Samurai Pizza Cats: neues CatCore-Projekt von Gitarrist Daniel Haniß (Eskimo Callboy)

Erste Single „You're Hellcome“ erscheint am 3. Juni

Die Rede ist hier natürlich nicht von den drei anthropomorphen Samurai-Super-Katzen Speedy Gorgonzola, Guido Casanova und Polly Ester, die in den Jahren 1990/91 in der japanischen Anime-TV-Serie Samurai Super Cats als Betreiber einer Pizzeria und als Samurai-Kämpfer für Furore sorgten, sondern von einer neuen kleinen Core-Supergroup aus Castrop-Rauxel im Kreis Recklinghausen. Der geneigte Core-Anhänger denkt bei Castrop-Rauxel natürlich zuallererst an Eskimo Callboy, die 2010 gegründete Metalcore/Trancecore-Band, die mit ihren komödiantischen Songs- und Auftritten zu den erfolgreichsten ihres Genres gehören. Und damit liegt ihr nicht ganz falsch, denn Eskimo Callboy-Gitarrist Daniel „Danskimo“ Haniß ist es, der nun sein neues Projekt Samurai Pizza Cats vorstellte.

In Zeiten von Corona-Lockdown und Auftrittsverboten erfindet sich so mancher Musiker völlig neu, das haben wir in den vergangenen 15 Monaten das eine oder andere Mal schon erlebt. Auch Daniel Haniß ließ während des Lockdowns seinem Kreativitätsdrang freien Lauf und schüttelte nun mal eben ein neues Bandprojekt aus dem Ärmel und erfand gleich noch ein neues Genre, kurz CatCore genannt. Was das ist und wie das Ganze dann klingt, die Auflösung soll es am 3. Juni 2021 geben, denn da erscheint offiziell die erste Single You’re Hellcome der Samurai Pizza Cats.

Die japanische Anime-Serie Samurai Pizza Cats wurde aber natürlich nicht so ohne Weiteres hier ins Spiel gebracht, denn genau nach dieser hat sich die Castroper Combo benannt. Warum? Nun, weil sie es können! Tatsächlich beantwortet das neue Projekt die Frage ähnlich banal, denn es heißt, der Name kam zustande, da die Musiker an ihren Instrumenten furchtlose Krieger sind, gerne Pizza essen und Katzen mögen (ob nun ähnlich wie Alf mit Chilli-Soße, blieb offen) und weil sie ein Faible für Animes und alberne Bandnamen haben. Klingt irgendwie logisch.

Fakt ist dagegen, die Samurai Pizza Cats sind tatsächlich so etwas wie eine kleine Supergroup des Genres, denn neben Eskimo Callboy-Gitarrist Daniel Haniß sind noch einige weitere Bekannte Katzenliebhaber mit an Bord. Angeführt wird der Katzenclub von niemand Geringerem als Sänger Sebastian Fischer, der vor allem den ganz frühen Eskimo Callboys-Fans etwas sagen sollte, denn er tingelte schon mit Her Smile In Grief, der Vorgänger-Band von Eskimo Callboy, um die Häuser. Aktuell ist Sebastian Fischer mit der Metalcore-Truppe Fall Of Gaia (nicht zu verwechseln mit der deutschen Sludge-, Crustcore- und Post-Hardcore-Band Downfall Of Gaia) aktiv. Der Kontakt zwischen Daniel und Sebastian riss über die Jahre nie ab und so produzierte Daniel in den letzten Jahren auch die Genre-Kollegen Fall Of Gaia. Aus diesen Reihen kommt auch das dritte Samurai Pizza Cats-Mitglieds Stefan Buchwald, der ehemalige Fall Of Gaia-Drummer und Multiinstrumentalist. Hört sich alles ein wenig nach Inzucht aus dem Tierreich an. Demnach schreibt Sebastian nun die Texte, Stefan steuert die Musik bei und Daniel sorgt als kreativ mitwirkender Produzent für ein rundes Gesamtergebnis.

https://www.facebook.com/samuraipizzacats/videos/474221790588663

Der erste kurze Teaser, den die Band auf Facebook veröffentlichte, gibt nicht viel her, doch Gerüchten zufolge soll „Banzai!Schmatz!Miau!“ eine lautmalerische Beschreibung des Samurai Pizza Cats-Sound sein. Die Kätzchen zeigen diesbezüglich jedoch ihre Krallen und behaupten, sie mögen sowohl Thunfisch als auch Rind und Huhn. Ob es auch eine vegane Alternative geben wird, blieb bisher offen. Die erste Veröffentlichung You’re Hellcome soll zumindest eine ordentliche Deathcore-Keule sein, die mitten in die Fresse geht und trotzdem über eine frech einschmeichelnde Hookline fürs Ohr verfügt. Als Gast wird zudem noch die einmalige Alma Alizadeh von den niederländischen Metalcore/Melodic Death Metallern For I Am King aus dem südholländischen Gouda zu hören sein.

Für weitere Songs, die dann bald folgen sollen, sicherte man sich u.a. Unterstützung aus dem Hause Future Palace, dem Modern Metal-Rohdiamanten aus Berlin.

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