Grantchester Staffel 1

Die Vergleiche zu Inspector Morse machen neugierig

Filmtitel: Grantchester Staffel 1

Sprachen: Deutsch, Englisch

Untertitel: Deutsch, Englisch

Laufzeit: ca. 275 Minuten + 26 Minuten (Bonus)

Genre: Krimiserie

Release: 31.05.2019

Regie: Harry Bradbeer, Jill Robertson, Tim Fywell

Link: www.edel.com

Produktion: Edel:Records

Schauspieler:

James Norton, Robson Green, Morven Christie, Tessa Peake-Jones

Edel:Records bringen den vor fünf Jahren produzierten ersten Teil von Grantchester als Doppel-DVD heraus. Seit wenigen Tagen können Fans von britischen Krimis zugreifen, die auf Inspector Morse und Co. stehen. In Regie von Harry Bradbeer, Jill Robertson und Tim Fywell konnte die Serie mit 7,7 Millionen Zuschauern einen sensationellen Serienstart feiern. Auf DVD gibt es 26 Minuten Bonusmaterial in Form von einem Making Of und einem Einblick hinter den Kulissen. Basierend auf dem Roman Der Schatten Des Todes: Sidney Chambers Ermittelt von James Runcie führen unter anderem die Schauspieler James Norton, Robson Green, Morven Christie und Tessa Peake-Jones durch die typisch britische Handlung.

Die Story von Grantchester Staffel 1:

Die Handlung spielt im Dorf Grantchester des Jahres 1953, das in der englischen Grafschaft Cambridgeshire liegt. Im Mittelpunkt steht das Leben des Vikars Sidney Chambers, der neben seiner Tätigkeit als Geistlicher auch als Hobby-Detektiv arbeitet. Gemeinsam mit dem örtlichen Polizeikommissar Geordie Keating stellt er Ermittlungen über den mysteriösen Tod eines seiner Gemeindemitglieder an. Sidney ist ein großer, gut aussehender Mann, der eher zurückhaltend ist und eine romantische Ader hat. Geordie hingegen wäre gerne ein paar Zentimeter größer und läuft mit abgewetzten Schuhen und ungekämmten Haaren herum. Im Laufe der Zeit entwickeln die ungleichen Partner eine wahre Freundschaft.

Fazit
In den letzten Wochen habe ich diverse schwedische Krimis auf die Augen bekommen und muss sagen, im Normalfall liegen mir skandinavische Ausführungen mehr als britischen Storys. Die Vergleiche zu Inspector Morse machen neugierig. Eine sehr gelungene schauspielerische Leistung setzt die Grundsäule, das atmosphärische Grantchester der Nachkriegszeit spielt der Produktion in die Karten. Die Kameraführung kann ebenfalls überzeugen und im Großen und Ganzen gibt es nichts, worüber man meckern dürfte. Wie so oft setzt die Regie auf einen gewissen Humor, versucht Charme zu versprühen, ohne ganz trocken britisch den Konsumenten zu vergraulen. 50er-Jahre Flair in einem frischen Gewand dürfte auch das deutsche Publikum erreichen, das nur darauf wartet, dass Teil zwei auch in unserer Sprache herausgebracht wird. Weniger erwartet und zufrieden aus der Vorstellung gegangen - vielleicht können euch die fast fünf Stunden ebenso schnell positiv überzeugen.
René W.8.2
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