Santa Cruz am 20. Dezember im MTC, Köln

“Finnischer Glam zum ersten Mal alleine los“

Eventname: Bad Blood Rising Tour 2017

Headliner: Santa Cruz

Vorband(s): Skarlett Riot

Ort: MTC, Köln

Datum: 20.12.2017

Kosten: 20,50€ VK

Genre: Glam Metal, Sleaze Rock

Besucher: ca. 300 Besucher

Veranstalter: Konzertbüro Schoneberg

Link: Facebook

  1. Young Blood Rising
  2. My Remedy
  3. Let Them Burn
  4. 6 (66) Feet Under
  5. Bad Habits Die Hard
  6. Drag Me Out Of The Darkness
  7. River Phoenix
  8. Relentless Renegades
  9. Let Me (Lay My Love On You)
  10. Wish You Were Here (Pink Floyd Cover)
  11. Breathe
  12. Voice Of The New Generation
  13. Back From The Dead
  14. We Are The Ones To Fall
  15. Wasted & Wounded
  16. Aiming High

Am heutigen Abend ist das MTC, trotz der überschaubaren Größe, leider mal wieder nur mäßig gefüllt, was dem Konzert allerdings keinen Abbruch tut. Die finnischen Glam-Senkrechtstarter von Santa Cruz geben sich mal wieder Ehre. In den letzten Jahren waren sie in Köln und Umgebung schon Stammgäste als Vorband von Reckless Love, Skid Row oder Amaranthe, dieses Jahr kommen sie zum ersten Mal als Headliner.

In Anbetracht der noch jungen Karriere der Band ist es erstaunlich wie textsicher das Publikum ist. Songs wie Wasted & Wounded oder We Are The Ones To Fall kann ein Großteil des Publikums mühelos mitgröhlen. Die Band liefert von Beginn an auf ganzer Linie ab: Headbangen, Mitsingen, Gitarren-Soli und witzige Ansprachen ziehen das Publikum direkt in den Bann der Band und dort bleibt es während des kompletten Auftritts. Sowohl die vier Finnen als auch die Zuschauer haben einen richtig guten Abend – sogar der sonst so coole und selbstüberzeugte Frontmann Archie Cruz kann sich das ein oder andere breite Grinsen nicht verkneifen.

Die Setlist ist vor Allem vom neuen Album Bad Blood Rising geprägt. Hier und da werden Songs der zweiten Platte Santa Cruz eingestreut, lediglich das Debütalbum Screaming For Adrenaline kommt mit nur drei Songs etwas zu kurz. Nachdem die Band mit Young Blood Rising, My Remedy, Let Them Burn und 6 (66) Feet Under zu Beginn des Auftritts voll durchstartet, legt sie im Anschluss mit Songs wie River Phoenix, Let Me (Lay My Love On You) oder einem Acoustic-Cover von Pink Floyds Wish You Were Here eine etwas langwierige Verschnaufpause ein. Den krönenden Abschluss bildet die – natürlich geplante –Zugabe mit den großartigen Songs We Are The Ones To Fall, Wasted & Wounded und dem Klassiker Aiming High. Hier geben Zuschauer und Band nochmal alles, was an diesem Mittwochabend drin ist – ein gelungener Auftritt.

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