Artist: Nightsteel
Herkunft: Griechenland
Album: Nightsteel
Genre: Heavy Metal, US Power Metal, Melodic Metal, Hard Rock, Melodic Rock
Spiellänge: 44:44 Minuten
Release: 11.04.2025
Label: Cosmic Fire Records
Link: https://nightsteel-gr.bandcamp.com/album/nightsteel
Bandmitglieder:
Gesang und Backing Vocals – Travis Wills
Gesang und Backing Vocals – Craig Cairns
Gesang und Backing Vocals – Rob Lundgren
Gesang und Backing Vocals – Mauro Elias
Schlagzeug – Mike Foudotos
Gitarre – Igor Paspalj
Bass und Backing Vocals – Bill Sam
Gitarre und Keyboard – Jasmin M.
Tracklist:
1. Nightsteel
2. Darkness Reigns
3. Screams Of Agony
4. Warlord’s Betrayal
5. Whispers Of The Heart
6. Eternal Fight
7. Calm Lake
8. Win Or Lose
9. Panagioti
10. Damned Sorrows
In den vergangenen Jahren hat sich Griechenland zu einer der metallischen Hochburg für die klassischen Spielarten der 80er und 90er-Jahre entwickelt, sodass immer wieder interessantes Material von neuen Namen auftaucht. Ein neues Projekt trägt den Namen Nightsteel, die ihr selbst betiteltes Debüt im April 2025 auf den Markt bringen. Ob es sich bei Nightsteel um eine Band oder ein Projekt handelt, scheint noch nicht ganz klar zu sein. Diverse hochkarätige Gastsänger sind auf der Scheibe verewigt. Die Liste führt der neue Crimson-Glory-Fronter Travis Wills an, geht über den Tailgunner-Sänger Craig Cairns zu Rob Lundgren (Reveal, Mystery Moon). Die Ausrichtung wird bereits bei der Namensliste klar. US Power Metal und klassischen Heavy Metal gibt es von Nightsteel auf die Ohren, aber nicht nur.
Travis Willis macht mit dem Titeltrack den Anfang. Irgendwo zwischen stampfendem Heavy Metal und US Power Metal sortiert sich die Nummer ein. Vor allem rund um den Refrain schimmern Crimson-Glory-Anleihen durch, wobei progressive Elemente vermieden werden. Darkness Reigns zieht das Tempo an, Screams Of Agony knüpft an seinen Vorgänger an und erinnert beim Refrain an Euro Power Metal, sodass die Nummer gegenüber den ersten beiden Titeln abfällt.
Warlord’s Betrayal baut eine gedankliche Brücke zu William Tsamis und Warlord, und somit zu einem der ganz großen Epic-Metaller. Eine gewisse Epic streuen Nightsteel ein. Insgesamt wird es komplexer und mit dem Gesang von Willis bewegen sich die Protagonisten zum progressiven Power Metal der Marke Fates Warning, Queensrÿche oder Crimson Glory.
Sängerwechsel und damit auch Richtungswechsel: Mit Rob Lundgren wird es seichter und ein Mix aus melodischem Hard Rock und Metal kommt bei der Powerballade Whispers Of The Heart zum Vorschein. Eternal Fight übernimmt Craig Cairns, der anders als bei Tailgunner in den melodischen Gewässern bleibt.
Der eigentliche Sänger von Nightsteel, Mauro Elias, ist erstmals bei Calm Lake zu hören. Warum diverse Gastsänger auf der Platte agieren, wird bei dem Genuss des Stücks klar. Die Vocals sind mehr als gewöhnungsbedürftig und werden für Diskussionen sorgen. Gleiches gilt für Calm Lake, der als moderner Melodic Rocker nicht zum Anfang der Scheibe passt. Erst Cairns und das stampfende Win Or Lose sorgen für Belebung, auch wenn die Nummer nicht an die Sachen von Willis anknüpfen kann und sich zu den melodischen Stücken einsortiert. Die beiden Nachfolger zum Plattenfinale übernimmt erneut Mauro Elias, wobei die Vocals fast nach der Skip-Taste schreien. Die Tracks an sich sind nicht viel mehr als Standardware, die es so oder so ähnlich jeden Monat auf diversen neuen Werken zu finden sind.




