden:
Die ersten Kritiken zu De Venom Natura sind vielversprechend. Metalitalia beschreibt das Album als eine Einladung, sich von seinem Duft aus Schwefel, Blumen und Rauch berauschen zu lassen. True Metal hebt hervor, dass der Sound der Band die Zuhörer wie ein Sirenengesang fesseln kann. Musika lobt die gut konstruierten und sorgfältig arrangierten Songs, die eine dunkle Atmosphäre schaffen, die fesselt und berührt.
Das Album wurde im The Deepest Sea Studio in Turin, Italien, aufgenommen und von Danilo Battocchio produziert und gemischt. Die Mastering-Arbeiten übernahm Magnus Lindberg in Stockholm, Schweden.

