Hamburger Metal Dayz 2019 vom 20. – 21.09.2019 in der Hamburger Markthalle

Hamburg, Markthalle, zwei Tage, 12 Bands, das sind die Hamburger Metal Dayz 2019

Eventname: Hamburger Metal Dayz 2019

Bands: Overkill, Savage Messiah, Kaizaa, Das Beben, Critical Mess, God Dethroned, Nothgard, Hämatom, The Vintage Caravan, DeTraktor, Gloryful, Iron Savior, Dymytry

Ort: Markthalle, Hamburg

Datum: 20. – 21. September 2019

Kosten: 2 Tagesticket 67,25 €, Tagesticket je 39,75 €

Genre: Thrash, Heavy Metal, Neue Deutsche Härte, Rock, Death Metal, Melodic Death Metal, Retro Rock, Power Metal, Psy Core Metal, Traktor Metal

Veranstalter: ICS Festival Service GmbH

Links: www.hamburg-metal-dayz.de
www.ics-int.com

Freitag, 20. September

Nun macht auch die Fridays For Future Bewegung den Metallern zu schaffen. In Hamburg sind gut 70.000 Menschen auf den Straßen und bringen den Verkehr rund um die Markthalle zum Erliegen. Deshalb haben wir beschlossen, mit dem Auto bis Barmbek zu fahren und von dort mit dem ÖPNV weiterzufahren. Das klappt auch recht gut, aber so schaffen wir es erst zur dritten Band. Somit verpassen wir Critical Mess und Kaizaa. Letztere haben wir aber in den vergangenen Monaten des Öfteren gesehen und somit wissen wir, dass sie einen guten Job machen. Die deutschen Texte, gepaart mit kraftvollen Songs, haben bestimmt auch hier begeistert.
Der Einlass klappt gut, auch wenn dieses Jahr an der Taschenkontrolle keine Eddings mit reingenommen werden dürfen. Das ist das erste Mal in den diversen Jahren des Markthallenbesuches, wo das verboten ist. Der Veranstalter befürchtet, dass wir möglicherweise die Wände beschmieren könnten. Das betrifft jeden, der ggf. Autogramme haben möchte, und so sammeln sich bei der Garderobe diverse Tüten mit Schreibern. Nun ja.

Aber nur kurz geärgert und dann erst mal in die Halle. Wie in den letzten Jahren auch, ist im Foyer ein Sea Sheppard Stand, die Wacken Foundation mit Tombola und Drehscheibe, eine Ecke mit Fantasy Gemälden und Postern sowie der Black Pearl Tattoo Stand. Da hatte ich mich im Vorfeld beworben, um ggf. mein erstes Tattoo zu bekommen. Leider habe ich das Los nicht gezogen. So bleibt mein Körper tintenfrei. Ob des verspäteten Ankommens, ist die Aussprache mit den Wacken Gründern Thomas Jensen und Holger Hübner bereits in vollem Gange, sodass es im Marx entsprechend voll ist. Also geht es schnell in die Haupthalle, um dort die beginnenden Savage Messiah zu hören. Der Raum, der bis zu 1000 Gäste fasst, ist nur mäßig gefüllt, als Maschine Nitrox die Band ansagt. Auch im Fotograben tummeln sich nur einige bekannte und unbekannte Gesichter, als die Jungs um Sänger Dave Silver mit The Bitter Truth anfangen. Kraftvoll geht es zur Sache und die gefühlten knapp 200 Zuschauer erleben eine energetische Vorstellung. Das ist für uns ein guter Einstand. Danach treffen wir Kollegen wie Dirk Jacobs, Roberto Turchetto und Bianca Wamsler, die ebenfalls hier die Chance nutzen mit Freunden, Kollegen, Musikern und Veranstaltern zu reden. Das macht dieses kleine Indoor-Festival aus. Da nicht auf Teufel komm raus Tickets verkauft worden sind, ist es nicht überlaufen und dadurch gibt es genügend Platz, um sich entspannt durch die Markthalle zu bewegen.

Zurück zur Musik. Nach einer kurzen Umbaupause kommen Nothgard auf die Bühne. Und was soll ich sagen, irgendwie kommen mir die bekannt vor, ohne sagen zu können, woher. Haben wir die schon mal gesehen? Nicht wirklich, aber der Sänger und Gitarrist Dom R. Crey ist der, der das Wiedererkennen bewirkt. Wissende hätten mir sofort sagen können, dass er bei Equilibrium an der Gitarre steht. Die vier aus Deggendorf machen einen guten Job und überzeugen mit epischem Death Metal. Songs wie Epitaph, Blood Remained oder Black Horizon zeichnen die Truppe aus. Danach gehen wir ins Foyer, um das örtliche Angebot an Getränken zu verkosten. Die gerade im Marx laufende Veranstaltung zur Geschichte der Rockmusik schenken wir uns, da es meist viel zu voll ist und außerdem ist die Luft in dem kleinen Saal zum Schneiden. Auch die heute angebotenen Autogrammstunden lassen wir aus, obwohl sie sich großer Beliebtheit erfreuen. So könnte man von God Dethroned oder Overkill eins der begehrten Autogramme bekommen.

Nächste Band des Abends sind dann auch God Dethroned. Die Holländer servieren einen Death Metal, der sich mit den Großen der Branche messen kann. Henri Sattler und seine Mannen feuern ein wahres Metalgewitter ab. Es bildet sich ein kleiner Mosh Pit. Animiert durch Krachersongs wie Boiling Blood oder Poison Fog feiern die gut 600 Jünger eine angemessene Party. Für die inzwischen angewachsene Fotografen-Crew ist es immer wieder eine Herausforderung, bei rotem und blauem Licht oder einem aus dem Hintergrund auf die Zuschauer gerichteten hellen Spot, gute Bilder zu machen. Was soll´s, muss gehen.

Zu guter Letzt darf dann der heutige Headliner Overkill auf die Bühne. Anhand der Menge an Zuschauern und der gezeigten Band T-Shirts scheinen die meisten nur darauf gewartet zu haben. So ist die Halle auch entsprechend voll, als die Amis um Sänger Bobby „Blitz“ Ellsworth mit Last Man Standing vom aktuellen Album The Wings Of War beginnen. Die Stimmung ist gleich hochgradig gut und so werden Overkill lauthals gefeiert. Die Mähnen fliegen, die Fäuste werden gereckt und wenn Gitarrist Dave Linsk dann zum Solo ansetzt, ist kein Halten mehr. Drummer Jason Bittner hämmert auf seine Felle, dass es eine wahre Freude ist und Bassist D.D. Verni, wie Bobby seit der Gründung 1980 dabei, sorgt für einen ordentlichen Plektron-Absatz. Bereits im ersten Song verbrät er mindestens zehn, als er die Kollegin Bianca damit bewirft. Beachtet hat sie ihn trotzdem kaum…..Weitere Songs sind dann natürlich noch Feel The Fire, Ironbound oder im Zugabenblock Rotten To The Core und Fuck You. Somit sind Overkill ihrem Status als Headliner des Tages gerecht geworden, konnten überzeugen und haben abgeräumt.

Ein besonderes Schmankerl gibt es dann noch im Marx. Hier tritt noch Maschine mit seiner Band Das Beben auf. Er überrascht immer wieder durch seine vielfältigen Aktivitäten. Ob nun die Late Night Show oder die Moderation vieler Veranstaltungen, wie in Wacken, beim Werner Rennen oder auch hier, er ist irgendwie immer präsent. Er steht nun auch als Frontmann vor seiner 2008 gegründeten Band Das Beben und singt. Nun ja, Gesang ist vielleicht weit hergeholt. Der rotzige Punk kommt mit typischen Lauten daher und seine Stimme passt da einfach zu. Der Rest wird durch Performance wettgemacht. Das kommt an und bereitet allen mächtigen Spaß. Schade, dass sie fast zeitgleich mit Overkill auftreten. Aber den doch zahlreichen Anwesenden und den Musikern ist die Freude am Auftritt anzumerken. Dem vollen körperlichen Einsatz geschuldet steht Maschine dann schnell schweißgebadet an der Front und gibt alles. Gelungen.

So geht der erste Tag der Metal Dayz vorbei. Der Rückweg gestaltet sich recht einfach, denn noch gibt’s in der Metropole genügend Öffis, mit denen wir zum Auto zurückkommen. Wir sind gespannt auf morgen.

Samstag, 21. September

Tag zwei beginnt mit einer früheren Anreise. Wir, vor allem ich, wollen die Gunst der Stunde nutzen und beim Saturn zur Autogrammstunde mit Michael Schenker, der seine neue Platte Revelation promotet. Da treffen wir auch Michael Wosgien, der ja bei Nuclear Blast die großen Künstler, u.a. Sabaton, betreut. Dann heißt es warten, denn der ehemalige Scorpions Gitarrist und Begründer erfolgreicher Acts wie MSG oder der McAuley Schenker Group nimmt sich für jeden Zeit. Eine Signatur, Abklatschen, ein paar nette Worte, Bilder, alles geht und so dauert es gut eine Stunde, bis ich an der Reihe bin. Ich habe seine aktuelle Platte als Vinyl dabei und lasse sie signieren. Dann noch ein paar freundliche Worte, denn wir hatten uns ja bereits vor ein paar Wochen zu einem Interview getroffen. Noch ein Erinnerungsbild und das Ziel ist erreicht. Da noch Zeit bis zum Einlass in die Markthalle ist, gehen wir in einen nahe gelegenen gastronomischen Betrieb, um bei strahlendem Sonnenschein eine Gerstenkaltschale und ein stilles Wasser für die Fahrerin zu genießen. Die Speisekarte des empfehlenswerten Körri Speisekontors liest sich auch gut, aber Essen verschieben wir auf später.

Kurz nach 15.00 Uhr öffnen sich die Tore und wir kommen in die Markthalle. Das Programm heute ist nicht ganz so thrashig wie gestern, und so können wir uns auf Iron Savior oder The Vintage Caravan freuen. Das Rahmenprogramm im Marx ist auch interessant, aber überschneidet sich oft mit den Konzerten. Mal sehen, was wir schaffen.

Etwas verspätet fangen dann Tragedian aus Hamburg an. Die Band um den Gitarristen Gabriele Palermo hat in den 17 Jahren ihres Bestehens bereits 18 Musiker ausgetauscht, und der letzte Wechsel dieses Jahr brachte gleich vier neue Mitglieder. Trotz des relativ kurzen Zusammenspiels der sechs Musiker liefern sie ein ordentliches Set ab. Leider ist die Halle recht leer, denn viele sind noch auf der Anreise oder genießen das super Hamburger Wetter. Die Anwesenden werden mit schnellem Power Metal und Songs wie Napoleon belohnt. Sänger Joan Pabon scheint es in seinem schwarzen langen Mantel nicht warm zu werden. Hingucker ist Bassist Dawid Wieczorek, der als einziger ein knallig rotes Hemd trägt. Wir bleiben nicht ganz bis zum Ende und so schaffe ich es noch, die übersichtliche Autogrammstunde von Iron Savior zu besuchen. Die interessante Frage, ob denn vielleicht Kai Hansen, ehemaliges Mitglied von Iron Savior und natürlich Hamburger, als Gastmusiker heute dabei sein wird, verneinen sie aber.

Gespannt warten wir dann erst mal auf Dymytry. Die waren im vergangenen Jahr bereits mit Hämatom unterwegs und konnten da zumindest 50% der heutigen Time For Metal Vertreter überzeugen. Ich lass mich überraschen, denn ich kenn die nicht. Die Tschechen spielen nach eigenen Angaben Psy Core. Dazu tragen sie Insektenmasken, hinter denen sie ihre Gesichter verbergen. Kraftvoll legen die, in ihrem Heimatland schon berühmten Musiker mit With An Axe los. Weiter geht es mit Barrikades und United We Stand. Die Tracks kommen gut an und eine kleine Fangemeinde hat sich bereits angesammelt. Kräftige Riffs von Jiří Urban und Jan Görgel lassen die Bretter der Bühne erzittern. Durch die innige Freundschaft mit Hämatom und deren gemeinsamer Touren, sind die Tschechen auf einem guten Weg sich auch hier zu etablieren.

Währenddessen hat im Marx die Beercreate-Session begonnen. Das ist eine gut besuchte und interessante Veranstaltung, wir nutzen aber die Gunst der Stunde und lassen uns von den drei sympathischen Isländern The Vintage Caravan ein Autogramm verpassen. Auch ein nettes Bild ist mit dabei. Auf den Auftritt freu ich mich schon. Die drei haben mir bisher immer gut gefallen. Nun aber erst mal was essen und dafür geht’s wieder ins Körri, der Kneipe von vorhin. Leckeres Chilli und einen Burger später geht es zurück, um Gloryful zu sehen. Die seit 2010 existierende Band aus Gelsenkirchen wartet mit einem energiegeladenen Set auf. Sänger Johnny La Bomba lässt beim ersten Song This Means War keine Zweifel aufkommen, dass Gloryful sich den Titel zu Herzen nehmen werden. In den folgenden 45 Minuten zeigen die beiden Gitarristen Jens Basten und Adrian Weiss, mit welchem Riffhagel man die Markthalle beharken kann. Hail To The King oder The Glorriors lassen die Matten wirbeln und die Rhythmusfraktion, bestehend aus Drummer Hartmut Stoof und Bassist Daniel Perl, liefert dazu den nötigen Rhythmus. Das macht Freude und so sind die Zuschauer entsprechend gut aufgelegt.

Auf der Hauptbühne geht es jetzt weiter mit Iron Savior. Die wollen sich Mühe geben, da ich ja über ihren Auftritt berichten will, so zumindest Sänger und Gitarrist Piet Sielck bei der Autogrammstunde. Gelingt ihnen dies? Ja, ich bin schon angetan. Die vier Hamburger liefern einen typischen Power/Heavy Metal à la Hamburger Bands wie Helloween oder Gamma Ray ab. Das ist nicht negativ gemeint, sondern das ist gute, eingängige Mucke. Die Spekulationen einiger, ob denn vielleicht der Kai Hansen als Gast mit dabei sein könnte, wurde ja bereits im Vorfeld verneint. Das macht aber auch nichts, denn auch ohne Kai sind die Tracks wie Starlight, Stand Up And Fight und Never Stop Believing kraftvoll und markant. Somit hat auch dieser Auftritt sehr gut gefallen. Das liegt bestimmt auch an meinem Geschmack, der mehr in diese Power Metal Richtung tendiert.

Nun kommt die Gewissensfrage: Maschine’s Late Night Show oder The Vintage Caravan? Natürlich zunächst die Isländer. Der Soundcheck verheißt schon mal Gutes. Mit Reset vom 2018er-Album Gateways geht es los. Die drei Mann können ab dem ersten Ton überzeugen. Im Jahre 2006, vom damals noch zwölfjährigen Óskar Logi Ágústsson und dem gleichaltrigen ersten Schlagzeuger Guðjón Reynisson gegründet, haben sie sich dem Blues, Classic, Hard Rock im Stile der Siebziger verschrieben. Das sieht und hört man deutlich. Auch wenn Bassist Alexander Örn Númason eher an einen Lehrer oder Bankmitarbeiter erinnert, könnten die restlichen 66,6% Prozent der Band auch in den frühen 70ern bei Black Sabbath, Cream oder Yes als Musiker gewesen sein. Óskar Logi Ágústsson ist der treibende Motor. Er singt mit geschlossenen Augen oder tobt über die Bühne. Die Kommunikation mit dem Publikum erfolgt mit seiner aussagekräftigen Mimik und passenden Ansagen. Das gefällt dem Auditorium und es ist kein Wunder, dass es viele hierhergezogen hat. Jetzt ist die Halle gut gefüllt. Die feiert die Songs der letzten Platte genauso ab, wie die älteren Stücke. Eine willkommene Abwechslung zu dem doch sehr thrashlastigen Programm von gestern und dem Heavy Metal des heutigen Tages. Wir bleiben nicht ganz bis zum Schluss, denn ein kurzer Abstecher zur Late Night Show muss sein. Leider ist es im Marx aber so voll, dass wir hier nur kurz verweilen. So erleben wir aber noch die Jungs von Savage Messiah, die als Gäste geladen sind.

Fast letzter Act des Tages, trotzdem der heutige Headliner, sind dann Hämatom. Die haben heute bereits für eine ellenlange Schlange beim Autogrammstand gesorgt. Nord, Süd, West und Ost waren auch da schon in voller Montur und sorgten für Begeisterung. So ist der Auftritt sofort ein Abriss der Markthalle. Auch wenn nicht jeder, so wie ich, auf die Musik steht, muss ich neidlos anerkennen, dass sie es können. Torsten Scharf, alias Nord, ist ein Frontmann, der die Markthalle gleich fest im Griff hat. Mit Anti Alles, vom aktuellen Album Maskenball, geht es los. Ohne große Pause schließen sich Mein Leben und Ich Hasse Dich Zu Lieben an. Gitarrist Jacek Zyla, also Ost, schlägt die eingängigen Riffs an, während Bassist Peter Haag, West, die tiefen Töne in die Magengrube hämmert. An den Drums sorgt dann noch Süd, Frank Joos, für den kräftigen Tritt in den Hintern. Die Halle tobt und textsicher geht es durch altes und neues Material. Natürlich darf auch das sichere Surfen des Schlagzeugers nebst abgespecktem Drum Kit, getragen von hunderten Händen, nicht fehlen. Auch Dymytry dürfen nochmals mit auf die Bühne und so finden sich bei Behind The Mask neun maskierte Musiker effektvoll zusammen. Wir Sind Gott, einer der bekanntesten Songs, wird dann noch mal lautstark unterstützt und mit dem Marteria Cover Kids werden die glückseligen Gäste entlassen. Den zeitgleich spielenden DeTraktor statten wir nur noch einen kurzen Besuch ab, sind aber von der Power des singenden Schlagzeugers Henrique Queiroz angetan. Damit enden die diesjährigen Hamburger Metal Dayz.

Mein Fazit: Einige organisatorische Dinge könnten verbessert werden, vielleicht sollte auch die Bandauswahl an beiden Tagen gemischter ausfallen. Der Freitag war einfach für meinen Geschmack zu thrashlastig. Ansonsten wieder eine gute Mischung aus Workshops, Lesungen, Artgallery, Tattoo-Möglichkeit, obwohl ich nicht ausgewählt wurde, und Verlosung. Viele Musiker, die sich wie selbstverständlich unter den Gästen bewegten und auch für ein Schwätzchen zu haben waren, machen daneben dieses Fest so einzigartig. Nächstes Jahr sind wir wieder dabei. Im Großen und Ganzen ein gelungenes Event.

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