Ried And Loud Festival am 14.09.2019 im Zum Schwanen, Lampertheim

Auf Spendenbasis durch einen metallischen Abend

Eventname: Ried And Loud Festival

Headliner: Revelation Steel

Vorband(s): Arctic Winter, Nepumuc, Apallic Decay, Screwed Death

Ort: Zum Schwanen, Lampertheim

Datum: 14.09.2019

Kosten: Eintritt auf Spendenbasis

Genres: Oldschool Heavy Metal, Trash-/Deathmetal, Symphonic Death Metal, Progressive Black-/Deathmetal, Trash-/Deathmetal

Besucher: ca. 120 Besucher

Veranstalter: Metal Music Community Rheinland Pfalz e.V. (https://m.facebook.com/MMCRLP/?locale2=de_DE)

Setlisten:

Screwed Death:

  1. Intro
  2. The Devil Remains Within
  3. Insidious Visions
  4. The End Of Lobotomy
  5. Stillness Of Hate
  6. Deadline
  7. Mosh It Up!

Apallic Decay:

  1. Debauchery
  2. Fleshcrawl
  3. Lifeless Walkers
  4. Damnation
  5. Cult Of Pagan Blood
  6. Fall Of Icarus
  7. The Cold Clutch Of Poseidon
  8. Veil Of Oblivion
  9. Chronos Punisher Of Time
  10. Unhallowed
  11. Hades Realm
  12. The New Age

Nepumuc:

  1. Entreakt
  2. Mask Ball
  3. Bridge Master
  4. Black Henbane
  5. Desert Shine
  6. Identity
  7. Wicca
  8. Monster
  9. Outro: Footprints
  10. Wdysln (Zugabe)

Arctic Winter:

  1. A Glimpse of Hell
  2. Zombie Ritual
  3. Ghost Of War
  4. Plek Meddl
  5. Seal Of The Emperor
  6. Defcon 5
  7. Over The Wall
  8. Reality TV

Revelation Steel:

  1. Motorpsycho
  2. Metal Doctor
  3. Prison
  4. Chariot
  5. Dragon Hill
  6. Desert Rider
  7. Destination RnR
  8. Rocket Train

Gegen 17:30 Uhr öffnen sich die Tore zur früheren Gaststätte Zum Schwanen zum Ried & Loud Festival des Gastgebers Metal Music Community Rheinland Pfalz e.V.. Laut Facebook ist mit ca. 200 Besuchern zu rechnen. 30 Minuten nach Einlass hat man noch Zeit einen kühlen Softdrink zu genießen und an den beiden Merchständen von Nepumuc und Apallic Decay, sowie beim „Kleinen schwarzen Horrorlädchen“, welches auch den Merch von Arctic Winter vertreibt, etwas einzukaufen.

Punkt 18:00 Uhr geht es dann los mit dem Festival Opener Screwed Death aus Frankenthal/Beindersheim. Ihre Musik ist ein harmonischer Mix aus Trash- und Deathmetal. Als Opener hämmern sie gleich The Death Remains raus, gefolgt von Insidious Visiors und The End Of Lobotomy. Einfach nur ein krasses Brett mit harten Riffs und saftigen Blastbeats, abgerundet durch einen unheimlich düsteren Gesang, welcher mich durch seinen düsteren Touch an Amon Amarth erinnert. Die nächsten Songs Stillness Of Hate und Deadline prägen das Set. Nach 35 Minuten Spielzeit folgt dann ihr letzter Schlag mit Mosh It Up!. Die noch junge Band hat eine klasse Show hingelegt und man merkte ihr trotz ihrer kurzen Bandgeschichte an, dass sie 200% gibt.

Nach einer kleinen Umbaupause geht es auch schon direkt weiter mit Apallic Decay. Diese Band kommt aus dem westpfälzischen Kaiserslautern und ist für ihren Progressive Black-/Deathmetal bekannt. Ihre ersten Duftnoten sind Debauchery, gefolgt von Fleshcrawl und Lifeless Walkers. Von Song zu Song nimmt der Härtegrad zu und die Masse tobt euphorisch, ehe es mit Vollgas mit Damnation, Cult Of Pagan Blood, Fall Of Icarus und The Cold Clutch Of Poseidon weiter vorangeht. Mit den nächsten vier Stücken Veil Of Oblivion, Chronos Punisher Of Time, Unhallowed und Hades Realm leitet die Gruppe langsam den Countdowm zum großen Finale mit The New Age ein. Ein kraftvolles Gesamtbild, was die Formation da auf die Bühne bringt. Unglaublich!

Um 20:00 Uhr fängt dann die Symphonic Death Metal Band Nepumuc aus Albisheim bei Worms an zu spielen. Die ersten Werke waren Entreakt, Mask All und Bridge Master. Bei zunehmender Anzahl der Fans vor der Bühne kann man den hier besonders zu erwähnenden Wechselgesang der zwei Sänger, deren abwechselnde Tonlagen aus Growls und cleanem Gesang sich harmonisch in das musikalische Bild einfügen, erleben. Mit den nächsten Auskopplungen Black Henbane, Desert Shine, Identity, Wicca und Monster neigt sich auch hier die gelungene Show dem Ende entgegen. Das Outro Footprints soll den Schlusspunkt ihres Auftrittes besiegeln, doch die Fans haben noch lange nicht genug. Trotz des knappen Zeitplans kommen sie den Wünschen der lautstark feiernden Menge nach und spielen als Zugabe den Hit Wdysln.

Um 21:00 Uhr betreten die Co-Headliner Arctic Winter aus Saarbrücken die Bühne. Die Gruppe ist bekannt für ihren unglaublichen Mix aus Trash-/Deathmetal. Ihre ersten Titel sind A Glimpse Of Hell, gefolgt von dem Death Cover Zombie Ritual und Ghost Of War. Die Stimmung im Saal brodelt und Frontmann Mic Winter tut alles, damit der Saal tobt. Ein Freudenfest für Fans der härteren Gangart. Die nächsten Punkte auf der Setliste sind Plek Meddl, Seal Of The Emperor und der Stimmungsgarant Defcon 5. Mit dem Testament Cover Over The Wall beenden die Saarländer ihren Auftritt jäh, nachdem trotz Zugabewunsch bei John Dee eine Saite riss, eine trotzdem gelungene Performance.

Als Letztes zockt dann der Headliner Revelation Steel aus Darmstadt. Der erste Streich Motorpsycho geht nahtlos zu Metal Doctor über. Danach folgen Prison und Chariot. Eine tolle Mischung aus den verschiedenen Dekaden des klassischem Oldschool Heavy Metal. Diese Band kann mich besonders durch ihre ruhigere Art und doch kraftvolle Musik begeistern und das, obwohl die Bandauswahl eher aus der härteren Gangart besteht. Die nächsten Geschosse Dragon Hill, Desert Rider und Destination RnR legen noch mal gekonnt nach. Nach 40 Minuten Spielzeit dann der Schlusspunkt mit Rocket Train.

Fazit: Mir hat das Festival sehr gut gefallen. Die Location ist perfekt gewählt, die Gäste super drauf und ich konnte neue Menschen und Bands kennenlernen. Neue Kontakte, wie Roland vom Online Magazin MetalZone und die Inhaberin vom Kleinen schwarzen Horrorlädchen Ramona Gier. Ich würde definitiv wiederkommen!

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