Artist: Tenside

Genre: Modern Metal / Metalcore

Link: www.tenside-music.de

Band Mitglieder:

Gesang, Gitarre – Daniel Kuhlemann
Gitarre – Tobias Leitner
Bass – Martin Rupp
Schlagzeug – Louis Weber

Time For Metal / Piety: Hallo Tenside,

schön, dass ihr euch die Zeit für ein Interview mit uns genommen habt!

Zuerst einmal eine Frage, die mich schon seit dem Review eures neuesten Albums Chain Reaction beschäftigt: Wie seid ihr auf euren Bandnamen gekommen und was bedeutet dieser für euch?

Tenside / Daniel Kuhlemann:
Also Tenside stammt auch aus dem Lateinischen, bedeutet abgeleitet so viel wie Zusammenhalt, Straf anziehen etc… Manche versuchen das immer mit dieser Waschmittel-Sache in Verbindung zu bringen aber das ist totaler Schwachsinn. Uns hat Tenside einfach schon immer gut gefallen und das sind einfach wir!!
Time For Metal / Piety:
Wie habt ihr als Band zusammengefunden? Kanntet ihr euch von früher oder habt ihr euch als Musiker gesucht und gefunden?

Tenside / Daniel Kuhlemann:
Das Ganze hat eigentlich alles damals in der Schule angefangen, es gab die ersten Versuche als Schülerband etc… dann kam eben eins zum anderen und man hat über die Jahre in der Schule und in Jugendclubs die richtigen Leute gefunden die dann 2004 zusammen unter dem Namen Tenside das Ding ins Rollen gebracht haben.

Time For Metal / Piety:
Euer Album hat bei uns ja wirklich gut abgeräumt – 9 von 10 Punkten ist wirklich eine Top-Leistung! Wie anstrengend war für euch die Aufnahme von Chain Reaction? Und wie lange hat es insgesamt gedauert, um euer „Werk“ aufzunehmen?

Tenside / Daniel Kuhlemann:
Ja, vielen Dank freut uns sehr! Mei wie es eben immer so ist ein Album zu recorden, erstmal geht es ja ans Ideen sammeln und Songs schreiben das hat alles ganz gut geklappt soweit… Wir haben beim neuen Album bewusst entschieden das wir nicht wieder in ein riesen Studio wollen wo wir für alles 2 Wochen Zeit haben und zeitlich total unter Druck stehen. Unser Gitarrist Toby hat mittlerweile ein feines eigenes Studio in dem wir auch das komplette neue Album aufgenommen wie auch gemischt haben. Toby war für das ganze Recording sowie das Mixing verantwortlich. Lediglich zum Mastern sind wir noch mal in ein anderes Studio gegangen aber das Endergebnis kann sich wie ich persönlich finde echt hören lassen.
Insgesamt haben wir an dem Album ein dreiviertel Jahr gearbeitet mit immer wieder ein paar Pausen dazwischen. Natürlich gibt es Tage im Studio die echt mal anstrengend sind aber man will ja auch was schaffen und ohne Fleiß kein Preis von dem her geht das schon in Ordnung.

 

Time For Metal / Piety:
Seid ihr mit dem Resultat denn zufrieden oder gibt es da noch Dinge, die ihr beim nächsten Mal vielleicht doch lieber anders machen würdet?

Tenside / Daniel Kuhlemann:
Klar wir sind schon zufrieden, Chain Reaction ist bis dato auf jeden Fall unser bestes und abwechslungsreichstes Werk geworden, aber klar es gibt immer Sachen die man im Nachhinein noch mal anderes machen würde. Aber wie bei jeder Produktion ist irgendwann einfach Schluss sonst dreht man selber damit noch total durch 😉

 

Time For Metal / Piety:
Welcher Song auf der Platte ist eigentlich euer Lieblingsstück? Seid ihr euch da einig, oder hat jeder von euch einen Song, der ihm besonders gefällt?

Tenside / Daniel Kuhlemann:
Jeder hat da wohl seine eigenen Lieblinge, mein persönliches Highlight der Platte ist auf jeden Fall „One bullet left“ und „Armed and Dangerous“.
Time For Metal / Piety:
Wie man sehen kann, seid ihr ja nicht so unerfahren was das Aufnehmen von Platten angeht. Doch trotzdem: Wie habt ihr das als Band gemeistert? Gab es zwischendurch Stress oder seid ihr ganz locker an das Ganze rangegangen?

Tenside / Daniel Kuhlemann:
Ja wie du schon sagst wir haben ja schon ein paar Platten aufgenommen und Chain Reaction ist jetzt das vierte Werk im Hause Tenside … Klar irgendwie Stress beim aufnehmen gibt es immer, entweder die Deadline rückt immer näher oder es wird mal einfach was nicht so wie man es sich vorstellt oder es gibt technische Probleme, wie auch immer das einzige was hilft ist eine gute Planung, sich nicht aus dem Konzept bringen lassen und einfach mal Ruhe bewaren dann wird das schon… Über die Jahre ist man ja auch irgendwie ein eingespieltes Team geworden.
Time For Metal / Piety:
Für das Stück Violet World habt ihr euch Unterstützung von Christoph von Freydorf von den Emil Bulls geholt. Wie war die Zusammenarbeit? Ist alles reibungslos abgelaufen? Und woher kanntet ihr Christoph von Freydorf? Von einem gemeinsamen Auftritt oder sogar privat?

Tenside / Daniel Kuhlemann:
Wir wollten einfach mal wieder einen Gastsänger auf das neue Album mit drauf packen und als Violet World fertig war und ich an den Lyrics und Vocals gearbeitet habe dachte ich mir dann, wenn einer als Gastsänger für diesen Song passt dann Christoph von den Bulls!

Als das ganze dann mal Form angenommen hatte, habe ich ihm das Zeug geschickt und er hatte auch Bock drauf das zu machen, von dem her hat das super gepasst und wir haben das dann gemeinsam bei uns im Studio aufgenommen. Klar man kennt sich halt hier in der Musikerszene in und um München von dem her war das relativ easy 😉

Time For Metal / Piety:
Mittlerweile gibt es euch ja schon seit sieben Jahren. Was war der düsterste Tag in eurer Bandgeschichte? Mögt ihr uns darüber etwas erzählen?

Tenside / Daniel Kuhlemann:
Wow, da muss ich glatt selber richtig tief nachdenken … Klar wie in jeder Band gab es auch bei uns mal Rückschläge etc… Aber dass es wirklich so einen richtig düsteren Tag gab, kann ich mich grade nicht dran erinnern.
Time For Metal / Piety:
Und um es nicht langweilig werden zu lassen: Was war der beste Tag für euch?

Tenside / Daniel Kuhlemann:
Da gab es auf jeden Fall so einige grade auf Tour oder bei einer tollen Show, aber einer der besten Tage war auf jeden Fall in diesem Jahr der 01.04.11 als das neue Album raus gekommen ist, da fällt einem einfach ein riesen Stein vom Herzen wenn sich die ganze Arbeit auszahlt und das Ding endlich veröffentlicht ist.
Time For Metal / Piety:
Wie sieht das bei euch eigentlich aus mit dem Songwriting? Macht ihr das alle gemeinsam oder habt ihr einen kreativen Kopf, der immer neue Ideen hat?

Tenside / Daniel Kuhlemann:
Also Toby ist schon der kreative Kopf was das Songwriting angeht, meistens läuft es so, dass er an Sachen arbeitet und sobald die dann fertig sind arbeiten wir es zusammen aus. Ab und zu entsteht auch einfach mal was aus einer Jam-Session raus oder jemand anders hat eine Idee die man dann zusammen verfolgt …

Was die Lyrics angeht, ist es einfach so das ich mir immer wieder Zeit nehme etwas zu schreiben und Ideen zu sammeln, sobald die Songs dann fertig sind fange ich an das ganze auszubauen und final zu machen.
Time For Metal / Piety:
Wenn ihr nicht zusammen in einer Band wärt, was würdet ihr dann jetzt machen? Hättet ihr miteinander etwas zu tun oder würdet ihr eurer eigenen Wege gehen?

Tenside / Daniel Kuhlemann:
Bor gute Frage, keine Ahnung 😉 Ich schätze mal jeder würde halt so das übliche Leben führen …
Time For Metal / Piety:
Was ist das Größte, was euch als Band passieren könnte und was würdet ihr tun, wenn dieses Ereignis eintreten würde? Würdet ihr alle Fans zu einer riesen Feier einladen oder doch lieber privat für euch feiern?

Tenside / Daniel Kuhlemann:
Ich denke das größte was uns passieren könnte wäre einfach eine richtig lange Worldtour die mal echt ein halbes Jahr rund um den Globus geht, dass wäre glaub ich so das größte was der Band passieren könnte hahaha 😉 Und nach dem man ja bei so einer Tour eh jeden Abend seine Fans trifft, feiert man ja automatisch mit denen ab von dem her …

Time For Metal / Piety:
Vielen Dank für eure Zeit und Mühe! Wir wünschen euch alles Gute für eure private und musikalische Zukunft und hoffen, dass sich unsere Wege noch des Öfteren kreuzen werden!

Tenside / Daniel Kuhlemann:
Vielen Dank, das ist nett!!! Merci für das Interview und euren Support !!!

Cheers,
Daniel Kuhlemann & Tenside

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