Hell Over Hammaburg 2018 vom 09.03.2017 – 10.03.2017 in der Markthalle, Hamburg (Vorbericht)

“Die Kult-Hölle von Hamburg“

Festivalname: Hell Over Hammaburg – Festival 2018

Bands: Gevurah, Dead Kosmonaut, Ultha, Savage Master, Diamond Head, Master’s Hammer, The Wizards, Spell, Universe217, E-Force perf. Voivod, Solstice, Venenum, Atlantean Kodex, Maggot, The Fog, Old Mother Hell, Travelin Jack und Visigoth

Ort: Markthalle, Hamburg

Datum: 09.03.2018 – 10.03.2018

Kosten: 56,00 € VK (zzgl. Gebühren)

Genre: Hard Rock, Black Metal, Heavy Metal, Occult

Veranstalter: Sure Shot Worx – Music Promotion

Link: http://helloverhammaburg.blogspot.de

Das Hell Over Hammaburg konnte in der Festivallandschaft einen festen Platz einnehmen. Das Underground Festival in der Markthalle in Hamburg hat einen festen Posten eingenommen und möchte man gar nicht mehr wegdenken. Da, wo andere Veranstalter auf große Namen setzen, überzeugt das Event mit großartiger Musik, die kein international geprägtes Aushängeschild besitzt. Die Aufstellung aus Hard Rock, Black Metal, Heavy Metal und Occult Klängen hätte nicht zwingend funktionieren müssen – die Umsetzung zeigt aber seit Jahren, dass es eben sehr gut klappen kann, wenn die Bands sorgfältig ausgewählt werden.

Mit 56,00 € VK (zzgl. Gebühren) bleiben die Kosten zum Vorjahr identisch. Der eine oder andere Nörgler dürfte diesen vielleicht zu hoch finden. Man darf jedoch nicht vergessen, dass bei den Standardkosten, egal ob Amon Amarth, Kreator oder Co. in der Markthalle spielen, alles gleich bleibt. Die Location kostet den gleichen Wochenendkurs, die Security möchte das gleich Geld und die Bedienungen möchten ebenfalls nicht unter Mindestlohn arbeiten. Hinzu kommen die Transport- und Unterbringungskosten der ganzen Formationen. Daher sind alle Diskussionen, was das Ticket angeht, nicht würdig darüber zu sprechen und das wissen die Fans, die jede Auflage aufs Neue die Markthalle bis auf den letzten Platz füllen!

Am Freitag starten Gevurah mit ihrem Black Metal. Direkt im Anschluss erzeugen Dead Kosmonaut die Schwerelosigkeit des Weltraumes, den die Schweden in die Heavy Metal Kutte stecken. Die Kölner Schwarz Metaler Ultha sind schon lange keine Unbekannten mehr und werden mit schweren Geschützen nur derbste Salven abfeuern. Savage Master beginnen ihre Tour auf dem Hell Over Hammaburg, um den tödlichen Occult Heavy Metal anzurühren. Nicht weniger tödlich die Rock beziehungsweise NWOBHM Perle Diamond Head aus Stourbridge. Tag Nummer eins dürfen Master’s Hammer mit harten Black Metal aus dem schönen Prag beenden.

Am Samstag werden beide Bühnen genutzt und die gesamte Markhalle zum Beben gebracht. Als Erstes ein Blick auf die Mainstage, wo die Spanier The Wizards zurück in die 70er Occoult Rock Szene gleiten. Aus Kanada schippern Spell mit einnehmendem Heavy Metal über den großen Teich, um einen Tourstopp in der Hansestadt hinzulegen. Speziell, spezieller, Universe217, die einen experimentellen Doom anschlagen, den man nicht oft auf die Ohren bekommt. Auf E-Force perf. Voivod liegt ein ganz besonderes Augenmerk – auf die Show dürfte nicht nur meine Person gespannt sein. Ebenfalls, mit weiter Anreise, Solstice aus Miami. Venenum, die bayerische Death Metal Kapelle aus Schwabach, haben neben ihrer EP von vor acht Jahren ihr aktuelles Langeisen Trance Of Death im Gepäck. Wer Atlantean Kodex mal live gesehen hat, weiß die Band vor allem auf der Bühne zu schätzen. Einflüsse von altem Manowar Material, Bathory, Solstice oder Candlemass macht Atlantean Kodex zu einem glühend heißen Eisen.

Im kleinen Sektor mit Platz für gerade einmal 250 Nasen heißt es früh ein Platz für Maggot, The Fog, Old Mother Hell, Travelin Jack und Visigoth sichern. Letztere, Visigoth, möchte ich euch ganz besonders ans Herz legen, die mit Conqueror’s Oath erst dieser Tage ein wahnsinnig starkes Album herausbringen. Abfeiern sollte da Pflichtprogramm auf der Veranstaltung in sechs Wochen sein!

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