Beleth – Silent Genesis

Australian East Coast Groove Death Metal

Artist: Beleth

Herkunft: Australien

Album: Silent Genesis

Spiellänge: 28:32 Minuten

Genre: Death Metal

Release: 25.06.2021

Label: Narcoleptica Productions

Link: https://belethau.bandcamp.com/

Bandmitglieder:

Gesang – Sebasthian Bentos-Pereira
Alle Instrumente – Chris Long

Tracklist:

  1. Thirteenth Spirit
  2. Silent Genesis
  3. Cries Of The Fatherless
  4. Heretic
  5. Black Speech
  6. First Born
  7. Beleth
  8. Denouement

Chris Long, der ansonsten noch bei den Groove Metal Freunden Goathanger unterwegs, hat sich alle Instrumente geschnappt, um ein Projekt aufzunehmen. Nur singen wollte er anscheinend nicht, diesen Job muss der Sebasthian erledigen. Viel zu sagen gibt es auch nicht, außer, dass die beiden von der East Coast stammen, allerdings von der australischen. Vorab haute man eine Single raus und nun also das Debüt.

Thirteenth Spirit kommt sehr galaktisch um die Ecke und leitet das Album als Intro ein, welches dann mit einem schnellen Part und einer drückenden Doublebass eingeleitet wird. Es folgt grooviges Riffing und ein Uaaarghhhh. So gehört am Anfang von Silent Genesis. Der Song setzt sich sehr groovig fort und bietet Kopfnickern die Möglichkeit, ihrer Lieblingsbeschäftigung wieder nachzukommen. Das Tempo bleibt langsam, aber die Doublebass baut ordentlich Druck auf. Der Sänger growlt ordentlich und das Riffing wird variiert. Der Gesang ebenfalls und teilweise gedoppelt. Melodische Leads im Hintergrund und dann wechselt man in marschierend klingende Drummomente, die mit einem Solo kombiniert werden. Klingt ganz geil. Es erfolgt wieder der Wechsel in den groovigen und drückenden Part.

Heavy, drückend und verspielt geht man bei Cries Of The Fatherless zu Werke. Nach einem abwechslungsreichen Anfang groovt man wieder ohne Ende und nimmt immer mal wieder kurz Fahrt auf, ohne schnell zu agieren. Das Riffing kommt auch wieder sehr gut und der zweifache Gesang wird wieder eingesetzt. Der Groove ist allgegenwärtig. Einzelne Drumschläge bringen eine kleine Abwechslung, ebenso wie das lang gezogene Riff. Dieses wird dann endlich mal zerpflückt und im Uptempo um den Latz geknallt. Ein kurzes Solo und dann setzt man wieder zum Groove an, macht es aber nicht. Geil. Unerwartetes, aber passendes Ende.

Heretic kommt zu Beginn ziemlich rockig und somit ein wenig abwechslungsreich daher, geht aber dann wieder in diese typische groovenden Maschinen. Die Doublebass kommt wieder zum Einsatz und dann groovt man sich wieder durch die australische Wildnis. Der Song klingt ganz nett, fliegt aber irgendwie an meinen Ohren vorbei. Die Screams, die eingebaut werden, klingen ziemlich wild und zerstörerisch. Am Ende baut man noch ein wenig Druck auf und klingt noch einmal ein wenig rockig.

Black Speech und First Born konzentrieren sich total auf das Gegroove und die Parts klingen leider sehr austauschbar. Trotzdem sind sie sehr druckvoll und gerade wegen der Einfachheit auch interessant.

Beleth kommt da schon zackiger aus den Boxen. Der Song treibt gut, ist aber auch druckvoll und groovig. Das Riffing bleibt endlich mal richtig hängen und ist sehr markant.

Denouement endet so, wie das Album angefangen hat, und zwar mit spacigen Klängen.

Beleth – Silent Genesis
Fazit
Beleth liefern einen dunklen und schweren Schlag. Den Groove haben sie sich auf die Fahne geschrieben, kombinieren diesen mit Death Metal Elementen und gutturalem Gesang. Gutes Debüt, auch wenn man sich teilweise selber wiederholt.

Anspieltipps: Silent Genesis und Beleth
Michael E.
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