Am 23. Januar 2026 erscheint Le Sang des Pierres, das brandneue Album der französischen Post-Hardcore-Band Gros Enfant Mort, das über Moment of Collapse Records veröffentlicht wird. Nach der ersten Single Saigne Saigne Saigne präsentiert die Band nun ihren neuesten Track Merci Les Cendres. Der Song wird von einem neuen Musikvideo begleitet, das von Arthur Chowca inszeniert und bearbeitet wurde. Seht es euch hier an:
Merci Les Cendres hier streamen.
Zur Single äußert sich die Band: „This song captures the fragile moment when, after watching one’s life go up in smoke, depression finally begins to lift. Sensations return, colors reappear, and with them, the possibility of a future – even if uncertain, even if built on ruins. It speaks of the lucid and painful decision to keep moving forward, using the still-warm embers and ashes of the past as the foundation for rebuilding. Caught between hope and vertigo, it’s a tentative attempt to be reborn in a world that’s still burning.“
Le Sang Des Pierres – Trackliste:
- Cloué Au Sol
- Saigne! Saigne! Saigne!
- Château De Cartes
- 3114
- Étranger À La Terre
- Paillasson 4ever
- L’art De Perdre
- Merci Les Cendres
- Le Sang Des Pierres

Mit Le Sang des Pierres verwandeln Gros Enfant Mort Erschöpfung in Trotz. Die in Poitiers ansässige Band, die in den Traditionen des französischen Screamo und Post-Hardcore verwurzelt ist, schafft ein Album, das weniger wie eine Katharsis und mehr wie ein Überleben wirkt. Entstanden aus Leere und Zusammenbruch, fängt es die langsame Erosion des Selbst unter sozialem Druck, Isolation und der Absurdität des modernen Lebens ein.
Während La Banalité du Mal aus dem Jahr 2022 die alltägliche Grausamkeit seziert hat, internalisiert Le Sang des Pierres diese. Depression wird hier nicht als persönlicher Makel behandelt, sondern als Symptom eines Systems, das entfremdet und konsumiert. Die Band sucht nicht nach Heilung oder Erlösung; sie ist Zeugin.
Musikalisch schlägt das Album härter zu als alles, was sie zuvor gemacht haben – dicht, roh und unerbittlich. Gitarren schneiden durch Lärm-Wände, Drums hämmern wie ein gefangenes Herz, während flüchtige melodische Fragmente durch die Ruinen blitzen. Es ist chaotisch, aber niemals ziellos – ein präzises Porträt von Zusammenbruch und Widerstand, die miteinander verwoben sind.
Le Sang des Pierres ist kein Trostalbum. Es ist ein Dokument der Ausdauer – ein Aufschrei gegen Resignation und der Beweis, dass selbst am Rand etwas in uns weiterhin auf Überleben besteht. Gros Enfant Mort nennen es eine „konstruktive Wut“ – nicht Verzweiflung, sondern Weigerung. Eine Entscheidung, weiterzumachen, selbst wenn der Boden unter einem aufbricht.
Gros Enfant Mort online:
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