Death… Is Just The Beginning – Kataklysm / Hypocrisy / The Spirit am 18.10.2018 im Schlachthof in Wiesbaden

„Death… Is Just The Beginning – Kataklysm / Hypocrisy / The Spirit am 18.10.2018 im Schlachthof in Wiesbaden“

Bands: Kataklysm, Hypocrisy, The Spirit

Ort: Halle im Schlachthof Wiesbaden, Murnaustraße 1, 65189 Wiesbaden

Datum: 18.10.2018

Kosten: 28 € VK, 34 € AK

Genre: Death Metal, Melodic Death Metal, Black Metal

Besucher: ca. 2000 Besucher

Veranstalter: Schlachthof Wiesbaden

Link: https://www.schlachthof-wiesbaden.de/programmdetails/items/kataklysm-hypocrisy.html

Setlisten:

1. Sounds From The Vortex
2. Cosmic Fear
3. The Clouds Of Damnation
4. Cross The Bridge To Eternity
5. Illuminate The Night Sky
6. The Great Mortality

1. Fractured Millenium
2. Valley Of The Damned
3. End Of Disclosure
4. Adjusting The Sun
5. Eraser
6. Pleasure / Medley
7. Fire In The Sky
8. Killing Art
9. Warpath
10. Final Chapter
11. Roswell 47


1. Narcissist
2. The Black Sheep
3. Fire
4. The Serpent’s Tongue
5. 10 Seconds From The End
6. Guillotine
7. As I Slither
8. Crippled And Broken
9. Outsider
10. Manipulator Of Souls
11. In Shadows & Dust
12. … And Then I Saw Blood
13. Like Animals
14. Iron Will
15. Blood In Heaven

Nach den letzten genialen Stoner Konzerten im Kesselhaus steht heute mal wieder die große Konzerthalle im Schlachthaus in Wiesbaden an!

Death… Is Just The Beginning mit Kataklysm, Hypocrisy und The Spirit ist angesagt. Also einen schönen Abend mit Death Metal! Der Name der Tour geht auf die beliebte Sampler-Reihe aus den Anfangszeiten von Nuclear Blast zurück und verspricht Konzertabende bester Death Metal Qualität.

Josef und seine Partnerin Christiane, mit denen ich letzten Monat bereits zusammen auf dem genialen ausverkauften Prong Konzert im Kesselhaus war, nehmen mich heute Abend mit. Das hatten wir bereits beim Prong Konzert verabredet. Früh genug angekommen, gehen wir noch ins 60/40 etwas essen! Eine Freundin von Christiane gesellt sich zu uns und wir unterhalten uns nett. So verpassen wir den Beginn der Veranstaltung um ein paar Minuten.

Drinnen angekommen sind The Spirit bereits am Spielen. Ich gehe nicht mehr in den Fotograben, wo sich die Pressekollegen bereits aufhalten, sondern mache von vorne ein paar Bilder. Das, was The Spirit da auf der Bühne vollbringen, hört sich für mich recht gut an! Die Halle ist zwar schon ordentlich gefüllt, aber trotzdem recht überschaubar. Sie wird sich im Laufe des Abends jedoch noch gut füllen. Mit ihrem Melodic Black / Death Metal haben The Spirit im letzten Jahr aufhorchen lassen. In Eigenregie veröffentlichten sie ihr Debütalbum Sounds From The Vortex, welches streng limitiert und über ihre Homepage beinah ausverkauft war. Nuclear Blast veröffentlichte es im August dieses Jahres noch einmal. Damit die Eigenproduktion was Besonderes bleiben sollte, erschien die neue Auflage mit anderem Artwork. Die Saarbrücker The Spirit machen das heute ausgezeichnet und kommen beim Publikum gut an. Klar, da sind wie immer, einige „Fachleute“ unter den Fans, die es mal wieder besser wissen. Mit ihren klirrendkalten, eisigen Melodien bringen sie einen authentischen rauen Klang auf die Bühne und verzichten dabei auf eine großartige Show. Wenn man ihnen zuhört, versteht man, wieso Nuclear Blast sie unter Vertrag genommen hat. Auf der Setlist steht das komplette Album. Aber nur fast, denn auf den letzten Song des Albums Fields Of The Unknown müssen sie verzichten, weil einfach nicht genügend Zeit für sie heute Abend zur Verfügung steht, denn Hypocrisy und Kataklysm stehen ja auch noch an! Am Merchstand kann ich noch das Album Sounds From The Vortex auf Vinyl in der Erstausgabe ergattern. Das signieren mir die Jungs sogar noch!

  

Hypocrisy mit Mastermind Peter Tägtgren stehen nun an! Da warten eine ganze Menge der anwesenden Fans heute drauf. Das hört man auch an dem Raunen, als Peter Tägtgren und seine Kollegen die Bühne betreten. Peter Tägtgren habe ich vor einem Jahr mit seinem anderen Projekt Pain bei der Coming Home Tour 2017 gesehen. Mit dieser Band macht er aber Electronic / Industrial Metal. Mit Hypocrisy ist er wesentlich erdiger, denn es steht heute Abend ganz klar Death Metal an. Aber der Titel der Coming Home Tour trifft es auch in diesem Fall etwas. Denn auch mit Hypocrisy ist es für Peter Tägtgren ein Coming Home. Nach Jahren der Abstinenz meldet er sich mit Hypocrisy endlich wieder im Konzert zurück. Auch die letzte Veröffentlichung eines Albums ist schon Jahre her. End Of Disclosure ist das bisher letzte Album vom Hypocrisy und das war schließlich schon 2013.

  

Das Bühnenbild ist ebenso spektakulär wie die Show des Quartetts. Das Schlagzeug ist im Hintergrund stark erhoben und erhebt sich wie ein Ufo über die Mitstreiter. Meist mit sehr grellen Farben angestrahlt, verfehlt es seine Wirkung nicht, während die Saitenspieler im Vordergrund meist in düstere Farben gehüllt sind. Das passt natürlich ausgezeichnet zu den Inhalten der Musik von Hypocrisy, die doch sehr viel mit Aliens und Science Fiction zu tun haben. Die Setlist beginnt mit Fractured Millenium vom selbst betitelten Hypocrisy und besteht aus einem Mix der alten Alben. Mit Roswell 47 endet der Gig mit einem Song des  Albums Abducted, welches vor 22 Jahren erschien. Der Gig der schwedischen (Melodic) Death Metaler hat sichtlich begeistert. Hoffen wir, dass Peter Tägtgren mit seiner Band Hypocrisy nicht wie das Ufo und die Aliens im Jahre 1947 auf der Area in Roswell verschwinden. Sollten sie dem entgehen, wäre ein neues Album auf jeden Fall angebracht!

  

Und wieder einmal freue mich auf Kataklysm. Die kanadischen Melodic Death Metaler sind für mich absolute Garanten geiler Härte. Die bekommen wir dann auch grandios von Kataklsym dargeboten. Das Bühnenbild stellt das Cover ihres aktuellen Albums Meditations dar, welches irgendwann auch gewechselt wird. Das Quartett um Frontmann und Sänger Maurizio Iacono bringt Melodic Death Metal allererster Güte zutage. Das haut wirklich richtig rein. Härte ist angesagt, ohne die Melodie außer Acht zu lassen. Mir persönlich gefällt das noch mal eine Spur besser als das, was Hypocrisy eben auf der Bühne zauberten. Dies ist zwar wie vieles Geschmacksache, aber ich denke, man merkt hier doch, dass keine Pause war und die Jungs richtig eingespielt sind. Dass sie Spaß an Konzerten haben, habe ich dieses Jahr bereits auf dem Rockfels auf der Loreley gesehen. Dort gehörte ihr Gig eindeutig zu den Topacts. Mit den Jungs von Kataklysm habe ich vor Jahren bei einer Signierstunde mal richtig Spaß gehabt. Damals dem deutschen Publikum noch nicht so bekannt, waren recht wenige Leute bei ihnen. Dies hat ihnen den Spaß nicht verdorben. Sie bemalten die Autogrammkarten mit Hasenohren und Teufelshörnern und warfen sie hinter mir her. Dies ist natürlich beim jetzigen Status nicht mehr möglich. Ich hätte gerne noch mal ein paar Worte mit ihnen gewechselt. Das habe ich heute aber leider nicht geschafft.

 

Die Jungs von Kataklysm haben in diesem Jahr im Juni mit Meditations ein neues Album herausgebracht. Keine Angst, trotzt des Titels ist da keine Mucke zum Meditieren drauf. Die Setlist beginnt heute mit dem Song Narcissist vom neuen Album. Auf die Setlist schaffen es mit Guillotine, Outsider und …And Then I Saw Blood noch weitere Songs des neuen Albums auf die Setlist. Tracks solcher großartiger Alben wie Of Ghost And Gods, Serenity In Fire oder Prevail steuern den Rest bei. Eine denkwürdige großartige Show zeigen die Kanadier hier mit ihrer Musik.

  

Fazit: Heute Abend hat hier alles gepasst. Die Co-Headliner Tour Death… Is Just The Beginning mit Kataklysm und Hypocrisy, sowie dem Support von The Spirit ist ein tolles Death Metal Event. Ihr habt noch die Chance euch diese Kombination anzusehen, die von Time For Metal präsentiert wird.

Hier die komplette Tourübersicht:

18.10. DE Wiesbaden – Schlachthof
19.10. DE Stuttgart – LKA Longhorn
20.10. DE Munich – Backstage
23.10. HU Budapest – Barba Negra
24.10. AT Vienna – Arena
25.10. PL Wrocław – Zaklęte Rewiry
26.10. DE Geiselwind – MusicHall
27.10. IT Milan – Live Music Club
28.10. CH Pratteln – Z7
29.10. FR Lyon – Ninkasi Kao
31.10. ES Madrid – Sala Mon
01.11. ES Barcelona – Razzmatazz 2
02.11. FR Limoges – CC John Lennon
03.11. FR Paris – La Machine du Moulin Rouge
04.11. BE Antwerp – Trix
05.11. DE Hamburg – Docks
06.11. SE Gothenburg – Trädgår’n
07.11. SE Stockholm – Fryshuset
09.11. FI Helsinki – The Circus
10.11. FI Tampere – Pakkahuone
12.11. DK Copenhagen – Pumpehuset
13.11. NL Leeuwarden – Neushoorn
14.11. DE Berlin – Kesselhaus
15.11. DE Dresden – Eventwerk
16.11. DE Oberhausen – Turbinenhalle 2
17.11. DE Leipzig – Hellraiser

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