The Dirty Nil: drittes Album „Fuck Art“ ist digital am Neujahrstag erschienen

Physischer Release am 29.01.

2021 muss sich schon sehr anstrengen, um schlechter auszufallen als das vergangene Jahr – und es hat schon fulminant begonnen! Am 01.01.2021 ist mit Fuck Art das dritte Album der kanadischen Punkrocker The Dirty Nil digital erschienen. Der physische Release folgt am 29.01..

Credit: Sam Tomlinson, Quelle: Community Promotion

Auf Fuck Art demonstriert das Trio erneut eine hochsympathische „Arschlecken“-Haltung – gepaart mit selbstbewusster Schamlosigkeit und natürlich der lautstarken und ungebremsten Energie des Rock’n’Roll. Den ehrfurchtslosen Gewinnern des kanadischen Juno-Awards ist mit ihrem dritten Album ein spektakulärer Spagat zwischen den heroischen Posen des Classic Rocks, der energiegeladenen Hochspannung des Pop-Punks, der Brüchigkeit des Indie, dem Brummen und Knirschen des Alternative-Rocks der Neunziger und dem Adrenalin des Speed Metal gelungen. Doch nicht nur das: Die elf Songs auf Fuck Art verbinden auch reflektierte Betrachtungen der menschlichen Emotionalität mit der band-typischen Verschmitztheit und einer ungezügelten Fröhlichkeit.

Der Frontmann Luke Bentham hat die digitale Veröffentlichung des Albums mit den folgenden Worten begleitet:
“Dear world, we proudly present to you: Fuck Art. Dreams, revenge, joy and death. This is our purest glimpse of truth and beauty. Please enjoy, and as always, much love and hail hail rock n roll.”

Schon vor der Veröffentlichung hat Fuck Art für ein ordentliches Rauschen im internationalen Blätterwald gesorgt: Die Alternative Press listete die Platte unter den „Most Anticipated Albums of 2021” und charakterisierte The Dirty Nil darin treffend als “glorious fuck-up savants capable of stirring our souls”, während Loudwire die Vorab-Single Doom Boy in ihre Liste der besten Songs des Jahres 2020 aufnahm und den Sound des Songs sowie des dazugehörigen Albums wie folgt beschrieb: „pop-y, punk-y, thrash-y songs about listening to Slayer in your mom’s Dodge Caravan”. Auch in Deutschland konnten die Kanadier Musikjournalisten begeistern: Die Visions kürte Fuck Art zum ersten Album des Monats 2021, während das OX-Fanzine die Platte in den Top 5 seiner aktuellen Doppelausgabe führte.

Vor der Veröffentlichung des Albums haben The Dirty Nil mit mehreren Vorab-Singles auf sich aufmerksam gemacht, wobei sie insbesondere in den dazugehörigen Videos ihren außergewöhnlichen Humor bewiesen: Im Clip zum bereits erwähnten Doom Boy – einer Ode an die jugendliche Liebe – zerlegte die Band den im Song besungenen Caravan nach allen Regeln der Kunst. Done With Drugs, in dem Luke Bentham augenzwinkernd über Jugendsünden reflektiert, denen man mit Anfang 30 entwachsen sein sollte, wurde von einem Video begleitet, in dem The Dirty Nil zahlreiche legale und illegale Drogen auf abstruse Weise zerstörten. Die Songs One More And The Bill und Blunt Force Concussion setzen sich wiederum mit dem konstanten Kampf gegen die Schwachsinnigkeiten auseinander, die wie ein Hundehaufen an den Sohlen all jener kleben, die sich als junge Erwachsene ihren Weg durch das Leben bahnen; im Clip zum letztgenannten Song mutierte das Trio zu naturverbundenen Post-Hippies.

Allein diese Aufzählung verrät: Fuck Art ist die bislang eklektischste, ehrfurchtsloseste und opulenteste Veröffentlichung in der bisherigen Historie von The Dirty Nil – und für viele ihrer Anhänger vermutlich auch die bislang gelungenste.

Quelle: Community Promotion

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