Sinsaenum – Ashes (EP)

“Eine Mischung aus Black und Death Metal der Extraklasse“

Artist: Sinsaenum

Herkunft: Multinational

Album: Ashes (EP)

Spiellänge: 27:19 Minuten

Genre: Death/Black Metal

Release: 10.11.2017

Label: earMUSIC

Link: http://www.sinsaenum.com/

Produktion: Nicht bekannt

Bandmitglieder:

Gesang – Sean Zatorsky
Gesang – Attila Csihar
Gitarre, Bass, Synth, Gesang – Frédéric Leclercq
Gitarre – Stephane Buriez
Bass – Heimoth
Schlagzeug – Joey Jordison

Tracklist:

  1. Ashes
  2. Monarch Of Death
  3. 2099 (Heretics)
  4. Degeneration
  5. Kings Of The Desperate Lands
  6. Dead Souls – Mix

Nach dem erfolgreichen Debüt vor zwei Jahren melden sich die sechs erfahrenen Musiker um Joey Jordison (WIMIC/ ex. Slipknot), Frédéric Leclercq (Dragonforce), Sean Zatorsky (Dääth, Ex-Chimaira), Stephane Buriez (Loudblast), Heimoth (Seth) und Attila Csihar (Mayhem) zum Ende des letzten Jahres mit einer starken EP zurück. Wie bereits auf ihrem Debüt, bekommt man auf Ashes eine Mischung aus Black und Death Metal der Extraklasse geboten, welche drei brandneue Songs, zwei Japan-Bonustracks und einen düsteren Remix des Franzosen Frederic Duquesne umfasst und den Fans das Warten auf das zweite, bereits erwartete Album etwas versüßen soll.

Der Opener Ashes zeigt direkt zu Beginn, dass sich die Musiker viel komfortabler zu fühlen scheinen, als noch bei ihrem Debüt. Zwar fügt sich Ashes ohne Frage dem Stil von Echoes Of The Tortured an, stellt sich dann aber doch sehr viel erwachsener und Abwechslungsreicher dar, als der Erstling. Vor allem der wechselnde Gesang zwischen Sean und Attila und das sehr innovative Riffing haben mich gleich zu Beginn überzeugen können. Etwas schmutziger wird es mit Monarch Of The Death, welcher zugleich der Black Metal-artigste Track auf der EP ist und in knappen dreieinhalb Minuten, wie eine Dampfwalze an einem vorbei rollt. Blastbeats und schnelle Riffs wirbeln umher, als gäbe es keinen Morgen und werden gegen Ende mit einem mindestens genauso schnellen Solo beendet. Aber auch bei 2099 (Heretics) bleibt die thrashige Black Metal-Grundstimmung erhalten und bietet uns mit seinem aggressiven und zugleich fast schon jazzigen Solo einen weiteren Höhepunkt auf Ashes.

Begonnen mit Degeneration, wirkt die zweite Hälfte etwas melodiöser und geht mehr in Richtung Melodic Death, als in Richtung Black Metal. Kings Of The Desperate Lands schließt sich dem an und spiegelt die enorm hohe Qualität der sechs Jungs wider, die sich vor allem in Form von Melodie und Atmosphäre wiedergibt. Doch auch der Remix von Dead Souls, stellt sich als echter Bonus heraus, welcher durch seinen groovigen Rhythmus und die vermehrten Tempowechsel ziemlich gut rüberkommt.

Fazit: Ashes erfüllt auf jeden Fall seinen Zweck und lässt mich im Hinblick auf das erwartete Album mit den Hufen scharren. Sechs Männer, die durch jahrelange Erfahrung genau wissen was sie tun und dies durch den fast schon perfekten Mix aus atmosphärischem Black Metal und technisch versiertem Death Metal darbieten, hauen eine absolute Knaller EP raus. Was soll man da auch anderes erwarten? Sollte das neue Album auch nur annähernd so gut sein wie die drei neuen Songs, dann wird es mit Sicherheit eines der Highlights im Jahr 2018. Doch auch die zwei Bonussongs, die lediglich ihr Japan-Debütalbum schmücken durften und der Remix von Frederic Duquesne sind nicht zu unterschätzen. Kaufempfehlung!!

Anspieltipps: Ashes, Monarch Of Death, 2099 (Heretics)
Julian N.
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