Asenblut – Legenden (EP)

“… die Augen blickten bitterkalt…“

Artist: Asenblut

Herkunft: Göttingen, Deutschland

Album: Legenden

Spiellänge: 22:30 Minuten

Genre: Pagan Metal, Death Metal, Black Metal, Thrash Metal

Release: 16.02.2018

Label: AFM Records

Link: https://www.facebook.com/asenblutband

Bandmitglieder:

Gesang – Tetzel
Gitarre – Yuri
Gitarre – Claus Cleinkrieg
Bassgitarre – Sash
Schlagzeug – Balrogh

Tracklist:

  1. Die Legende
  2. Heldenbürde
  3. Asenblut
  4. God Or Man (Manowar Cover)
  5. Von Des Verräters Untergang

Die Pagan Metal Szene hat ja schon so einige starke Bands aus dem Boden gestampft und darunter findet sich auch die Band Asenblut mit Sänger Tetzel wieder. Der Fünfer aus Göttingen, den es seit 2007 gibt, verbreitet starken, tonnenschweren Pagan Metal. Nach drei Alben und zwei Jahren Wartezeit erscheint nun unter der Fahne von AFM Records ihre EP Legenden, um Hunger auf ein mögliches neues Album zu machen.

Der Silberling startet mit Die Legende und bringt dem Hörer eine sehr hörenswerte Geschichte eines alten Kriegers. Einige Textstellen sind besonders gelungen, vor allem, wo der Krieger beschrieben wird. Dazu dann noch geniale Riffs, die einem das Gefühl geben, auf einem Schlachtfeld zu stehen und Tetzels tiefe Growls machen es zu einem packenden Gesamtbild.
Die Heldenbürde kommt dann auch ziemlich wuchtig daher und überzeugt auch hier wieder mit den starken Riffs – auch das Gitarrensolo im Song ist ziemlich gelungen.
Was sollte es zu einer Band immer geben? Richtig! Einen eigenen Song. Und da wären wir auch schon bei Asenblut. Ziemlich aggressiver aber dennoch sehr eingängiger Sound schallt aus den Boxen und auch hier wieder wird das Ganze durch diese tiefen Growls untermalt. Besonders gut sind die beiden Parts, in denen getappt wird und man die Schlacht auf dem Feld hört.
Ein Manowar Song im Pagan Stil? Keine schlechte Idee und sehr gut umgesetzt vom Quintett. Jeder Fan des Metal Giganten wird sagen „Oh nein, wie können die nur!“ – doch seid beruhigt: Sehr souverän umgesetzt. Und auch mit dem Gitarrensolo ist alles gut gegangen. Man muss sich etwas an die Growls gewöhnen, aber ansonsten tolle Sache.
Zum krönenden Abschluss prügelt sich Von Des Verräters Untergang durch die Gehörgänge, im klassischen Pagan Metal Stil. Ein würdiger Abschluss.

Fazit: Auch wenn die Scheibe leider nur fünf Tracks hat, ist die Platte mal ziemlich gelungen. Starker Pagan Metal, gepaart mit aggressiven Vocals und brachialen und eingängigen Riffs mit einem gewissen Charme - ja, die Scheibe hat mich überzeugt. Asenblut liefern mit ihrer neuen EP Legenden einen guten Vorgeschmack auf einen neuen Silberling. Wer ein Freund dieses Musikgenres ist, sollte auf jeden Fall reinhören. Ach und bevor ich es vergesse: Asenblut wird nie gerinnen! NIEMALS! In diesem Sinne: Antesten.

Anspieltipps: Die Legende und Asenblut
Stefan S.8
Leser Bewertung2 Bewertungen8.3
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