Diretone – Diretone

„Trotz großer Einflüsse, kein großer Wurf“

Artist: Diretone

Album: Diretone

Spiellänge CD: 41:53 Minuten

Genre: Heavy Thrash Metal / Rock

Release: 25.11.2011

Label: Gateway Music

Link: http://www.myspace.com/diretone

Klingt wie: Metallica, Pantera und Volbeat

Bandmitglieder:

Lars Hørning – Bass, Gesang
Peter Kondrup – Gitarre
Jacob Nielsen – Gitarre
Henrik Glass – Schlagzeug

Tracklist CD:

  1. Nerve
  2. Bitter
  3. It Never Ends
  4. Cold
  5. Drawn To Life
  6. Go To Believe
  7. While You Forget
  8. Eyes Wide Shut
  9. Antidote
  10. Road

diretone-diretone-cover
Dänemark ist dank Volbeat, Hatesphere und einigen anderen Landsleuten kein unbeschriebenes Blatt mehr in der Metallandschaft. Dazu gesellen sich Diretone, die mit dem gleichnamigen Album auf sich aufmerksam machen wollen. 2003 haben sich die vier Musiker bereits zusammengeschlossen, um nach geraumer Ausarbeitungszeit in diesem November ihr erstes Album vorzustellen. Die musikalische Ausrichtung auf ihrem Longplayer wird nach den ersten Stücken bereits klar, so sind Elemente von Pantera einfach nicht zu überhören, zudem werden Metallica-artige Riffs mit ins Songwriting einbezogen, die als i-Tüpfelchen einen Hauch von Volbeat miteinfließen lassen.

It Never Ends ist das beste Beispiel für die Vorgehensweise der Dänen, die mit stampfenden Riffs und einer groovigen Grundstimmung das Album wie an einem roten Pfaden aufziehen. Das muss nicht unbedingt schlecht sein und ein gutes Albumkonzept hat noch niemandem geschadet! Mit einigen Soli und Breaks wird versucht, die Spannung beim Hörer dementsprechend hoch zu halten. Dieses gelingt nur bedingt, dafür ist die Struktur in den zehn Stücken einfach zu identisch und lässt wenig Platz für Überraschungsmomente. Was die vier jedoch anstellen, machen sie gut. Man kann keinesfalls von einer schlechten Leistung sprechen. Nur wirken viele ähnliche Tracks auf etwas über 40 Minuten auf den Hörer nach länger werdender Spielzeit auf die Dauer uninteressant. Da helfen auch die diversen Einflüsse von Genregrößen nicht weiter, wenn die Umsetzung ohne nennenswerte Höhepunkte und Spielwitz auskommen muss.

Rene W.
4.5
4.5
Podcast
Leise War Gestern... - Der Time For Metal Podcast

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