Ross The Boss – By Blood And Vengeance European Tour 2018 – Support Bullet und Portrait am 27.10.2018 im JUZ in Andernach

 

“Ross The Boss – By Blood And Vengeance European Tour 2018 – Support Bullet und Portrait am 27.10.2018 im JUZ in Andernach“

Headliner: Ross The Boss

Vorbands: Bullet, Portrait

Ort: JUZ Andernach, Stadionstr. 88, 56626 Andernach

Datum: 27.10.2018

Kosten: 25 € VVK, 30 € AK

Genre: Heavy Metal, Hard Rock, Power Metal, True Metal

Besucher: ca. 300 Besucher

Veranstalter: A Chance For Metal www.acfmf.de

Link: https://www.facebook.com/events/621032631596793/

Setlisten

  1. Burn The World
  2. The Nightcomers
  3. At the Ghost Gate
  4. Mine To Crap
  5. Martyrs
  6. Beast Of Fire

  1. Speed Attack
  2. Ain´t Enough
  3. Rogue Soldier
  4. Riding High
  5. Turn It Loud
  6. Rolling Home
  7. Highway Pirates
  8. Fuel The Fire
  9. Dusk Til Dawn
  10. Stay Wild
  11. Dust To Gold

  1. Blood Of The King
  2. Death Tone
  3. Wheels Of Fire
  4. The Oath
  5. Sign Of The Hammer
  6. This Is Vengeance
  7. We Are The Night
  8. Fistful Of Hate
  9. Dark Avenger
  10. Blood Of My Enemies
  11. Thor
  12. Kill With Power
  13. Fighting The World
  14. Battle Hymn
  15. Hail And Kill

Unser Gastautor Byrt D. war für uns in den heiligen Hallen des JUZ in Andernach bei Ross The Boss unterwegs. Hier sein Bericht:

Wieder unterwegs für Time For Metal im Namen des Metals, heute im JUZ Andernach. Ross The Boss, Bullet und Portrait werden den musikalischen Abend gestalten! Im Laufe des Abends werden sich ca. 300 Metalheads in der Halle des JUZ einfinden und abrocken!

Portrait aus Schweden machen den Anfang. Portrait sind seit 2006 unterwegs. Sie spielen klassischen Heavy Metal, angelehnt an Bands wie Judas Priest mit hohem Gesang à la King Diamond. Die Band legt eine extreme Spielfreunde an den Tag / den Abend. Auf der Bühne ist der Teufel los, im wahrsten Sinne des Wortes, was aber nur teils auf das Publikum übertragen wird. Vielleicht liegt es an dem Gesang, der einigen Leuten auf die Nerven geht und sie veranlasst lieber draußen ein Bier trinken zu gehen. Die, die drinnen bleiben, haben Spaß. Portrait spielen Burn The World, Martyrs und Mine To Crap aus dem 2017er-Album Burn The World. Nightcomers, Beast Of Fire aus dem 2011er-Album Crimen Laesae M.D. und At The Ghost Gate vom 2014er Crossroad Album. Die Band hat auf jeden Fall ihren Spaß. Gitarrist Christan Lindell schreibt mir noch die Setliste auf.

Nach kurzer Umbaupause kommen Bullet auf die Bühne. Über Bullet braucht man eigentlich nichts sagen. 100% Rock’n’Roll Vollbedienung. Bullet sind Hell Hofer (Vocals), Hampus Klang (Guitars), Alexander Lyrbo (Guitars), Gustav Hector (Bass) und an den Drums Gustav Hjortsjö. Wer auf AC/DC, Krokus und Co. steht, wird hier voll bedient. Ein cooles Gitarrenriff nach dem anderen wird einem um die Ohren gehauen. Bullet geben wirklich alles, wie man es gewohnt ist. Die ca 300 Maniacs gehen ab wie Schmitz Katze. Speed Attack, Ain´t Enough, Rouge Soldier sind die ersten Songs vom neuen Album Dust To Gold, gefolgt von Riding High vom Storm Of Blades Album. Die Jungs von Bullet geben alles. Was mir auffällt, ist, dass Hell nicht so gut drauf ist, wie man ihn sonst kennt. Ich kann mich aber auch täuschen, egal! Man spielt sich durch ältere Scheiben und noch mal gibt es zwei Songs vom neuen Album Dust To Gold, wobei der Titelsong auch der Letzte ist. Die Leute sind begeistert. Bullet haben wieder voll abgeliefert, bis zum nächsten Mal!

 

Während der Umbaupause hört man schon vermehrt Ross Rufe. Die Band um den Ex-Manowar Klampfer präsentiert sich auf dieser Tour in diversen Formationen. Dabei sind Symphony X-Bassmann Mike LePond, Drummer Steve Bolognese und Sänger Marc Lopes. Noch beim Keep It True Festival 2016 hatte Mike Cotoia die Position am Mikro und erfüllte diese Aufgabe in grandioser Manier. Leider hatte der gute Mike keine Lust mehr auf Touren. Für Marc Lopes eine schwere Aufgabe an dem tollen Vorgänger und natürlich dem genialen Manowar Shouter Eric Adams gemessen zu werden. Zwischenzeitlich hat sich das JUZ auch sichtlich gefüllt, sodass einem starken Konzertabend nichts mehr im Wege steht. Mit Blood Of The Kings legt die Truppe gleich los wie die Feuerwehr. Was folgt, ist ein Hit nach dem anderen. Eine Songauswahl, die man einfach nur als perfekt gelungen bezeichnen kann. Ob Blood Of My Enemies, Kill With Power, Dark Avenger oder Fighting The World (um nur einige aufzuzählen), jeder Song wird grandios abgefeiert. Marc ist nur unterwegs. Er gönnt sich keine Pause. Genau wie es der Boss im Vorfeld versprochen hat, beschränkt sich die Truppe weitestgehend darauf, einfach nur puren Metal zu präsentieren. Längere Ansagen oder sonstigen Schnickschnack sucht man vergebens. Spätestens als der Kultsong Battle Hymn als Zugabe erhallt, gibt es kein Halten mehr und das Publikum singt nahezu geschlossen mit. Und was Marc Lopes betrifft, der braucht sich nicht hinter einem Eric Adams zu verstecken. Wer braucht Manowar, wenn man Ross The Boss hat?

Fazit: Ein gelungener Konzertabend, zufriedenes Publikum! Was will man mehr!?

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