“Hier wird das Cover gelebt, anstatt nur das Leben zu covern!”
Eventname: John Diva And The Rockets Of Love Tour 2018
Headliner: John Diva And The Rockets Of Love
Ort: Roxy-Concerts, Flensburg
Datum: 13.01.2018
Kosten: 20 € AK, 16 € VVK
Genre: Classic Rock
Besucher: 250
Veranstalter: Roxy-Concerts, Flensburg
Link: http://www.johndiva.com/
Setlist:
- Intro
- Kickstart
- Here I Go Again
- I Was Made For Lovin’You
- Why Can’t This Be Love
- Sweet Child O Mine
- Rock’n’Roll All Night
- Always
- Rock You Like A Hurricane (inkl. Drum Solo)
- Hush
- High Heeled Heartbreak
- Wild Wild Life
- Is This Love
- Poison
- Jump
- Living On A Prayer
- We’re Not Gonna Take It
- Paradise City
Zugabe:
- Don’t Stop Believing
- The Final Countdown
- Outro
Nachdem wir das Interview mit John Diva geführt haben (wird demnächst veröffentlicht), geht es in den eigentlichen Konzertsaal und wir werden positiv überrascht. Schneller unkomplizierter Einlass, eine gut besetzte Garderobe und ein freundlicher Türsteher lassen uns schnell in den schon gut gefüllten Zuschauerbereich. Zwei Getränketresen bieten kühle Drinks und auch kleinen Leckereien an. Preise sind ok, und somit schauen wir uns hier interessiert um. Es unser erster Besuch im Roxy und so muss erst mal alles erkundet werden. Wichtig sind auch ordentliche WCs und das geht in Ordnung hier. Somit schließen wir den Club in unsere Herzen und werden wohl des Öfteren hier aufschlagen. Der Musik Club fasst bis zu 600 Zuschauer und die Bühne liegt so gut, dass von überallher eine super Sicht gewährleistet ist. Die Einrichtung ist funktional – Stehtische und Barhocker, alles aus Holz, erzeugen eine gemütliche Atmosphäre. Auf der Bühne sind bereits die Lautsprechertürme in bester 70er Jahre Classic Rock Manier aufgebaut. Das Schlagzeug thront in der Mitte und wartet auf seinen Bearbeiter Lee Stingray jr.


Danach gibt es den Schmachtfetzen Always, im Original von Bon Jovi. Hier wird stimmgewaltig das Always mitgesungen, und auch die eine oder andere Handytaschenlampe glüht bei der ruhigeren Nummer auf. Rasanter wird es beim Scorpions Klassiker Rock You Like A Hurricane. Da bekommt, neben der Klaus Meine mäßigen Imitation, auch Lee Stingray seinen großen Moment. Das Drumsolo ist schon dem eines weltklasse Drummers ebenbürtig. Knallharte Snare, fetter Double Bass und Stand TomTom kommen gekonnt zum Einsatz. Auch die Hi-Hats, Crash und Rides werden wohlüberlegt mit einbezogen. Dann zur Überraschung Aller, wird gänzlich auf Drumsticks verzichtet. Lee spielt mit bloßen Händen und weiß auch so zu überzeugen. Diese Leistung wird mit tosendem Applaus honoriert.
Ein weiterer Klassiker ist Hush. In den späten Sechzigern von Deep Purple gecovert, das Original ist von Billy Joe Royal, hat der Track auch heute noch einen Platz auf der Setlist der Tief Purpurnen. Der markante Groove, durch den Bass hervorgerufen, bringt alle zum Swingen und klatschen – das ist ein Selbstläufer. Nun kommt etwas Neues. Da bisher fast ausschließlich Songs aus den Achtzigern gespielt wurden, bei dem John Diva maßgeblich am Co Writing involviert war, werden nun zwei Eigenkompositionen präsentiert. High Healed Heartbreak überzeugt mit einer Melodie und einem Songwriting, welcher auch gut in den Achtzigern eingespielt hätte werden können. Wild Wild Life ist schneller und hat einen unschlagbar guten Refrain. Das macht Lust auf die im Herbst erscheinende, erste reguläre CD. Bisher gibt es nur einen Tonträger, einen Livemitschnitt von Wacken 2014 und 2015. Auf der Setlist kommt nun nochmals Whitesnake mit Is This Love zum Zuge. Dieser wunderschöne Schmusehit zeigt, dass Jon Diva eine gefühlvolle Seite hat.

Nachdem das Licht angegangen ist, und John Diva in Aussicht gestellt hat, dass die Band sich gleich am Merchandising Stand einfinden wird, bleiben noch viele der Gäste da. Ein letztes Bier, Autogramme, Bilder – gerade die Damenwelt ist begeistert, himmelt den charismatischen Frontmann an und will gemeinsame Pics. Später verschwinden die Fünf und lassen begeisterte Fans zurück. Schon unglaublich, wie dieser jung gebliebene John Diva die Menge in Schach hält und welche brillanten Songs bereits vor 30 Jahren durch ihn mit zum Leben erweckt wurden 🙂
Ich freue mich darauf, sie bald wieder zu sehen. Im Norden spielen sie im Juli beim Rock Am Strand in Eckernförde und beim Werner Rennen im August. Für weitere Locations bietet sich die Homepage an. Da sind alle aktuellen Tour Termine hinterlegt. Es lohnt sich und macht riesig Spaß.
Für die guten Bilder hat mal wieder Norbert C. gesorgt.

























